Weinbergsarbeit

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Weinbergsarbeit oder Arbeit im Weinbgerg (auch Zeugenarbeit) bezeichnete bis 1990 die Missionstätigkeit der Mitglieder der Neuapostolischen Kirche neue Mitglieder zu werben bzw. Kontakte zu Mitmenschen zu knüpfen und zu pflegen.

Beschreibung

Der Begriff stützt sich auf das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Dabei wird interpretiert, dass es noch mehr Arbeiter braucht (mehr neuapostolische Mitglieder) um die Arbeit zur Bereitung der Braut abzuschließen. Die Einladenden sind hier die Apostel und die Gesandten als Vertretung des Herrn (siehe Gleichnis).

Im Zusammenhang mit diesem Begriff gibt es weitere Abwandlungen/Redewendungen:

  • Weinbergsabend
  • In den Weinberg ziehen
  • Vom Glauben zeugen
  • Den Glauben bezeugen

Insbesondere vor 1990 wurde unter Weinbergsarbeit das von Tür-zu-Tür gehen (Haustürmission) verstanden. Diese Praxis wurde von Gemeindemitgliedern zumeist einmal an einem Abend in der Woche gemeinsam organisiert und ausgeführt. Diese Praxis wurde unter Stammapostel Fehr als nicht mehr zeitgemäss abgeschafft.

Die Richtlinien für die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche aus 1993 schreibt auf Seite 117/118 unter Punkt 9.1 un 9.2 unter anderem:

Die wichtigste Ausrüstung zur Missionsarbeit ist das Gebet, die persönliche Glaubensüberzeugung, unser vorbildlicher Wandel sowie eine ausgeprägte Opferbereitschaft.
... Sehr wichtig ist dabei, daß die Gäste nach den ersten Kontakten weiterbetreut werden.
... Immer wieder ist darauf hinzuweisen, daß wir uns durch Mißerfolg nicht entmutigen lassen dürfen (vgl. 1. Korinther 15,58).

Begriffsänderung

Die Bezirksapostelversammlung beschloss am 12. April 1990 in Harare, dass die Weinbergs- und Zeugenarbeit ab sofort als Missionsarbeit bezeichnet werden sollen.

Literatur