Glaubensrede

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Als Glaubensrede oder auch Glaubensgabe wird eine der Gaben des Heiligen Geistes bezeichnet.

Bedeutung

Die Glaubensrede oder Glaube als Gabe des Geistes ist vom Glauben als einer Frucht des Geistes zu unterscheiden (Gal. 5,22). Ludwig Albrecht schreibt, dass der Glaube als Frucht oder allgemeine Wirkung des Geistes sich bei allen, die selig werden wollen, finden müsse. Der Glaube als Gabe des Heiligen Geistes hingegen werde Einzelnen zum Nutzen aller verliehen.

Die Glaubensgabe sei die starke, überwältigende Glaubenskraft, die mit dem Herrn über die Mauer springen lasse(Ps. 18,30), die Berge versetze (1. Kor. 13,2), die im Vertrauen auf Gott auch die größten Hindernisse siegreich überwinde, die das ausrichte, was anderen unmöglich scheine, die das Werk schon anpacke, während andere noch überlegen und zagen, die den Segen Gottes vom Himmel herabziehe, die sich nicht fürchten, wenn auch die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken. [1]


Verweise

  1. Weber, Albrecht - Die katholisch-apostolischen Gemeinden - Ein Beitrag zur Erforschung ihrer charismatischen Erfahrung und Theologie - Dissertation 1977 - S. 346.