Confirmatio ordinaris

Die sog. confirmatio ordinaris (Latein Bestätigung der Ordination) war eine katholisch-apostolische Besonderheit. Es handelte sich dabei um eine Art der Amtsbestätigung.

So erkannten die katholisch-apostolischen Gemeinden die Priesterweihen anderer Kirchen an, so sich diese Kirchenabteilungen auf die apostolische Sukzession beriefen. Dies war insbesondere der Fall, als katholische Priester zur katholisch-apostolischen Gemeinde übertraten.

In jenem Fall wurde nicht neu ordiniert, sondern das Priesteramt durch den Apostel bestätigt.

Evangelische Geistliche hingegen wurden neu ordiniert, da ihre Ordination nicht durch einen Spender in apostolischer Sukzession vollzogen wurde.

Auszug aus dem Liturgienbuch Die Liturgie sowie die anderen Gottesdienste der Kirche zur Bestätigung des Priestertums eines Sukzession geweihten Priesters.

Wir kennen die rechte Ordnung und den vollkommenen wonach Er Männer zum Priestertum beruft und zuläßt: sie sollen durch das Wort des Heiligen Geistes, mittels des prophetischen Amtes, bezeichnet und berufen, und alsdann durch Handauflegung der Apostel oder ihrer Delegaten ordiniert werden.

Doch hat Gott uns geoffenbart, daß es Ihm in Seinem Erbarmen gegen Seine Kirche gefallen hat, während der Abwesenheit der Apostel, durch die Hände der Bischöfe Männer zum Priestertum und zum Episkopat zu ordinieren. So hat Er durch die Sukzession der Bischöfe und der Priester und durch die Spendung der zur Seligkeit notwendigen Sakramente den Fortbestand Seiner Kirche gesichert, bis zu der Zeit, da Er Apostel wiederherstellen und durch ihren Dienst das, was in ihrer Abwesenheit zu Seiner Ehre geschehen war, bestätigen wollte. Und nun, da Er Apostel wieder hergestellt hat, will Er durch die vierfache Ordnung Seines Hauses Seine Kirche vollenden und Seinen Ratschluß in dieser Haushaltung hinausführen


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