Reinhold Skielka

Apostel R. Skielka

Reinhold Skielka (* 13. Juni 1926 in Altenbögge; † 04.Februar 2009 in Fröndenberg) war der 206. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Sein Arbeitsgebiet umfasste NRW, Portugal,....

Biografie

Die Eltern und Großeltern von Skielka stammten aus Ostpreußen. Dort gehörten sie bereits der neuapostolischen Kirche an. Im Jahr 1921 verließen die Eltern ihre Heimat und verzogen nach Westfalen. Dort arbeitete der Vater viele Jahre im Steinkohlebergbau. Schon am 30. November 1926 empfing er durch Apostel Hermann D. Magney die heilige Versiegelung.

Im Jahre 1936 kehrten die Eltern dann in ihre ostpreußische Heimat zurück um das kleine Anwesen der Großeltern zu bewirtschaften. Dort besuchte Reinhold Skielka die Schule und erlernte von 1941 bis 1943 den Beruf eines Vermessungstechnikers. Die Einwirkungen des Krieges zwangen die Eltern erneut die Heimat zu verlassen und wieder kehrten sie nach Westfalen zurück. Recht bald nach der Rückkehr in die Gemeinde Altenbögge, dem heutigen Bönen, brachte sich Skielka aktiv in das Gemeindeleben ein: Weinbergsarbeit, Jugendstunden, Chorproben und anfallende Arbeiten für unsere Kirche füllten seine Freizeit aus.

Dabei lehrnte er seine spätere Ehefrau kennen, die er 1952 heiratete. 1955 ging aus der Ehe die Tochter Ulrike hervor.

Als Apostel war er neben einigen Bezirken in Nordrhein-Westfalen auch in Portugal, auf Madeira und den Azoren, Teilen Brasiliens, Lettland, Litauen, Königsberg und West- sowie Nordrussland tätig.

Am 04. Februar 2009 verstarb Apostel Skielka mit 82 Jahren. Nach einem Schlaganfall im Sommer 2008 lebte er mit seiner Frau Eva im Seniorenheim in Fröndenberg.

Den Trauergottesdienst hielt Bezirksapostel Armin Brinkmann am 10. Februar 2009 in der Kirche Bergkamen. Dabei würdigte er ihn als liebevollen Seelsorger, der ein untrügliches Gespür für den Seelenzustand seines Gegenübers gehabt habe. "Weitere Kennzeichen waren die ansteckende Freude sowie sein vielfältiges Engagement." Skielka sei für ihn ein großes Vorbild gewesen.

Stammapostel Wilhelm Leber, der erst nach Beginn des Gottesdienstes in der Kirche eintraf, sagte im zweiten Teil des Trauergottesdienstes u. a.: "Er war ein großartiger Verkünder des Evangeliums sowie ein liebenswerter Seelsorger und Freund, der mitten im Leben stand". Er stellte die Feier unter das Wort aus Psalm 40, 11.12.

Ordinationen