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	<title>APWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Ernst_Traugott_Hallmann&amp;diff=27154</id>
		<title>Ernst Traugott Hallmann</title>
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		<updated>2018-04-20T13:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: NAK-Sprech bereinigt: &amp;quot;Siegel der Gotteskindschaft&amp;quot; in &amp;quot;Heilige Versiegelung&amp;quot; geändert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Ernst_Traugott_Hallmann.jpg|thumb|200px|Ernst Traugott Hallmann]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernst Traugott Hallmann&#039;&#039;&#039; (* 21. Oktober [[1854]]; † 20. März [[1922]]) war der 19. [[Apostel]] der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] in [[Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg|Berlin]] und [[Apostelbezirk Königsberg(Ostpreußen)|Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
==Werdegang==&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 1854 in Altschönau/Schlesien geboren, hörte Ernst Traugott Hallmann im Alter von 19 Jahren erstmals von der apostolischen Kirche. Durch Apostel [[Johann August Ludwig Bösecke]] empfing er 1874 die Heilige Versiegelung. Als sein Vater erfuhr, dass sein Sohn Ernst den Apostel Jesu nachfolge, verbot er ihm, das Elternhaus zu betreten. Wie sehr mag sich der Sohn gefreut haben, als seine Eltern Jahre später von der Wahrheit der Apostellehre überzeugt waren und [[Versiegelung|versiegelt]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1875 wurde Ernst Hallmann als Unterdiakon, ein Jahr später als Diakon und 1877 als Priester [[Ordination|ordiniert]]. Der Priester [[Ernst Traugott Hallmann]] aus Schlesien kam 1879 auf Zuruf durch [[Johann August Ludwig Bösecke]] nach Berlin und bekam die Leitung der Berliner Gemeinde. [[Priester]] Hallmann sorgte zunächst dafür, dass ein neues Gottesdienstlokal gesucht wurde und die Gemeindemitglieder sich nicht mehr in einem Kellerraum versammeln mussten. Er mietete eine kleine Dachkammer, die nicht gleichzeitig Wohnung war, sondern nur für Gottesdienste verwendet wurde. Als Vorsteher musste Ernst Hallmann öfter seinen guten Gehrock zur Pfandleihe bringen, damit er die Miete für das &#039;&#039;Kirchenlokal&#039;&#039; pünktlich bezahlen konnte. Auch in diesen Zeiten der Entbehrungen und Anfeindungen sorgte er fürsorglich und unermüdlich für die kleine Herde. Bald gehörten knapp 30 Seelen zur Gemeinde und die Dachkammer reichte für die Gottesdienste nicht mehr aus. Seit 1880 diente Ernst Hallmann nach Wunsch von Apostel [[Friedrich Krebs|Krebs]] als Bezirksältester in dem wachsenden Berliner Bezirk. In den 1890er Jahren nahm das Wachstum der Berliner Gemeinden weiter zu und wurde immer stärker. Im Laufe des Jahres 1893 wurde Ernst Hallmann zum Bischof ordiniert. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte neben Berlin, das innerhalb weniger Jahre zu einem großen Bezirk geworden war, auch Ostpreußen. Nur zwei Jahre später erteilte Apostel Krebs ihm den Auftrag nach Ostpreußen zu ziehen. Die Leitung der Berliner Gemeinden übernahm der [[Bischof]] [[Emil Klautzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Königsberg aus gelang es Bischof Hallmann unter größten Strapazen innerhalb weniger Monate die verstreut wohnenden Geschwister in einer kleinen Gemeinde zu sammeln. Als Frucht seiner gesegneten Arbeit wurde nach wenigen Jahren der selbstständige [[Apostelbezirk Ostpreußen]] gegründet. &lt;br /&gt;
Am 19. September 1897, wenige Wochen vor seinem 43. Geburtstag, empfing Ernst Hallmann in Hamburg das Apostelamt für Ostpreußen durch Stammapostel [[Friedrich Krebs|Krebs]] mit dem Auftrag diesem Bezirk als Bezirksapostel voranzugehen. Bis zum Jahr 1905 entstanden dort unter seiner Pflege 30 neue Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Stammapostel]] [[Friedrich Krebs|Krebs]] im Jahr 1905 verstorben war, wurde im Rahmen einer Ämterversammlung in Berlin Apostel Hallmann durch Stammapostel [[Hermann Niehaus|Niehaus]] von Ostpreußen wieder nach Berlin zurückgesandt. So wurde ihm im Gottesdienst am 16. März 1905 der Berliner Bezirk, zu dem zu jener Zeit 60 Gemeinden gehörten, übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 25 Jahre wirkte Bezirksapostel Hallmann in seinem hohen Amt. Bei seinem Tode am 20. März 1922 mit 67 Jahren war der Berliner Bezirk auf 146 Gemeinden mit rund 20 000 Seelen angewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Nachfolger wurde am 14. Januar [[1923]] der Apostelhelfer [[Martin Lax]] von Stammapostel Niehaus zum Bezirksapostel für den Bezirk Berlin ordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ordinationen==&lt;br /&gt;
