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Julius Fischer

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Julius Fischer war von Beruf Binnenschiffer und wurde 1896 Mitglied der neuapostolischen Bewegung, wo er im damaligen Stamm Ephraim versiegelt wurde. Sein Interesse für die neuapostolische Lehre war groß und sollte sein weiteres Leben maßgeblich verändern. Durch seine Aktivitäten entstanden in Zehdenick, seinem damaligen Wohnsitz, und in den umliegenden Ortschaften neue Gemeinden, die er später auch als Bezirksältester betreute. Insgesamt waren acht Gemeinden seiner Leitung unterstellt.
== 2. Mai 1902 ==
Er kam in Konflikt mit der Kirchenleitung, als er seine grundlegend verschiedenen Ansichten von der Wiederkunft Christi vetrat, die nach seiner Auffassung "im Fleisch der Apostel" schon stattgefunden habe. Anfang 1902 wurde Fischer durch [[Friedrich Krebs ]] exkommuniziert, aber eine ansehnliche Anzahl der ihm anvertrauten Gemeindemitglieder blieb ihm treu. Er hielt weiterhin Zusammenkünfte.
Am 2. Mai 1902 kam es während eines Gottesdienstes in Zehdenick zu einem für die weitere Entwicklung schwerwiegenden Ereignis. In einer Weissagung des [[Prophet]]en Schröder wurde der Älteste Fischer als "junger Löwe aus Juda" bezeichnet, der die sieben Siegel brechen wird (Offb. 5, 5), was von den Anwesenden als Berufung zum Apostel verstanden wurde. Darüber hinaus wollen Fischer und einige Gläubige, die wie er die Gabe des [[Gesicht]]s besaßen, gesehen haben, dass Christus als Lichtgestalt (ähnlich wie bei Paulus auf dem Weg nach Damaskus) ihm durch Auflegen seiner segnenden Händen den Heiligen Geist spendete.
== weitere Tätigkeit ==
1.776
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