Günter Knobloch: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Günter Knobloch''' (* 01.10.[[1925]]; † 28.02.[[1989]]) war der 149. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Sein Arbeitsgebiet als [[Bezirksapostel]] umfasste Norddeutschland und Skandinavien.
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'''Günter Knobloch''' (* 1. Oktober [[1925]]; † 28. Februar [[1989]]) war der 149. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Sein Arbeitsgebiet als [[Bezirksapostel]] umfasste Norddeutschland und Skandinavien.
 
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== Tätigkeit in der neuapostolischen Kirche ==
 
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Schon vom Vater her kannte er es nicht anders, dass man Abend für Abend in der [[Weinbergsarbeit]] tätig war. So eiferte er diesem und seinen Amtsträgern bald nach und mit 23 Jahren empfing er am 13. März 1949 seinen ersten Amtsauftrag als Unterdiakon. Am Tag seiner kirchlichen Trauung den 07. September 1952 wurde er in das Priesteramt gesetzt. Seine Frau ist die Tochter eines Priesters und sie haben drei Söhne.
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Schon vom Vater her kannte er es nicht anders, dass man Abend für Abend in der [[Weinbergsarbeit]] tätig war. So eiferte er diesem und seinen Amtsträgern bald nach und mit 23 Jahren empfing er am 13. März 1949 seinen ersten Amtsauftrag als Unterdiakon. Am Tag seiner kirchlichen Trauung den 7. September 1952 wurde er in das Priesteramt gesetzt. Seine Frau ist die Tochter eines Priesters und sie haben drei Söhne.
  
 
Günther Knobloch war von [[1977]] bis [[1988]] als Bezirksapostel für Norddeutschland tätig. Dazu zählten auch die [[Skandinavien|skandinavischen]] Länder, wohin er viele Reisen unternahm. In [[Finnland]] hat Bezirksapostel Knobloch  
 
Günther Knobloch war von [[1977]] bis [[1988]] als Bezirksapostel für Norddeutschland tätig. Dazu zählten auch die [[Skandinavien|skandinavischen]] Länder, wohin er viele Reisen unternahm. In [[Finnland]] hat Bezirksapostel Knobloch  
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Nur sieben Monate nach seiner vorzeitigen in Ruhesetzung und fünf Tage vor dem [[Entschlafenengottesdienst]] verstarb er am Abend des 28. Februars 1989 im Alter von 64 Jahren. Der Stammapostel Richard Fehr, den die Trauernachricht kurz vor seiner Abreise nach Asien erreichte, beauftragte den Bezirksapostel [[Hermann Engelauf]], die Trauerfeier zu halten. Noch einmal hob der Stammapostel die Verdienste bei der Archivierung über die Entstehung und Entwicklung der Neuapostolischen Kirche von Bezirksapostel Knobloch hervor, der sich diese Aufgabe mit besonderer Hingabe widmete und somit die begonnene Arbeit seines Amtsvorgängers [[Karl Weinmann]] fortsetzte.
 
Nur sieben Monate nach seiner vorzeitigen in Ruhesetzung und fünf Tage vor dem [[Entschlafenengottesdienst]] verstarb er am Abend des 28. Februars 1989 im Alter von 64 Jahren. Der Stammapostel Richard Fehr, den die Trauernachricht kurz vor seiner Abreise nach Asien erreichte, beauftragte den Bezirksapostel [[Hermann Engelauf]], die Trauerfeier zu halten. Noch einmal hob der Stammapostel die Verdienste bei der Archivierung über die Entstehung und Entwicklung der Neuapostolischen Kirche von Bezirksapostel Knobloch hervor, der sich diese Aufgabe mit besonderer Hingabe widmete und somit die begonnene Arbeit seines Amtsvorgängers [[Karl Weinmann]] fortsetzte.
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* 06.01.[[1969]] [[Bezirksältester]]
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* 13.04.1969 [[Bischof]]
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* 19. März [[1972]] [[Apostel]]
* 01.01.[[1977]] [[Bezirksapostel]]
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* 1. Januar [[1977]] [[Bezirksapostel]]
* 10.07.[[1988]] [[Ruhestand]]
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Aktuelle Version vom 4. März 2016, 20:59 Uhr

Bezirksapostel Günter Knobloch

Günter Knobloch (* 1. Oktober 1925; † 28. Februar 1989) war der 149. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Sein Arbeitsgebiet als Bezirksapostel umfasste Norddeutschland und Skandinavien.