* 1875 [[Unterdiakon]]&lt;br /&gt;
* 1876 [[Diakon]]&lt;br /&gt;
* 1877 [[Priester]]&lt;br /&gt;
* 1880 [[Bezirksältester]]&lt;br /&gt;
* 1893 [[Bischof]]&lt;br /&gt;
* 19. September 1897 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Karl Weinmann: [[100 Jahre Neuapostolische Kirche]] 1863–1963 – Apostelbezirk Hamburg, Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hallmann, Ernst Traugott}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= |NACHFOLGER= [[Wilhelm Oehlmann]] |AMT=Bezirksapostel für Ostpreußen|ZEIT= 1897-1905}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= |NACHFOLGER= [[Martin Lax]] |AMT=Bezirksapostel für Berlin-Brandenburg|ZEIT= 1905-1923}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Heinrich_Franz_Schlaphoff&amp;diff=26251</id>
		<title>Heinrich Franz Schlaphoff</title>
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		<updated>2016-12-02T19:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Jahreszahl korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Franz Schlapphoff.jpg|thumb|Autogrammkarte Heinrich Franz Schlaphoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Franz Schlaphoff&#039;&#039;&#039; (* 3. August 1894  in East London /Südafrika ; + 20. November 1965 in Kapstadt), war neuapostolischer Geistlicher, [[Apostel]] und zwischen 1933 bis 1954 [[Stammapostelhelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Franz Schlaphoff wurde als Sohn des neuapostolischen Apostels [[Georg Heinrich Wilhelm Schlaphoff]] geboren.&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. Dezember 1928 zum [[Apostel]] ordiniert. Sein Tätigkeitsbereich umfasste [[New Apostolic Church Cape|Südafrika]] und Rhodesien. Unter seiner Amtstätigkeit folgte in Südafrika eine Phase des Wachstums. Er liess unter anderem die erste Kirche in Pretoria - Gemeinde Pretoria Central - mit über 1000 Sitzplätzen errichten, welche von ihm am 2. Dezember 1930 eingeweiht wurde. 1931 bestanden in Südafrika bereits 70 Gemeinden. 1929 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die neuapostolischen Gemeinden in [[Iglesia Nueva Apostolica-Sud America|Argentinen]].&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Stammapostelhelfer eingesetzt. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte die gesamte südliche Weltkugel. Die [[Neuapostolische Kirche]] wurde in dieser Zeit für das südliche Afrika, Südamerika, Australien und den Fernen Osten von Kapstadt aus verwaltet und geleitet. Apostel Schlaphoff bereiste ständig und unermüdlich seinen Arbeitsbereich. Die Reisen waren oft sehr lang und strapaziös. In Südafrika trug ihm dies den Spitznamen &amp;quot;iron apostle&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;eiserner Apostel&#039;&#039;&amp;quot; - wohl aber eher in Anlehnung an &amp;quot;iron man&amp;quot; also einem Marathonläufer) ein. &lt;br /&gt;
Unter Schlaphoff wandte sich die Neuapostolische Kirche in Südafrika auch verstärkt der schwarzen Bevölkerung zu und die ersten Gottesdienste in Xhosa wurden gehalten.&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs 1939 verstärkte Schlaphoff seine Tätigkeit als Stammapostelhelfer. Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff|Bischoff]] war auf Grund des Krieges von vielen Ländern isoliert, so dass Schlaphoff viele Aufgaben auf der Südhalbkugel durchführte und dort die neuapostolische Einheit bewahrte. 1945 hatte sich die Zahl der südafrikansichen Gemeinden auf 145 erhöht und auch in Zimbabwe, [[Neuapostolische Kirche Sambia|Sambia]] und Malawi waren etliche neuapostolische Gemeinden entstanden.&lt;br /&gt;
