Armin Studer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Armin Studer''' (* 04. März 1942; † ) ist der 502. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Zuletzt arbeitete er als [[Bezirksapostel]] und leitete die [[Neuapostolische Kirche Schweiz|Neuapostolische Gebietskirche Schweiz]]. Sein Arbeitsgebiet umfasste unter anderem die [[Schweiz]], [[Österreich]], [[Tschechien]], [[Spanien]] und [[Italien]].
'''Armin Studer''' (* 04. März 1942; † ) ist der 502. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]]. Zuletzt arbeitete er als [[Bezirksapostel]] und leitete die [[Neuapostolische Kirche Schweiz|Neuapostolische Gebietskirche Schweiz]]. Sein Arbeitsgebiet umfasste die Schweiz, Andorra, Bulgarien, Gibraltar, Italien, Kroatien, Kuba, Moldawien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.  


==Biografie==
==Biografie==
Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem neuapostolischen Elternhaus auf. Er absolvierte eine berufliche Ausbildung  im kaufmännischen Bereich und eignete sich zusätzliche Sprachkenntnisse bei Aufenthalten in Genf und Mailand an. Im Herbst 1966 heiratete Studer. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor.
Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen neuapostolischen Elternhaus auf. Leider starb seine Mutter bereits drei Monate nach seiner Geburt. Sein Vater, der im Gemeindeevangelistenamt stand, heiratete 1943 eine Glaubensschwester aus Bern, die den noch unmündigen Kindern eine neue Mutter wurde.
Seinen ersten Amtsauftrag erhielt Armin Studer am 5. Februar 1967. Es folgten weitere Ämter, bis ihm am 7. April 1985 das Bezirksältestenamt und die Leitung des Bezirkes Genf übertragen wurde. Am 27. März 1988 ordinierte ihn der damalige Stammapostelhelfer Fehr zum Bischof. In diesem Amt betreute Studer an der Seite von Apostel Meier die französisch- sprachige Schweiz, den Bezirk Biel und das Missionsland Gabun in Afrika. 1995 kamen die Südschweiz und Italien dazu, die unter der Leitung von Apostel Albert standen. Als dieser am 13. Juli 1997 in den Ruhestand trat, übernahm Studer als Nachfolger dessen Arbeitsbereich.
Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem Freund, dem späteren Apostel Meier, verlegte er 1964 für 15 Monate seinen Wohnsitz nach Mailand, um sich dort auch italienische Sprachkenntnisse anzueignen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr nach Genf war er zunächst in leitender Funktion bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Während dieser Zeit besuchte er verschiedene Weiterbildungskurse, insbesondere in den Bereichen Informatik, Personalwesen und Management. Im Jahr 1972 trat er in eine kleine Import- und Vertriebsfirma ein, deren Geschäftsführung er bereits nach wenigen Monaten übernehmen konnte. Später wurde er Hauptaktionär des Unternehmens.
Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. Der Ehe entstammen ein Mädchen und ein Junge.
In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig.
 
Am 7. April 1985 empfing er das Bezirksältestenamt und wurde damit mit der Leitung des Bezirkes Genf betraut.
Am 27. März 1988 empfing Armin Studer in Biel aus der Hand des damaligen Stammapostelhelfers [[Richard Fehr]] das Bischofsamt. An der Seite des Apostels [[Bernhard Meier]] war er in der französischen Schweiz, im Bezirk Biel und im Missionsland Gabun in Afrika tätig. Ab Februar 1995 wurden ihm ausserdem die Südschweiz, insbesondere das Tessin, sowie das Land Italien zur Pflege übertragen. Diese Gebiete betreute er gemeinsam mit Apostel [[Luigi Albert]].
Beruflich musste er immer mehr Aufgaben an seine Mitarbeiter delegieren, zumal ihm der Stammapostel und der Bezirksapostel zusätzliche Aufgaben in verschiedenen Projekt- und Arbeitsgruppen übertrugen.
Im Gottesdienst vom 13. Juli 1997 wurde Apostel Albert in den Ruhestand versetzt. Der Stammapostel bestimmte Armin Studer zu dessen Nachfolger und setzte ihn als Apostel für die Gebiete Südschweiz, Italien und Spanien ein.
Nachdem Bezirksapostel [[Peter Dessimoz]] am 21. Juni 1998 in den Ruhestand getreten war, sonderte der Stammapostel [[Richard Fehr]] Armin Studer noch am selben Tag zum Bezirksapostel aus. Damit verbunden war der Auftrag, dem Bezirksapostelbereich Schweiz vorzustehen.
Am 6. April 2008 trat Armin Studer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Bezirksapostel [[Markus Fehlbaum]].


