Karl Weinmann

Aus APWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karl Weinmann

Karl Weinmann (* 14. September 1901 in Eberbach/Neckar (Baden); + 27. März 1993 Hamburg) war ein neuapostolischer Geistlicher und diente als Bezirksapostel in der heutigen Gebietskirche Norddeutschland.

Werdegang

Karl Weinmann wurde am 14. September 1901 in Eberbach/Neckar geboren. 1920 verzog er nach Hamburg. 1925/26 lernte er die Neuapostolische Kirche bei einem Aufenthalt in seiner Heimatstadt Eberbach kennen und wurde am 6. Juni 1926 von Apostel Karl Hartmann versiegelt. In Hamburg besuchte er zunächst für drei Monate die Gottesdienste in der Gemeinde Borgfelde, anschliessend wechselte er in die Gemeinde Hamburg-Barmbeck, wo er ab 1928 zunächst als Unterdiakon, ab 1931 als Diakon und 1932 als Priester diente. 1936 wurde er, gleichzeitig mit seiner Ordination zum Bezirksevangelisten, als Vorsteher der neugebildeten Gemeinde Hamburg-Eimsbüttel beuaftragt. 1938 erfolgte, gleichzeitig mit seiner Ordination zum Bezirksältesten, die Beauftragung als Vorsteher von Hamburg-Altona. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und kehrte im Herbst 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Hamburg zurück. 1946 wurde er von Stammapostel Bischoff zum Apostel ordiniert. Seit dem Tod von Bezirksapostel Johannes Friedrich Lembke im Jahre 1949 führte Karl Weinmann den Apostelbezirk Hamburg. Er leitete den Wiederaufbau und die seelsorgerische Betreuung der bestehenden Hamburger Gemeinden und initiierte die Gründung vieler neuer Gemeinden im Apostelbezirk.

Amtsstufen

Veröffentlichungen

Eine bekannte Veröffentlichung war Karl Weinmanns geschichtliche Ausarbeitung Die Geschichte der Neuapostolischen Kirche (Weinmann), welche er mit großer Unterstützung der Hamburger Geschwister und Jugend zusammen trug.


Vorgänger Amt Nachfolger
Johannes F. Lembke Bezirksapostel für Norddeutschland
1946-1976
Günter Knobloch