Eucharistie

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Unter Der Feier der heiligen Eucharistie verstand man in den katholisch-apostolischen Gemeinden den Abendmahlsgottesdienst. Noch Heute wird in der katholischen Kirche diese Bezeichnung verwendet.

Eucharistie bezeichnet ferner das Sakrament des Heiligen Abendmahles.

Bedeutung und Herkunft des Wortes

Das Wort "Eucharistie" kommt aus dem Griechischen und hat zwei Bedeutungen: erstens "gute Gabe" ("eu charis"), damit wird auf den Leib und das Blut Christi hingewiesen als gute Gabe Gottes; zum zweiten "Dank sagen" ("eucharistein"), dies umschreibt die Danksagung der Gemeinde, die sie für das Opfer Jesu Christi feiert, wenn Priester und Gemeinde Abendmahl feiern und damit Gott für Christi Opfer danken.

Abendmahl in den katholisch-apostolischen Gemeinden

Als Bezeichnung des Gottesdienstes wird in katholisch-apostolischen Gemeinden ausschließlich die Bezeichnung "Feier der heiligen Eucharistie" verwendet. Im sogenannten "Altarsakrament" werden ungesäuertes Brot und mit Wasser vermischter Wein von einem Priester ausgesondert. Leib und Blut Christi gelten als wahrhaft gegenwärtig, wenn auch die Verwandlung (=Transsubstantiation) nicht gelehrt wurde. Während der Eucharistie brannte eine Sakramentslampe in den eigenen Kirchen. Eine Kommunion ist mit einmal ausgesondertem Abendmahl auch zu anderen Zeiten möglich. Dafür wurde die Patene mit den Hostien im Tabernakel aufbewahrt. In Ausnahmefällen durfte auch an Krankenbetten das Abendmahl ausgesondert werden, wenn keine konsekrierten Gaben vorhanden waren.

Umgangssprachlich wurde in den KAG für die Kommunion auch "zum Tisch des Herrn gehen" gesagt. Ein Christ sollte nach KAG-Verständnis maximal einmal täglich zum Abendmahl gehen.[1]

Aufbau der Eucharistiefeier

Katholisch-apostolische Eucharistie in Stuttgart (um 1930)
Katholisch-apostolische Eucharistie in Wittenberg 18. Mai 1955

Weblinks

Verweise

  1. Lexikon Katholisch-Apostolische Gemeinden, Berlin 1984, Stichwort Abendmahl