Wolfgang Bott

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Apostel Wolfgang Bott

Wolfgang Bott (* 22. September 1947 in Calmbach, Baden) ist der 389. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Sein Arbeitsbereich ist in Süddeutschland sowie in Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Makedonien.

Biografie

Wolfgang Bott wurde als ältestes von sechs Kindern geboren und absolvierte nach der Schulausbildung eine Mechanikerlehre. In den Jahren 1955/1956 kam die Familie zur Neuapostolischen Kirche, so dass sie 11. April 1957 durch Apostel Gotthilf Volz versiegelt wurden. Nach der Bundeswehrzeit heiratete er am 11. Juli 1969 Margitta Müller. Nach weiteren Weiterbildungen und einer Meisterlehre arbeitete er ab 1974 selbständig in einem Maschinenbaubetrieb.[1]

Im Apostelbereich Tübingen betreut er, zusammen mit Bischof Georg Kaltschmitt, die Ältestenbezirke Albstadt, Calw, Freudenstadt, Nagold, Sindelfingen und Tübingen mit 94 Gemeinden und knapp 11.000 Mitgliedern. Sein Wohnsitz ist Mössingen.

Über viele Jahre war er einer der zuständigen Apostel für die Ukraine und unternahm zahlreiche Reisen dorthin; seit 2009 wird dieses Land eigenverantwortlich von einem einheimischen Apostel betreut.

Zitate

„Ich weiß noch, ich hatte einen Jugendfreund, der ging irgendwann nicht mehr in die Gottesdienste. Ich bekam mein Amt und eines schönen Tages machte ich bei ihm meinen ersten Familienbesuch. Er sagte mir: „Weißt du, wir sind ja erzogen worden. Man hat gesagt, das darf man nicht tun und jenes darf man nicht tun. Wenn du da hingehst, kann es sein, dass du verunglückst und dir den Arm brichst oder sonst etwas geschieht. Ich habe das vorsichtig doch probiert und siehe da: Ich habe nichts gebrochen.“ Das ist doch nicht der Beweis, dass man die göttlichen Gebote folgenlos übertreten kann. Ich versuchte ihm zu sagen: „Ein gebrochener Arm wäre noch ein Glück, ein Segen gewesen. Stell dir vor, es ist umgekehrt: Du gehst etwas entgegen, das ist von der Schrecklichkeit mit einem gebrochenen Arm nicht zu vergleichen.“ So ist das: Wir meinen, wenn einem von etwas abgeraten wird und man es aber doch versucht und es passiert nichts, dann sei es gut, dann sei man stark und könnte sich fast auf die Stufe des allewigen Gottes stellen. Es heißt aber, dass man ihn fürchten soll; man soll sich also fürchten etwas zu tun, was seinem Willen und seinen Geboten entgegensteht, was das gute Verhältnis, was wir zum lieben Gott pflegen dürfen, in irgendeiner Form und Weise trüben könnte. Davor muss man sich fürchten und dann kann man es gar nicht mehr anders machen als richtig.“ (wiedergegeben nach [2])

Ordinationen

Verweise

Referenzen

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