Schlaphoff [[Ordination|ordinierte]] nach 1945 die Apostel [[Otto Friedrich Wucherpfennig]], [[Philipus Jacobus Erasmus]] und [[Daniel Carel Smuts Malan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AB 1954 ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der Ereignisse ab 1954 in Südafrika gibt es über Apostel Schlaphoff unterschiedliche Aussagen. Fakt ist, dass es ab 1954 in der Neuapostolischen Kirche in Südafrika zu Problemen kam. Die Apostel Erasmus und Malan wurden u.a. auf Grund ihrer Ablehnung der [[Botschaft]] ihres Amtes enthoben und gründeten die [[Apostolic Church of South-Africa - Apostle Unity]]. Daraufhin wurden sie aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sagt, dass Heinrich Franz Schlaphoff von seinem Amt als Stammapostelhelfer zurück trat und sein Apostelamt ruhen ließ. [[Herbert Schmidt]] hingegen berichtet, dass Apostel Schlaphoff nach einer Europareise 1954 in sein Büro in Südafrika zurück kam und dort bereits ein per Telegram neu eingesetzter Apostel [[Arno Abicht]](?) auf ihn wartete und ihm die telegrafische Amtsenthebung von Stammapostel Bischoff überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist seine Position zu Erasmus und Malan. So scheint er zunächst wohl Sympathien zu ihrer Gemeinschaft gehabt haben. Problematisch war hier sicherlich, dass seine Tochter mit Apostel Malan verheiratet gewesen ist und so sicherlich schon auf familärer Ebene Kontakte zur Apostolic Church of South Africa bestanden haben.&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode 1965 besuchte Heinrich Franz Schlaphoff jedoch die Gottesdienste der neuapostolischen Gemeinde Claremont/Kapstadt, so die Meldung der Neuapostolischen Kirche. Andere Quellen sagen, dass er sich wegen Rentenansprüche nie ganz von der NAK getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Stammapostel ===&lt;br /&gt;
Die Person Schlaphoffs ist noch zu wenig erforscht, um eine abschließende Beurteilung seines Verhältnisses zum damaligen Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] abgeben zu können. Jedoch weist – neben den bereits oben zitierten Quellen zu seiner uneindeutigen Haltung im Zuge der Botschaftsauseinandersetzung – ein Bericht in einer Publikation der niederländischen [[Apostolisch Genootschap]] darauf hin, dass Schlaphoff bereits Ende der 1940er Jahre durchaus mit dem Gedanken spielte, sich von Bischoff zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der Tragweite dieser Begebenheit sei darauf verwiesen, dass seinerzeit die Apostelbezirke Südafrika, Niederlande und USA die neben Deutschland mitgliederstärksten Apostelbezirke waren. Zusammen dürften sie wohl etwa die Hälfte der damaligen Gesamtkirche ausgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 zeichnete es sich ab, dass es nach dem Tod des niederländischen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] aufgrund der Nachfolgefrage (siehe Artikel [[Apostolisch Genootschap]]) in den Niederlanden zu einer Spaltung kommen würde, obwohl zunächst von beiden Seiten Anstrengungen unternommen wurden, dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „De zegen van de twijfel“ (Der Segen des Zweifels)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Apostolisch Genootschap: De zegen van de twijfel, Enkhuizen 1976, ohne ISBN, Seite 150&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 30-jährigen Aposteljubiläum des Apostels [[Lambertus Slok]] ([[Apostolisch Genootschap]]) schildert der Autor folgende Begebenheit, die sich im Jahr 1948 zugetragen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erscheint Stammapostelhelfer H. F. Schlaphoff (Südafrika) auf der Bildfläche. Der Mann, der seinerzeit von Apostel van Oosbree als „Mann mit den zwei Gesichtern“ beschrieben wurde, ist mit Apostel J. P. Fendt aus New York auf dem Weg nach Frankfurt. Er „vermittelt“ auf seine eigene Art. Sein erster Vorschlag lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande werden zweigeteilt, [[Berend Frederik Paasman]] (Anm.: der vom Stammapostel eingesetzte Apostel für die Niederlande) übernimmt den Osten und unser Apostel (Anm.: gemeint ist hier der von Van Oosbree als sein Nachfolger benannte Apostel Slok) den Westen. Paasman ist schon alt, wird wohl bald sterben und dann kriegt unser Apostel alles! Er wolle dies Bischoff wohl so raten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die verwunderte Frage unseres Apostels, was die Brüder und Schwester aus dem Osten hiervon wohl halten mögen, reagiert er (Anm.: Schlaphoff) mit: „Ach, die Menschen denken nicht...