Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen

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Bezirksapostel: Armin Brinkmann
weitere Apostel: Wilhelm Hoyer (Bereich NRW-Mitte)
Franz-Wilhelm Otten (Bereich NRW-Süd)
Walter Schorr (Bereich NRW-Nord)
Wolfgang Schug (Bereich NRW-Ost)
Rainer Storck (Bereich NRW-Nordwest)
Klaus Zeidlewicz (Bereich NRW-Südwest)
Sitz der Gebietskirche: Dortmund
gegründet: 1872
Unterbezirke: 32
Gemeinden: 472 (31. Dez. 2008)
Mitglieder: 87.481 (31. Dez. 2008)
Website: www.nak-nrw.de

Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen ist ein Verwaltungsbezirk der Neuapostolischen Kirche, der den Großteil Nordrhein-Westfalens (ohne Siegen und Siegerland) und Teile des nordwestlichen Niedersachsens umfasst. Sie ist nach Mitgliedern die zweitgrößte Gebietskirche in Deutschland und in Europa.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Gebietskirche Nordrhein-Westfalen wurde bereits 1872 durch die Ordination des Apostel Menkhoff zu einer eigenen Gebietskirche. Friederich Wilhelm Menkhoff war hier ab 1867 im Auftrag der niederländischen Apostolischen Zending unter Apostel Friedrich Wilhelm Schwarz als Sendungs-Evangelist und später als „Engel“ tätig und hatte etliche Gemeinden gegründet, vor allem im Raum Bielefeld.

Im Laufe der Jahren entstanden von Bielefeld ausgehend in Westfalen und im Ruhrgebiet neuapostolische Gemeinden. Auch im Rheinland entstanden ab 1890 neuapostolische Gemeinden. Nach 1905 entwickelte sich das ostwestfälische Quelle zu einem Zentrum des neuapostolischen Glaubens, der nunmehrige Stammapostel Niehaus hatte dort seinen Wohnort und auch die Verwaltung der weltweiten Neuapostolischen Kirche war hier angesiedelt.

Aufgrund des starken Wachstums der Kirche auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen wurde in zwei Gebietskirchen geteilt. Um 1920 gab es einen Apostelbezirk Düsseldorf, welcher zunächst von Apostel Paul Dach geleitet wurde. Daneben bestand der Apostelbezirk Bielefeld bzw. später der Apostelbezirk Dortmund..

In Folge der sog. Botschaft des Stammapostels Bischoff und davon abweichender Auffassungen der Apostel des Düsseldorfer Bezirks Kuhlen, Dunkmann und Dehmel, kam es zu Spannungen innerhalb der neuapostolischen Gebietskirche des Rheinlandes und schließlich 1955 zu einem Ausschluss der Düsseldorfer Apostel aus der Neuapostolischen Kirche. Im Rahmen dieses Ausschlusses spalteten sich viele Gemeinden des Rheinlandes und es kam zur Gründung der Apostolischen Gemeinschaft. Wegen der Spaltung hatte die Neuapostolische Kirche dort einen starken Mitgliederschwund zu verzeichnen und wurde als selbstständige Gebietskirche aufgelöst und dem damaligen Apostelbezirk Dortmund angegliedert. Somit hat die Gebietskirche NRW 1955 ihre heutige Form gefunden.

Als 1960 der damalige Bezirksapostel Schmidt zum Stammapostelamt berufen wurde, wurde Dortmund auch bis 1975 Sitz der Neuapostolischen Kirche International.

Überregionale Einrichtungen

In Bielefeld findet sich eine neuapostolische Hostienbäckerei, die alle neuapostolischen Gemeinden Europas mit Hostien beliefert.

Dortmund ist der Sitz der neuapostolischen Hilfswerks NAK-karitativ.[1]

Ein weitere, bislang deutschlandweit einzigartige Einrichtung ist das neuapostolische Seniorenzentrum in Fröndenberg.

Bisherige Leitung der Gebietskirche/Apostel bzw. Bezirksapostel

Am 16. November 1926 wurde der Apostelbezirk Nordrhein-Westfalen in die Bezirke Westfalen und Rheinland aufgeteilt. Der Apostelbezirk Rheinland stand unter folgender Leitung:

Der Apostelbezirk Westfalen wurde geleitet von:

Im Januar 1955 wurden die Apostelbezirke Westfalen und Rheinland wieder vereinigt.

Weblinks

Fußnoten

  1. Website von NAK-karitativ