Armin Studer

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Bezirksapostel A. Studer

Armin Studer (* 04. März 1942; † ) ist der 502. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Zuletzt arbeitete er als Bezirksapostel und leitete die Neuapostolische Gebietskirche Schweiz. Sein Arbeitsgebiet umfasste die Schweiz, Andorra, Bulgarien, Gibraltar, Italien, Kroatien, Kuba, Moldawien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.

Biografie

Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen Elternhaus auf. Leider starb seine liebe Mutter bereits drei Monate nach seiner Geburt. Tiefes Leid legte sich über seine Familie. Sein Vater, der im Gemeindeevangelistenamt stand, heiratete 1943 eine Glaubensschwester aus Bern, die den noch unmündigen Kindern eine Mutter sein konnte. Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem lieben Freund, dem späteren Apostel Meier, verlegte er 1964 für 15 Monate seinen Wohnsitz nach Mailand, um sich dort italienische Sprachkenntnisse anzueignen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr nach Genf war er zunächst in leitender Funktion bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Während dieser Zeit besuchte er verschiedene Weiterbildungskurse, insbesondere in den Bereichen Informatik, Personalwesen und Management. Im Jahr 1972 trat er in eine kleine Import- und Vertriebsfirma ein, deren Geschäftsführung er bereits nach wenigen Monaten übernehmen konnte. Später wurde er Hauptaktionär des Unternehmens. Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. Die Ehe wurde mit einem Mädchen und einem Jungen gesegnet. In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig.

Am 7. April 1985 empfing er das Bezirksältestenamt und wurde damit mit der Leitung des Bezirkes Genf betraut. Am 27. März 1988 empfing Armin Studer in Biel aus der Hand des damaligen Stammapostelhelfers Richard Fehr das Bischofsamt. An der Seite des Apostels Bernhard Meier war er in der französischen Schweiz, im Bezirk Biel und im Missionsland Gabun in Afrika tätig. Ab Februar 1995 wurden ihm ausserdem die Südschweiz, insbesondere das Tessin, sowie das Land Italien zur Pflege übertragen. Diese Gebiete betreute er gemeinsam mit Apostel Luigi Albert. Beruflich musste er immer mehr Aufgaben an seine Mitarbeiter delegieren, zumal ihm der Stammapostel und der Bezirksapostel zusätzliche Aufgaben in verschiedenen Projekt- und Arbeitsgruppen übertrugen. Im Gottesdienst vom 13. Juli 1997 wurde Apostel Albert in den Ruhestand versetzt. Der Stammapostel bestimmte Armin Studer zu dessen Nachfolger und setzte ihn als Apostel für die Gebiete Südschweiz, Italien und Spanien ein. Nachdem Bezirksapostel Peter Dessimoz am 21. Juni 1998 in den Ruhestand getreten war, sonderte der Stammapostel Richard Fehr Armin Studer noch am selben Tag zum Bezirksapostel aus. Damit verbunden war der Auftrag, dem Bezirksapostelbereich Schweiz vorzustehen. Am 6. April 2008 trat Armin Studer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Bezirksapostel Markus Fehlbaum. 


Ordinationen


Vorgänger Amt Nachfolger
Peter Dessimoz Bezirksapostel der Gebietskirche Schweiz
1998-2008
Markus Fehlbaum