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt er mit einem zweiten Vorschlag: „Sie haben 30.000 Mitglieder, ich habe 30.000 und er – das betrifft Fendt, der von dem teils in Afrikaans und teils in Niederländisch geführten Gespräch nichts versteht! – hat auch 35.000. Wenn Sie mich nun als Stammapostel anerkennen, dann überrede ich ihn (Anm.: Fendt) und dann gehe ich nicht nach Frankfurt. Dann machen wir zu dritt weiter.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einiger Verwunderung musste Schlaphoff feststellen, dass ihm danach die Tür gewiesen wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eigene Übersetzung aus dem Niederländischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinationen ==&lt;br /&gt;
* 05.12.1928 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 1933 [[Stammapostelhelfer]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Amtsniederlegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER= [[John Erb]]|NACHFOLGER= [[ John P. Fendt]] |AMT=Bezirksapostel [[Neuapostolische Kirche USA]](kommisarisch)|ZEIT= 1942-1947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks / Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schlaphoff, Heinrich Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Onkelosi&amp;diff=26250</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Onkelosi</title>
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		<updated>2016-12-02T18:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Willkommen! Schön, dass Du mitmachst- Verbesserer sind gern gesehen ;) [[Benutzer:Matze|Matze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen! Viel Freude und gute Ideen! Und lass Dir nicht den Spaß verderben... :-) --[[Benutzer:Stitzl|Stitzl]] 16:21, 4. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ein gewisser Dr. Groenewegen ==&lt;br /&gt;
Die Formulierung war aus der niederländischen Wikipedia übernommen. Meines Erachtens ist sie berechtigt, da man sehr wenig über ihn weiss, bzw. seine wahre Identität auch nicht ganz geklärt ist. Ich lasse Deine Änderung aber bestehen, da ich Deinen Einwand in gewisser Weise nachvollziehen kann --[[Benutzer:Matze|Matze]] 23:42, 7. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achso - ich vergass- einen Artikel über Dr.Groenewegen habe ich schon in der &amp;quot;Mache&amp;quot;, werde ihn bald einstellen.--[[Benutzer:Matze|Matze]] 23:43, 7. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche und Ökumene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo onkelosi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie ich sehe, bist du momentan einer der wenigen (wenn neben mir nicht der einzige) User, die regelmässig online sind. Zurzeit arbeite ich an einem Offline-Projekt [[Benutzer:PascalB/oekumene|Neuapostolische Kirche und Ökumene]]. Für die noch leeren Abschnitte hast du bestimmt genügend Fachwissen, auch z.B. über Stammapostel-Aussagen von ganz früher, und ausserdem brauchen wir noch eine klug formulierte und ausblickende Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde mich freuen, wenn du dich daran beteiligst.&lt;br /&gt;
LG --[[Benutzer:PascalB|PascalB]] 13:32, 6. Jun. 2010 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage zu Strutt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, was hat dein Artikel zu J. Strutt mit apostolischer Geschichte zu tun?&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel geht das nicht hervor. &lt;br /&gt;
Siehe: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Joseph_Strutt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Onkelosi&amp;diff=26249</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Onkelosi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Onkelosi&amp;diff=26249"/>
