Hans-Joachim Preuß

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Hans-Joachim Preuß (* 11. August 1920; † 06. August 1981) war ein Apostel und Stammapostel im Apostelamt Jesu Christi (Ostdeutschland).

Biografie

Hans-Joachim Preuß war ein Berufschullehrer aus Cottbus. Er trug den biblischen Beinamen „Apostel Andreas“. Am 5. Juli 1980 legte Stammapostel Albert Trubach auf einer Apostelversammlung sein Amt aus Altersgründen nieder und berief Hans-Joachim Preuß zu seinem Nachfolger als Stammapostel.

Anfang August 1981 berief er die erste gemeinsame Apostelkonferenz für das Apostelamt Jesu Christi (Ostdeutschland) und Apostelamt Jesu Christi e.V. (Westdeutschland) ein. Noch heute wird diesem Tag im Apostelamt Jesu Christi K.d.ö.R. als Tag der Versöhnung an jedem ersten Sonntag im August gedacht

Preuß lehrte, daß die Wiederkunft Christi nicht mehr nur in der Person des Stammapostels gegeben sei, sondern der Auferstandene (Jesus Christus) in den Aposteln und in der Gemeinschaft der Gläubigen wirke, die seinen Leib bilden würden. Christus sei deren Haupt.

Unter seiner Leitung begannen ökumenische Gespräche mit der evangelischen Kirche. Am 06. August 1981 verstarb Stammapostel Hans-Joachm Preuß, ohne daß seine Nachfolge geregelt worden war. Nach Preuß wurde im "Apostelamt Jesu Christi" das Amt des Stammapostels nicht mehr besetzt, sondern von den verbliebenen Aposteln ein Apostel zum „Leiter des Hauptamtes Ost“ eingesetzt. Dies wurde nun Apostel Philippus Waldemar Rohde.

Ordinationen

  • 30.09.1967 "Apostel Andreas"
  • 05.07.1980 Stammapostel

Literatur

  • Ein Beitrag zur Geschichte des Apostelamtes Jesu Christi, K. Kabus, Berlin-Friedenau, 2004

Weblinks