Walter Krappatsch: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 31. Januar 2026, 21:47 Uhr

Walter Krappatsch ist ein deutscher Diplom-Psychologe, Diplom-Pädagoge und Psychotherapeut, der insbesondere durch seine Arbeit im Bereich der Sektenausstiegsberatung und seine kritische Auseinandersetzung mit autoritären religiösen Gemeinschaften wie der Neuapostolischen Kirche (NAK) bekannt ist.

Werdegang und fachliche Qualifikation

Krappatsch absolvierte sein Abitur über den zweiten Bildungsweg, nachdem er zuvor mehrere Jahre als Vermessungstechniker tätig gewesen war. Anschließend studierte er Psychologie und Pädagogik. Heute ist er als Psychologischer Psychotherapeut in Bochum tätig.[1]

Bezug zur Neuapostolischen Kirche und Ausstiegsberatung

Sein Engagement in der Weltanschauungsarbeit ist stark durch seine eigene Biografie geprägt. Krappatsch wuchs in der Neuapostolischen Kirche auf und war dort bis zu seinem 22. Lebensjahr Mitglied. Nach seinem Austritt suchte er zunächst Orientierung in esoterischen Strömungen, bevor er sich dem Humanismus zuwandte.

Aufgrund dieser Erfahrungen spezialisierte er sich auf die Beratung von Menschen, die religiöse Gemeinschaften verlassen haben.

Vereinsarbeit: Er ist Vorstandsmitglied des Vereins „Artikel 4 – Selbsthilfe für Sektenaussteiger e.V.“.[2]

Themenschwerpunkte: In seiner Arbeit befasst er sich intensiv mit den psychologischen Folgen einer Erziehung in geschlossenen religiösen Systemen sowie den Schwierigkeiten des Ablösungsprozesses.

Krappatsch ist – zusammen mit Heinz-Peter Tjaden - Autor des Buches „An ihren Früchten – Betr. Zeugen Jehovas und Neuapostolische Kirche“, 1990 by The World of Books Ltd., London.

Weltanschauliche Positionierung

Walter Krappatsch versteht sich heute als Humanist. Er ist Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) sowie der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP).

Er tritt für eine wissenschaftlich fundierte Psychologie ein und kritisiert religiöse oder esoterische Weltbilder, die die individuelle Freiheit und Autonomie einschränken.[3]

Einzelnachweise