		<updated>2016-12-02T18:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Neuer Abschnitt /* Frage zu Stritt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Willkommen! Schön, dass Du mitmachst- Verbesserer sind gern gesehen ;) [[Benutzer:Matze|Matze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen! Viel Freude und gute Ideen! Und lass Dir nicht den Spaß verderben... :-) --[[Benutzer:Stitzl|Stitzl]] 16:21, 4. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ein gewisser Dr. Groenewegen ==&lt;br /&gt;
Die Formulierung war aus der niederländischen Wikipedia übernommen. Meines Erachtens ist sie berechtigt, da man sehr wenig über ihn weiss, bzw. seine wahre Identität auch nicht ganz geklärt ist. Ich lasse Deine Änderung aber bestehen, da ich Deinen Einwand in gewisser Weise nachvollziehen kann --[[Benutzer:Matze|Matze]] 23:42, 7. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achso - ich vergass- einen Artikel über Dr.Groenewegen habe ich schon in der &amp;quot;Mache&amp;quot;, werde ihn bald einstellen.--[[Benutzer:Matze|Matze]] 23:43, 7. Dez. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuapostolische Kirche und Ökumene ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo onkelosi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie ich sehe, bist du momentan einer der wenigen (wenn neben mir nicht der einzige) User, die regelmässig online sind. Zurzeit arbeite ich an einem Offline-Projekt [[Benutzer:PascalB/oekumene|Neuapostolische Kirche und Ökumene]]. Für die noch leeren Abschnitte hast du bestimmt genügend Fachwissen, auch z.B. über Stammapostel-Aussagen von ganz früher, und ausserdem brauchen wir noch eine klug formulierte und ausblickende Einleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde mich freuen, wenn du dich daran beteiligst.&lt;br /&gt;
LG --[[Benutzer:PascalB|PascalB]] 13:32, 6. Jun. 2010 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage zu Stritt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, was hat dein Artikel zu J. Strutt mit apostolischer Geschichte zu tun?&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel geht das nicht hervor. &lt;br /&gt;
Siehe: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Diskussion:Joseph_Strutt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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		<title>Diskussion:Joseph Strutt</title>
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		<updated>2016-12-02T18:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Was hat das mit apostolischer Geschichte zu tun?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kurze Frage an den Ersteller:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern hat der Artikel, respektive diese Person, etwas mit apostolischer Geschichte zutun? Aus dem Beitrag geht nichts dazu hervor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gemeindeleiter&amp;diff=24295</id>
		<title>Gemeindeleiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Gemeindeleiter&amp;diff=24295"/>
		<updated>2015-12-17T10:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Gemeindeleiter&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Gemeindeleiterin&#039;&#039;&#039; werden in den Gemeinden der [[Apostolische Gemeinschaft|Apostolischen Gemeinschaft]] und den anderen europäischen Gemeinden der [[VAG]] die [[Vorsteher]] der Gemeinden bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Vorsteher&amp;quot; wird in der VAG offiziell seit einigen Jahren nicht mehr verwendet, kennzeichnet aber ähnliche und z.T. gleiche Aufgaben und Befugnisse wie in der NAK. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindeleiter werden vom [[Apostel]] oder [[Bischof]] beauftragt. Eine [[Ordination]] in diese Aufgabe gibt es nicht. Daher kann die Aufgabe auch zeitlich befristet übertragen werden. In größeren Gemeinden hat der Gemeindeleiter i.d.R. das charismatische Amt eines [[Hirte]]n. Einige Gemeinden werden aber auch von Diakonen oder Diakoninnen (z.B. Schweinfurt) geleitet. In Gemeinden, wo kein Gemeindeleiter beauftragt ist, nimmt dieses Amt der [[Ältester|Älteste]] wahr. Auch bestehen in wenigen Gemeinden Gemeindelenkungskreise, die die Gemeindeleiteraufgaben übernehmen (so z.B. in Euskirchen oder Köln). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Möglichkeiten stellen jedoch nicht den Regel- bzw. Idealfall dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Benutzer:FrankH&amp;diff=24294</id>
