Armin Studer: Unterschied zwischen den Versionen
Philip (Diskussion | Beiträge) |
Volker (Diskussion | Beiträge) Sprachliche Neutralisierung und Tilgung von Neuapostolizismen |
||
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
==Biografie== | ==Biografie== | ||
Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen Elternhaus auf. Leider starb seine | Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen neuapostolischen Elternhaus auf. Leider starb seine Mutter bereits drei Monate nach seiner Geburt. Sein Vater, der im Gemeindeevangelistenamt stand, heiratete 1943 eine Glaubensschwester aus Bern, die den noch unmündigen Kindern eine neue Mutter wurde. | ||
Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem | Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem Freund, dem späteren Apostel Meier, verlegte er 1964 für 15 Monate seinen Wohnsitz nach Mailand, um sich dort auch italienische Sprachkenntnisse anzueignen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr nach Genf war er zunächst in leitender Funktion bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Während dieser Zeit besuchte er verschiedene Weiterbildungskurse, insbesondere in den Bereichen Informatik, Personalwesen und Management. Im Jahr 1972 trat er in eine kleine Import- und Vertriebsfirma ein, deren Geschäftsführung er bereits nach wenigen Monaten übernehmen konnte. Später wurde er Hauptaktionär des Unternehmens. | ||
Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. | Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. Der Ehe entstammen ein Mädchen und ein Junge. | ||
In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig. | In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig. | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
[[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]][[Kategorie: Schweiz]] | [[Kategorie: Person]] [[Kategorie: Apostel]] [[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]][[Kategorie: Schweiz]] | ||
==Ordinationen== | ==Ordinationen== | ||
* | * 5. Februar 1967 [[Unterdiakon]] | ||
* 10. August 1969 Diakon | * 10. August 1969 Diakon | ||
* 8. Juli 1970 Priester
| * 8. Juli 1970 Priester
| ||
* 26. November 1975 Gemeindeevangelist
| * 26. November 1975 Gemeindeevangelist
| ||
* 24. Juli 1977 Bezirksevangelist | * 24. Juli 1977 Bezirksevangelist | ||
* | * 7. April 1985 [[Bezirksältester]] | ||
* 27. März 1988 [[Bischof]] durch [[Stammapostelhelfer]] [[Richard Fehr]] | * 27. März 1988 [[Bischof]] durch [[Stammapostelhelfer]] [[Richard Fehr]] | ||
* 13. Juli 1997 [[Apostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]] | * 13. Juli 1997 [[Apostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]] | ||
* 21. Juni 1998 [[Bezirksapostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]] | * 21. Juni 1998 [[Bezirksapostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]] | ||
* | * 6. April 2008 [[Ruhesetzung]] durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]] | ||
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[Peter Dessimoz]]|NACHFOLGER= [[Markus Fehlbaum]]|AMT=Bezirksapostel der [[Neuapostolische Kirche Schweiz|Gebietskirche Schweiz]]|ZEIT= 1998-2008}} | {{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[Peter Dessimoz]]|NACHFOLGER= [[Markus Fehlbaum]]|AMT=Bezirksapostel der [[Neuapostolische Kirche Schweiz|Gebietskirche Schweiz]]|ZEIT= 1998-2008}} | ||
Aktuelle Version vom 7. September 2026, 17:51 Uhr

Armin Studer (* 04. März 1942; † ) ist der 502. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Zuletzt arbeitete er als Bezirksapostel und leitete die Neuapostolische Gebietskirche Schweiz. Sein Arbeitsgebiet umfasste die Schweiz, Andorra, Bulgarien, Gibraltar, Italien, Kroatien, Kuba, Moldawien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.
Biografie
Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen neuapostolischen Elternhaus auf. Leider starb seine Mutter bereits drei Monate nach seiner Geburt. Sein Vater, der im Gemeindeevangelistenamt stand, heiratete 1943 eine Glaubensschwester aus Bern, die den noch unmündigen Kindern eine neue Mutter wurde. Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem Freund, dem späteren Apostel Meier, verlegte er 1964 für 15 Monate seinen Wohnsitz nach Mailand, um sich dort auch italienische Sprachkenntnisse anzueignen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr nach Genf war er zunächst in leitender Funktion bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Während dieser Zeit besuchte er verschiedene Weiterbildungskurse, insbesondere in den Bereichen Informatik, Personalwesen und Management. Im Jahr 1972 trat er in eine kleine Import- und Vertriebsfirma ein, deren Geschäftsführung er bereits nach wenigen Monaten übernehmen konnte. Später wurde er Hauptaktionär des Unternehmens. Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. Der Ehe entstammen ein Mädchen und ein Junge. In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig.
Am 7. April 1985 empfing er das Bezirksältestenamt und wurde damit mit der Leitung des Bezirkes Genf betraut. Am 27. März 1988 empfing Armin Studer in Biel aus der Hand des damaligen Stammapostelhelfers Richard Fehr das Bischofsamt. An der Seite des Apostels Bernhard Meier war er in der französischen Schweiz, im Bezirk Biel und im Missionsland Gabun in Afrika tätig. Ab Februar 1995 wurden ihm ausserdem die Südschweiz, insbesondere das Tessin, sowie das Land Italien zur Pflege übertragen. Diese Gebiete betreute er gemeinsam mit Apostel Luigi Albert. Beruflich musste er immer mehr Aufgaben an seine Mitarbeiter delegieren, zumal ihm der Stammapostel und der Bezirksapostel zusätzliche Aufgaben in verschiedenen Projekt- und Arbeitsgruppen übertrugen. Im Gottesdienst vom 13. Juli 1997 wurde Apostel Albert in den Ruhestand versetzt. Der Stammapostel bestimmte Armin Studer zu dessen Nachfolger und setzte ihn als Apostel für die Gebiete Südschweiz, Italien und Spanien ein. Nachdem Bezirksapostel Peter Dessimoz am 21. Juni 1998 in den Ruhestand getreten war, sonderte der Stammapostel Richard Fehr Armin Studer noch am selben Tag zum Bezirksapostel aus. Damit verbunden war der Auftrag, dem Bezirksapostelbereich Schweiz vorzustehen. Am 6. April 2008 trat Armin Studer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Bezirksapostel Markus Fehlbaum.
Ordinationen
- 5. Februar 1967 Unterdiakon
- 10. August 1969 Diakon
- 8. Juli 1970 Priester
- 26. November 1975 Gemeindeevangelist
- 24. Juli 1977 Bezirksevangelist
- 7. April 1985 Bezirksältester
- 27. März 1988 Bischof durch Stammapostelhelfer Richard Fehr
- 13. Juli 1997 Apostel durch Stammapostel Richard Fehr
- 21. Juni 1998 Bezirksapostel durch Stammapostel Richard Fehr
- 6. April 2008 Ruhesetzung durch Stammapostel Wilhelm Leber
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Peter Dessimoz | Bezirksapostel der Gebietskirche Schweiz 1998-2008 |
Markus Fehlbaum |
