Hostienbäckerei Kapstadt: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Communion Bakery''' (''deutsch:'' '''Hostienbäckerei''') in '''Kapstadt''' nahm 2003 als zweite [[neuapostolisch]]e Hostienbäckerei ihren Betrieb in Kapstadt auf. Ihre Kapazität liegt bei rund 45 Millionen Stück im Jahr. Sie beliefert die Gemeinden im südlichen Afrika und darüber hinaus.
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Die '''Communion Bakery''' (''deutsch:'' '''Hostienbäckerei''') in '''Kapstadt''' nahm 2003 als zweite [[neuapostolisch]]e von derzeit drei Hostienbäckereien ihren Betrieb in Kapstadt auf. Ihre Kapazität liegt bei rund 45 Millionen Stück im Jahr. Sie beliefert die Gemeinden im südlichen Afrika und darüber hinaus.
  
 
== Entstehung ==
 
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Im Vorfeld der Gründung der Communion Bakery kam es zu Gesprächen zwischen Bezirksapostel [[Noel E. Barnes]] (Cape) mit Bezirksapostel [[Horst Ehlebracht]] (Nordrhein-Westfalen) über die Möglichkeiten, auch in Südafrika Hostien backen zu lassen. Es folgten weitere Gespräche mit Stammapostel Fehr. Dieser begrüßte den Vorschlag, eine solche Anlage in Kapstadt einzurichten. Als Gründe wurden angeführt, dass zum einen Arbeitsplätze für Gemeindemitglieder geschaffen würden und die Arbeits- und Produktionskosten in Südafrika niedriger wären. Zudem könnten hierdurch auch Frachtkosten eingespart werden.
 
Im Vorfeld der Gründung der Communion Bakery kam es zu Gesprächen zwischen Bezirksapostel [[Noel E. Barnes]] (Cape) mit Bezirksapostel [[Horst Ehlebracht]] (Nordrhein-Westfalen) über die Möglichkeiten, auch in Südafrika Hostien backen zu lassen. Es folgten weitere Gespräche mit Stammapostel Fehr. Dieser begrüßte den Vorschlag, eine solche Anlage in Kapstadt einzurichten. Als Gründe wurden angeführt, dass zum einen Arbeitsplätze für Gemeindemitglieder geschaffen würden und die Arbeits- und Produktionskosten in Südafrika niedriger wären. Zudem könnten hierdurch auch Frachtkosten eingespart werden.
  
Die Communion Bakery wurde in einem Gebäudekomplex, der bis vor kurzem als Tischlerwerkstatt von der kircheneigenen Orgelbauwerkstatt in Kapstadt genutzt wurde, eingerichtet. Dort begannen im März 2002 umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten. Ab Oktober 2002 installierten Gemeindemitglieder aus Deutschland unter Leitung von Bernd Nölke aus Bielefeld die erforderlichen Maschinen wie Backöfen und Prägemaschinen, Trockenraum und Abfüllanlage. Alle Geräte wurden in Bielefeld unter Produktionsbedingungen eingehend kontrolliert, bevor sie nach Südafrika verschifft wurden. In Kapstadt schulte Benrd Nölke außerdem die zehn südafrikanischen Mitarbeiter der Communion Bakery.
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Die Communion Bakery wurde in einem Gebäudekomplex, der bis vor kurzem als Tischlerwerkstatt von der kircheneigenen Orgelbauwerkstatt in Kapstadt genutzt wurde, eingerichtet. Dort begannen im März 2002 umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten. Ab Oktober 2002 installierten Gemeindemitglieder aus Deutschland unter Leitung von Bernd Nölke aus Bielefeld die erforderlichen Maschinen wie Backöfen und Prägemaschinen, Trockenraum und Abfüllanlage. Alle Geräte wurden in Bielefeld unter Produktionsbedingungen eingehend kontrolliert, bevor sie nach Südafrika verschifft wurden. In Kapstadt schulte Bernd Nölke außerdem die zehn südafrikanischen Mitarbeiter der Communion Bakery.
  
 
Pro Tag können in der neuen Bäckerei rund 240.000 [[Hostie]]n hergestellt; pro Monat sollen zunächst 4,7 Millionen Hostien in Kapstadt gebacken werden.
 
Pro Tag können in der neuen Bäckerei rund 240.000 [[Hostie]]n hergestellt; pro Monat sollen zunächst 4,7 Millionen Hostien in Kapstadt gebacken werden.

Aktuelle Version vom 24. März 2012, 20:08 Uhr

Die Communion Bakery (deutsch: Hostienbäckerei) in Kapstadt nahm 2003 als zweite neuapostolische von derzeit drei Hostienbäckereien ihren Betrieb in Kapstadt auf. Ihre Kapazität liegt bei rund 45 Millionen Stück im Jahr. Sie beliefert die Gemeinden im südlichen Afrika und darüber hinaus.

Entstehung

Im Vorfeld der Gründung der Communion Bakery kam es zu Gesprächen zwischen Bezirksapostel Noel E. Barnes (Cape) mit Bezirksapostel Horst Ehlebracht (Nordrhein-Westfalen) über die Möglichkeiten, auch in Südafrika Hostien backen zu lassen. Es folgten weitere Gespräche mit Stammapostel Fehr. Dieser begrüßte den Vorschlag, eine solche Anlage in Kapstadt einzurichten. Als Gründe wurden angeführt, dass zum einen Arbeitsplätze für Gemeindemitglieder geschaffen würden und die Arbeits- und Produktionskosten in Südafrika niedriger wären. Zudem könnten hierdurch auch Frachtkosten eingespart werden.

Die Communion Bakery wurde in einem Gebäudekomplex, der bis vor kurzem als Tischlerwerkstatt von der kircheneigenen Orgelbauwerkstatt in Kapstadt genutzt wurde, eingerichtet. Dort begannen im März 2002 umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten. Ab Oktober 2002 installierten Gemeindemitglieder aus Deutschland unter Leitung von Bernd Nölke aus Bielefeld die erforderlichen Maschinen wie Backöfen und Prägemaschinen, Trockenraum und Abfüllanlage. Alle Geräte wurden in Bielefeld unter Produktionsbedingungen eingehend kontrolliert, bevor sie nach Südafrika verschifft wurden. In Kapstadt schulte Bernd Nölke außerdem die zehn südafrikanischen Mitarbeiter der Communion Bakery.

Pro Tag können in der neuen Bäckerei rund 240.000 Hostien hergestellt; pro Monat sollen zunächst 4,7 Millionen Hostien in Kapstadt gebacken werden.

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