August Hölzel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''August Hölzel''' (* 6. Dezember 1870 in Groß-Kannapinnen, Österreich; † 11. Feburar 1933) war [[Bezirksapostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]].  
[[Datei:August Hölzel.jpg|thumb|August Hölzel]]
 
'''August Hölzel''' (* 6. Dezember [[1870]] in Groß-Kannapinnen, † 11. Februar 1933) war [[Bezirksapostel]] der [[Neuapostolische Kirche Schweiz|Neuapostolischen Kirche in der Schweiz]].  


==Biografie==
==Biografie==
Bezirksapostel Hölzel fand mit seinen Eltern am 14. Mai 1883 die Versiegelung durch Apostel Krebs. Zuvor war die Familie nach Wolfenbüttel verzogen. Nachdem er 1893 zum Unterdiakon gesetzt wurde siedelte er nach Zürich um, um dort den Bruder Nordmann aus Magdeburg mit dem Aufbau der Gemeinden zu unterstützen. In dieser Zeit gab es in der Schweiz gerade mal 20 Mitglieder. 1897 erhielt Hölzel durch Apostel Krebs das Priesteramt. Zusammen mit dem späteren Apostel [[Friedrich Bock]] bauten sie in der Schweiz mehrere Gemeinden auf. Unter Apostel Bock arbeitete Hölzel in mehreren Ämtern. Nach der Trennung des Apostelbezirkes Schweiz/Baden und den Tod Apostels Bock übernahm Hölzel ab 1916 als Apostel den Bezirk Schweiz. Er starb nach kurzer Krankheit am 11. Februar 1933.
August Hölzel wurde in Ostpreußen geboren. Die Familie verzog nach Wolfenbüttel, wo er mit seinen Eltern am 14. Mai 1883 durch Apostel [[Friedrich Krebs|Krebs]][[Versiegelung|versiegelt]] wurde. Nachdem er 1893 zum Unterdiakon eingesetzt wurde, siedelte er nach Zürich um, um dort den Bruder Nordmann aus Magdeburg mit dem Aufbau der [[Gemeinde]]n zu unterstützen. In dieser Zeit gab es in der Schweiz nur 20 Mitglieder. 1897 wurde Hölzel durch Apostel Krebs zum [[Priester]] ordiniert. Zusammen mit dem späteren Apostel [[Friedrich Bock]] bauten sie in der Schweiz mehrere Gemeinden auf. Unter Apostel Bock arbeitete Hölzel in verschiedenen Ämtern. Nach der Trennung des Apostelbezirkes Schweiz/Baden und dem Tode Apostel Bocks 1914 übernahm zunächst [[Johann Gottfried Bischoff]] die Betreuung der schweizer Gemeinden. Hölzel wurde 1916 in Frankfurt von Stammapostel Niehaus als Apostel für die [[Gebietskirche Schweiz|Schweiz]] eingesetzt.<ref>aus/von: Neuapostolische Rundschau 47/1916 | 19.11.1916 | NAK International</ref>
 
Er übernahm eine Bezirk mit 39 Gemeinden und ca. 3.100 Geschwistern. Am 16. September 1923 wurde ihm vom Stammapostel [[Ernst Güttinger]] als Apostel zur Hilfe gestellt. Die beiden bauten die Kirche auf 226 Gemeinden und ca. 20.000 Mitglieder aus.<ref>Kurzbericht
aus „Wächterstimme aus Zion“; 1. April 1933</ref>
 
August Hölzel starb nach kurzer Krankheit am 11. Februar 1933, die Trauerfeier fand am 14. Februar in Zürich statt.<ref>aus/von: Wächterstimme aus Zion 6/1933 | 15.03.1933 | NAK International</ref> Sein Amt als Bezirksapostel übernahm an diesem Tag Ernst Güttinger.


==Ordinationen==
==Ordinationen==
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*3. Mai 1897  [[Priester]] für Zürich
*3. Mai 1897  [[Priester]] für Zürich
*11. August 1911  Gemeinde[[evangelist]]
*11. August 1911  Gemeinde[[evangelist]]
*16. September 1902 Gemeinde[[ältester]]
*13. September 1903 Gemeinde[[ältester]]
*1. September 1907  Bezirks[[ältester]]
*1. September 1907  Bezirks[[ältester]]
*22. Oktober 1916  [[Apostel]]
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Aktuelle Version vom 25. März 2026, 16:20 Uhr

August Hölzel

August Hölzel (* 6. Dezember 1870 in Groß-Kannapinnen, † 11. Februar 1933) war Bezirksapostel der Neuapostolischen Kirche in der Schweiz.

Biografie

August Hölzel wurde in Ostpreußen geboren. Die Familie verzog nach Wolfenbüttel, wo er mit seinen Eltern am 14. Mai 1883 durch Apostel Krebsversiegelt wurde. Nachdem er 1893 zum Unterdiakon eingesetzt wurde, siedelte er nach Zürich um, um dort den Bruder Nordmann aus Magdeburg mit dem Aufbau der Gemeinden zu unterstützen. In dieser Zeit gab es in der Schweiz nur 20 Mitglieder. 1897 wurde Hölzel durch Apostel Krebs zum Priester ordiniert. Zusammen mit dem späteren Apostel Friedrich Bock bauten sie in der Schweiz mehrere Gemeinden auf. Unter Apostel Bock arbeitete Hölzel in verschiedenen Ämtern. Nach der Trennung des Apostelbezirkes Schweiz/Baden und dem Tode Apostel Bocks 1914 übernahm zunächst Johann Gottfried Bischoff die Betreuung der schweizer Gemeinden. Hölzel wurde 1916 in Frankfurt von Stammapostel Niehaus als Apostel für die Schweiz eingesetzt.[1]

Er übernahm eine Bezirk mit 39 Gemeinden und ca. 3.100 Geschwistern. Am 16. September 1923 wurde ihm vom Stammapostel Ernst Güttinger als Apostel zur Hilfe gestellt. Die beiden bauten die Kirche auf 226 Gemeinden und ca. 20.000 Mitglieder aus.[2]

August Hölzel starb nach kurzer Krankheit am 11. Februar 1933, die Trauerfeier fand am 14. Februar in Zürich statt.[3] Sein Amt als Bezirksapostel übernahm an diesem Tag Ernst Güttinger.

Ordinationen


Vorgänger Amt Nachfolger
Friedrich Bock Bezirksapostel für die Schweiz
1916-1933
Ernst Güttinger
  1. aus/von: Neuapostolische Rundschau 47/1916 | 19.11.1916 | NAK International
  2. Kurzbericht aus „Wächterstimme aus Zion“; 1. April 1933
  3. aus/von: Wächterstimme aus Zion 6/1933 | 15.03.1933 | NAK International