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==Ordinationen==
==Ordinationen==
* 07. April 1985 [[Bezirksältester]]
* 5. Februar 1967  [[Unterdiakon]]
* 27. März 1988 [[Bischof]]
* 10. August 1969  Diakon
* 13. Juli 1997 [[Apostel]]
* 8. Juli 1970  Priester

* 21. Juni 1998 [[Bezirksapostel]]
* 26. November 1975  Gemeindeevangelist

* 06. April 2008 [[Ruhesetzung]]
* 24. Juli 1977  Bezirksevangelist
* 7. April 1985 [[Bezirksältester]]
* 27. März 1988 [[Bischof]] durch [[Stammapostelhelfer]] [[Richard Fehr]]
* 13. Juli 1997 [[Apostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]]
* 21. Juni 1998 [[Bezirksapostel]] durch Stammapostel [[Richard Fehr]]
* 6. April 2008 [[Ruhesetzung]] durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]]


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Aktuelle Version vom 7. September 2026, 17:51 Uhr

Bezirksapostel A. Studer

Armin Studer (* 04. März 1942; † ) ist der 502. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Zuletzt arbeitete er als Bezirksapostel und leitete die Neuapostolische Gebietskirche Schweiz. Sein Arbeitsgebiet umfasste die Schweiz, Andorra, Bulgarien, Gibraltar, Italien, Kroatien, Kuba, Moldawien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.

Biografie

Armin Studer wurde am 4. März 1942 in Zürich geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem gläubigen neuapostolischen Elternhaus auf. Leider starb seine Mutter bereits drei Monate nach seiner Geburt. Sein Vater, der im Gemeindeevangelistenamt stand, heiratete 1943 eine Glaubensschwester aus Bern, die den noch unmündigen Kindern eine neue Mutter wurde. Nach der Primar- und Sekundarschule absolvierte Armin Studer eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungsbranche. Nach bestandener Abschlussprüfung zog er 1961 nach Genf, um die französische Sprache zu erlernen. Zusammen mit einem Freund, dem späteren Apostel Meier, verlegte er 1964 für 15 Monate seinen Wohnsitz nach Mailand, um sich dort auch italienische Sprachkenntnisse anzueignen und weitere berufliche Erfahrungen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr nach Genf war er zunächst in leitender Funktion bei einer Versicherungsgesellschaft tätig. Während dieser Zeit besuchte er verschiedene Weiterbildungskurse, insbesondere in den Bereichen Informatik, Personalwesen und Management. Im Jahr 1972 trat er in eine kleine Import- und Vertriebsfirma ein, deren Geschäftsführung er bereits nach wenigen Monaten übernehmen konnte. Später wurde er Hauptaktionär des Unternehmens. Im Herbst 1966 heiratete er Eliane Frantz, eine Tochter des früheren Gemeindevorstehers von Marseille, der sich mit seiner Familie in Genf niedergelassen hatte. Der Ehe entstammen ein Mädchen und ein Junge. In der Gemeinde Genf war Armin Studer als Orgelspieler, Jugendchordirigent, Leiter des Gemeindechores und später als Jugendleiter tätig.

Am 7. April 1985 empfing er das Bezirksältestenamt und wurde damit mit der Leitung des Bezirkes Genf betraut. Am 27. März 1988 empfing Armin Studer in Biel aus der Hand des damaligen Stammapostelhelfers Richard Fehr das Bischofsamt. An der Seite des Apostels Bernhard Meier war er in der französischen Schweiz, im Bezirk Biel und im Missionsland Gabun in Afrika tätig. Ab Februar 1995 wurden ihm ausserdem die Südschweiz, insbesondere das Tessin, sowie das Land Italien zur Pflege übertragen. Diese Gebiete betreute er gemeinsam mit Apostel Luigi Albert. Beruflich musste er immer mehr Aufgaben an seine Mitarbeiter delegieren, zumal ihm der Stammapostel und der Bezirksapostel zusätzliche Aufgaben in verschiedenen Projekt- und Arbeitsgruppen übertrugen. Im Gottesdienst vom 13. Juli 1997 wurde Apostel Albert in den Ruhestand versetzt. Der Stammapostel bestimmte Armin Studer zu dessen Nachfolger und setzte ihn als Apostel für die Gebiete Südschweiz, Italien und Spanien ein. Nachdem Bezirksapostel Peter Dessimoz am 21. Juni 1998 in den Ruhestand getreten war, sonderte der Stammapostel Richard Fehr Armin Studer noch am selben Tag zum Bezirksapostel aus. Damit verbunden war der Auftrag, dem Bezirksapostelbereich Schweiz vorzustehen. Am 6. April 2008 trat Armin Studer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Bezirksapostel Markus Fehlbaum. 


Ordinationen


Vorgänger Amt Nachfolger
Peter Dessimoz Bezirksapostel der Gebietskirche Schweiz
1998-2008
Markus Fehlbaum