Waldemar Rohde

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Waldemar Rohde (* 14. Mai 1934; † 17. April 2009) war ein Apostel im Apostelamt Jesu Christi (Ostdeutschland) und im Apostelamt Jesu Christi K.d.ö.R.

Biografie

Waldemar Rohde war Ingenieur. Er trug den biblischen Beinamen „Apostel Philippus“.

Am 06. August 1981 verstarb Stammapostel Hans-Joachim Preuß, ohne daß seine Nachfolge geregelt worden war. In der Apostelkonferenz (vom 03.10.1981)des „Apostelamt Jesu Christi“ (Ostdeutschland) wurde Waldemar Rohde von dem Apostel Petrus Alfred Trubach zum „Leiter des gesamten Apostelamtes Jesu Christi“ berufen und damit das Amt des Stammapostels im Apostelamt Jesu Christi nicht mehr besetzt. Diese Berufung beruht auf einer Offenbarung durch die Pophetin Dora Trubach. In der 2. gemeinsamen Apostelkonferenz vom 09.10.1981, wurde diese Berufung auch den Aposteln des AJC- West mitgeteilt. Unter seiner Leitung erfolgte die Weiterentwicklung des ehemaligen Priesterhandbuches und die Ausarbeitung eines Organisationshandbuches (OHB). Die im OHB festgelegten Regeln wurden von den Aposteln aus dem „Apostelamt Jesu Christi e.V“ (Westdeutschland) teilweise nicht akzeptiert.

Trotz gemeinsamer Apostelkonferenzen zwischen dem „Apostelamt Jesu Christi“ (Ostdeutschland) und dem „Apostelamt Jesu Christi e.V.“ (Westdeutschland) gelang es ihm auch später nicht, die bestehenden Differenzen zwischen den beiden Apostelämtern zu überwinden.

1986 teilte Rohde im Auftrag einer „internationalen Apostelkonferenz“ dem Hauptapostel des „Apostelamt Jesu Christi e.V.“, Apostel Horst Trubach, schriftlich mit, daß dieser abberufen sei. Mit „International“ kann hier nur zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland gemeint sein. Als Hintergrund kann die in den 80´er Jahren erfolgte Trennung der westberliner Apostel Steinfurth (biblischer Beiname: „Apostel Stephanus“) und Apostel Kwiatkowski (biblischer Beiname Apostel Markus) vom „Apostelamt Jesu Christi e.V.“ (Westdeutschland) und deren Anschluß an die Apostelkonferenz des „Apostelamtes Jesu Christi“ (Ostdeutschland)im Jahr 1986 angenommen werden.

Daraufhin wurde die Zusammenarbeit zwischen dem „Apostelamt Jesu Christi e.V.“ (Westdeutschland) und „Apostelamt Jesu Christi“ (Ostdeutschland) auf der Apostelebene stark belastet und erst nach der Wende (1990) wieder intensiviert.

1991 teilte Apostel Rohde gemeinsam mit Apostel Horst Trubach und allen anderen Aposteln der Apostelämter den Mitgliedern mit, daß sie einen Weg zur Einheit des Apostelamtes Jesu Christi erarbeiten wollen.

1996 erreichte Rohde für das „Apostelamt Jesu Christi“ (Ostdeutschland) die Anerkennung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts durch die Landesregierung Brandenburg.

Am 20. Februar 1998 legte Apostel Rohde gemeinsam mit den Aposteln des "Apostelamtes Jesu Christi K. d. ö. R." ihre biblischen Beinamen ab. Im Jahr 2000 wurde unter ihm im "Apostelamtes Jesu Christi K. d. ö. R." das Amt des Bischofs abgeschafft.

Im Jahr 1999 teilte Rohde auf Anfrage schriftlich folgendes mit:

„Die Vertreterfunktion des Hauptamtes West, die damals erforderlich war, da der Stammapostel Jesu Christi wegen der politischen Machtverhältnisse nicht nach Berlin-West kommen konnte, ist seit dem Fall der Mauer nicht mehr erforderlich. Nur das AJC K.ö.R. befindet sich in der Rechtsnachfolge des vom Stammapostel gegründeten AJC. Das AJC e.V. kann sich dem wieder anschließen.“

Eine tatsächliche Wiedervereinigung zwischen den drei Apostelämtern wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2009 nicht erreicht. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand wurde im Jahr 2005 Apostel Ingolf Schulz sein Nachfolger.

Ordinationen

  • 10.08. 1974 Apostel Philippus im „Apostelamt Jesu Christi“ (Ostdeutschland)
  • 03.11.1981 Leiter des Hauptamtes Ost
  • 20.02.2005 Ruhestand

Literatur

  • Ein Beitrag zur Geschichte des Apostelamtes Jesu Christi, K. Kabus, Berlin-Friedenau, 2004

Weblinks