Emblem der Neuapostolischen Kirche


Das Emblem der Neuapostolischen Kirche ist das internationale Logo und damit Teil der Corporate Identity der Neuapostolischen Kirche.
Beschreibung
Das Logo der NAK zeigt ein stilisiertes Kreuz mit Wellen und Sonne. Nach dem ursprünglichen Erfinder des Logos, Edwin Hilsky, haben diese folgende Bedeutung (aus 1948):
- Kreuz: Christus, Opferdienst
- Sonne: Christus, Licht der Welt
- Sonnenstrahlen: Apostelamt
- Schattenstrahlen: Göttliches Grundgesetz, die zehn Gebote
- Schale: Heiliger Geist
- durchbrochene Wellen: kristallklare Lauterkeit
- (ehemalige) Eiform: Inbegriff des Wunderbaren, das Schöpfungswunder, ein Samenkorn
In sich, so Edwin Hilsky, sei das (alte) Emblem widerspruchsfrei und harmonisch.
Andere Deutungen (Kreuz=Heiliges Abendmahl, Sonne=Heilige Versiegelung, Wasser=Heilige Wassertaufe) sind zumindest nicht von Edwin Hilsky überliefert.
Geschichte
In den ersten Jahren der Apostolischen Gemeinde verwendete man häufig das schon bei der Allgemeinen-christlich apostolischen Mission bekannte Logo des Vierfachen Amtes (siehe unten). Erst um die Jahrhundertwende tauchten die ersten stilisierten Kreuze mit Wellen und aufgehender Sonne auf. Doch gab es bis 1968 keine verbindliche Regelung, so dass es weltweit Dutzende verschiedene Logos und Embleme gab.
Im Jahr 1948 entwirft der neuapostolische Priester und Grafiker Edwin Hilsky ein Emblem, welches ab 1951 (zuerst in der neuen Kirche in Dresden) vom Apostelbezirk Sachsen-Thüringen einheitlich verwendet wurde. 1960 wurde dieses Emblem dem Stammapostel Walter Schmidt vorgelegt, welcher darüber entschied, dass es das einheitliche Logo der Neuapostolischen Kirche werden soll. Ab 1968 gilt es offiziell als Emblem der NAK.
1996 wurde das bekannte Kreuz mit Wellen und Sonne komplett überarbeitet und modernisiert. Wesentliche Veränderung ist die Reduzierung der Wellen um eine auf drei. Nach der Ausarbeitung von Fritz Neumann [1] wurden diese Änderungen mit Edwin Hilsky abgesprochen.
Bildbeispiele
-
Offizielles Logo der NAK, blau auf weißem Grund, (c) NAKI
-
Offizielles Logo der NAK, weiß auf blauem Grund, (c) NAKI
-
Offizielles Emblem der Neuapostolischen Kirche von 1968 bis 1996. Hier Originalentwurf von Edwin Hilsky, 1948.
-
Offizielles Emblem der Neuapostolischen Kirche von 1968 bis 1996.
-
Altes regionales Logo der NAK aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
-
Altes regionales Logo der NAK aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
-
Altes regionales Logo der NAK aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
-
Altes regionales Logo der NAK aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
-
Altes regionales Logo der NAK aus der Mitte des 20. Jahrhunderts
-
Altes regionales Logo der NAK aus den 1950-er Jahren, hier aus Süddeutschland
-
Altes Logo der HAZGEA (NAK Niederlande), um 1930
-
Logo der Apostolischen Gemeinde "Vierfaches Amt" um 1910
-
Logo des Apostolischen Sonntagsblattes, 1907
-
Ein Logo der Neuapostolischen Gemeinde nach der Jahrhundertwende
-
Ein Logo der Apostolischen Gemeinde zum Ende des 19. Jahrhunderts
-
Ein Logo der Apostolischen Gemeinde zum Ende des 19. Jahrhunderts
-
Ein Logo der Apostolischen Gemeinde zum Ende des 19. Jahrhunderts
-
Ein Logo der Apostolischen Gemeinde zum Ende des 19. Jahrhunderts
Rechtsstreit

Im Jahr 2010 kam es zu einem ersten öffentlichen Rechtsstreit um die nicht genehmigte Nutzung eines Logos auf einem Buchtitel, welches dem NAK-Logo sehr ähnlich war. Das Vertrieb der Erstauflage des Buches Die Lehre der Neuapostolischen Kirche im Licht der Heiligen Schrift von Tobias Mai wurde daraufhin eingestellt. Tobias Mai verwandte ein blaues Logo auf weißen Grund mit Kreuz, acht Schattenstrahlen (anstatt zehn) sowie vier Wellen (anstatt drei).
Literatur
- "Name und Symbol der Neuapostolischen Kirche" in "Aufbau, Ausbau, Trennungen. Die Entwicklung der apostolischen Gemeinschaften im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts", Edition Punctum Saliens, Dezember 2010, Hrsg. Mathias Eberle
Referenzen
<references>
- ↑ "Name und Symbol der Neuapostolischen Kirche" in "Aufbau, Ausbau, Trennungen. Die Entwicklung der apostolischen Gemeinschaften im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts", Edition Punctum Saliens, Dezember 2010, Hrsg. Mathias Eberle

















