Luise Siegle
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Luise Siegle (1894-1940) wuchs in Stuttgart auf und arbeitete als Näherin, bevor sie 1933 aufgrund von Schizophrenie und epileptischen Anfällen in die Heilanstalt Weissenau eingewiesen wurde. Trotz zeitweiser Besserung durch Handarbeiten verschlechterte sich ihr Zustand stetig. Am 1. August 1940 wurde sie im Alter von 46 Jahren im Rahmen der „Aktion T4“ nach Grafeneck deportiert und dort ermordet. Weitere Details zu ihrem Schicksal finden Sie im Gedenkbuch des Bundesarchivs oder in der Dokumentation der Gedenkstätte Grafeneck.