Biografie

Frühe Lebensjahre

Er wurde in Hamburg als zweites der vier Kinder seiner Eltern am 01. Oktober 1925 geboren. Schon seine Großeltern beiderseits hatten in jungen Jahren zum Werk Gottes gefunden und der Vater Herbert, wie auch der Großvater dienten in priesterlichen Ämtern. Die Eltern waren zwar nicht mit irischen Gütern gesegnet, doch geistige Schätze haben sie reichlich vermehrt. Dieses vorbildliche Verhalten haben den jungen Günter nachhaltig geprägt. Nach dem Schulbesuch wurde er Beamter bei der städtischen Verwaltung in Hamburg. Ab 1943 musste er den Kriegsdienst ableisten und kam erst 1948 nach vierjähriger Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurück.

Tätigkeit in der neuapostolischen Kirche

Schon vom Vater her kannte er es nicht anders, dass man Abend für Abend in der Weinbergsarbeit tätig war. So eiferte er diesem und seinen Amtsträgern bald nach und mit 23 Jahren empfing er am 13. März 1949 seinen ersten Amtsauftrag als Unterdiakon. Am Tag seiner kirchlichen Trauung den 7. September 1952 wurde er in das Priesteramt gesetzt. Seine Frau ist die Tochter eines Priesters und sie haben drei Söhne.

Günther Knobloch war von 1977 bis 1988 als Bezirksapostel für Norddeutschland tätig. Dazu zählten auch die skandinavischen Länder, wohin er viele Reisen unternahm. In Finnland hat Bezirksapostel Knobloch maßgeblich an der Aufbauarbeit in diesem Land gewirkt. Dazu erschien 1979 auch ein ausführlicher Reisebericht im Friedrich Bischoff Verlag

Ab dem 19. Oktober 1986 übernahm er auch den Bezirk Bremen (Nordwestdeutschland) für den in den Ruhestand getretenen Bezirksapostel Hermann Schumacher. Bezirksapostel Knobloch war ein besonderer Kenner der Neuapostolischen Geschichte und hat sein Wissen in akribisch zusammengetragener Arbeit seiner Nachwelt überlassen. Er verfasste 1984 gemeinsam mit Walter Drave das Buch Das Entschlafenenwesen.

Auf Anraten der Ärzte musste Bezirksapostel Knobloch vorzeitig - lange vor dem Erreichen der Altersgrenze - in den Ruhestand treten. Der Gottesdienst wurde durch Stammapostel Richard Fehr am 10. Juli 1988 durchgeführt. Darin würdigte er ihn als ein getreuer Nachfolger und ein Freund der Ordnung. "Wo Ordnung, da Frieden" war eine vielzitierte Losung des Bezirksapostels Knobloch. Die Jugend hat er in Wort und Schrift sicher geführt. Er war begnadet mit hoher Erkenntnis und ein überaus starker Beter. Auch jetzt in seiner schweren Erkrankung erweise sich Bezirksapostel Knobloch als ein Hiob, der sich unter den Willen Gottes beugt. In stiller Demut nimmt er diese Lebenssituation auf sich, im Wissen, Gott macht nie einen Fehler! Im Auftrag des Internationalen Apostelbundes wandte sich der Bezirksapostel Arno Steinweg an den Bezirksapostel Knobloch: "In meiner Hand lege ich Dir die Hände von fast 180 Apostel in deine Hand, um dir zu danken. Durch deine vornehme Art hast du eine Gravur in unseren Seelen hinterlassen. Der liebe Gott führt nicht an Leiden vorbei, aber er führt durch Leiden hindurch. Auch wenn du den Willen Gottes nicht immer recht verstehen konntest, so hast du doch immer alles im kindlichen Glauben und Vertrauen auf dich genommen."

Nur sieben Monate nach seiner vorzeitigen in Ruhesetzung und fünf Tage vor dem Entschlafenengottesdienst verstarb er am Abend des 28. Februars 1989 im Alter von 64 Jahren. Der Stammapostel Richard Fehr, den die Trauernachricht kurz vor seiner Abreise nach Asien erreichte, beauftragte den Bezirksapostel Hermann Engelauf, die Trauerfeier zu halten. Noch einmal hob der Stammapostel die Verdienste bei der Archivierung über die Entstehung und Entwicklung der Neuapostolischen Kirche von Bezirksapostel Knobloch hervor, der sich diese Aufgabe mit besonderer Hingabe widmete und somit die begonnene Arbeit seines Amtsvorgängers Karl Weinmann fortsetzte.


Ordinationen


Vorgänger Amt Nachfolger
Karl Weinmann Bezirksapostel für Norddeutschland
1977-1988
Gijsbert Pos
Vorgänger Amt Nachfolger
Hermann Schumacher Bezirksapostel der Gebietskirche Bremen
1986-1988
Gijsbert Pos