		<title>Benutzer:FrankH</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Benutzer:FrankH&amp;diff=24294"/>
		<updated>2015-12-17T10:09:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frank Haselier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NAK Gemeinde Mechernich / Bezirk Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.Haselier [ at ] googlemail [punkt] com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinde_des_Saarlands&amp;diff=24293</id>
		<title>Apostolische Gemeinde des Saarlands</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostolische_Gemeinde_des_Saarlands&amp;diff=24293"/>
		<updated>2015-12-17T09:52:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: /* 1955 – 1967 */ Informationen zur Ur-apostolischen Gemeinde aktualisiert. Siehe dazu auch Artikel &amp;quot;Ur-apostolische Gemeinde&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Apostolische Gemeinde des Saarlandes&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;AGdS&#039;&#039;) ist als eigenständiger Verein 1952 vom [[Evangelist]]en [[Herbert Schmidt]] nach seinem [[Ausschluss]] aus der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]] (NAK) gegründet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsumstände und Entwicklung der Gemeinde sind insofern interessant, zum einen, dass die AGdS exemplarisch für viele Splittergruppen der Neuapostolischen Kirche steht, die lieber sehr kleine eigenständige Gemeinschaften gründen anstatt sich größeren und existenzfähigeren Gruppen anzuschließen, zum anderen für die Problematiken in der Neuapostolischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg, sowie drittens die Spannungen, die im Umfeld der [[Botschaft]] des Stammapostel Bischoff in etlichen neuapostolischen Gemeinden auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgeschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saarland waren nach dem Ersten Weltkrieg die neuapostolischen Gemeinden bis zur Rückgliederung ins Deutsche Reich 1935 der Verwaltung des schweizerischen [[Bezirksapostel]]s unterstellt. Die Neuapostolische Kirche des Saarlandes hatte Mitte der 1940er Jahre etwa 4.000 Mitglieder und war in zwei Ältestenbezirke aufgeteilt. Sie unterstand bis Ende 1948 dem Bezirksapostel [[Emil Buchner]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Saarland unter französischer Militärverwaltung und diese verbot der neuapostolischen Kirchenleitung, die in Frankfurt am Main ihren Sitz hatte, wegen ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit die Einreise. Außerdem plante sie seinerzeit noch eine Herauslösung des Saarlandes aus Deutschland. Aus diesem Grunde empfing im Mai 1948 der französische Militärgouverneur Gilbert Grandval den Hauptleiter der Neuapostolischen Kirche, den [[Stammapostel]] [[Johann Gottfried Bischoff]]. Der Militärgouverneur erklärte dem Stammapostel, dass die der NSDAP angehörenden neuapostolischen Funktionsträger, Bezirksapostel Emil Buchner, Bischof [[Gottfried Rockenfelder]] und Bezirksevangelist [[Friedrich Bischoff]] im Saarland unerwünscht seien. Der Stammapostel sagte eine Änderung in der Führung der neuapostolischen Kirche im Saarland zu. Außerdem bestand die Militärverwaltung darauf, dass die neuapostolischen Gemeinden im Saarland einen eigenständigen Verein namens ’’Neuapostolische Gemeinden des Saarlands’’ gründeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ähnliche Vorgänge betrafen im Saarland auch die römisch-katholische Kirche. Die französische Militärverwaltung des Saarlands verfolgte die Politik jegliche Bindungen des Saarlandes an Deutschland - auch kirchliche - zu kappen.&lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch:&#039;&#039; [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Schulien#Engagement_im_p.C3.A4pstlichen_Auftrag_f.C3.BCr_die_Saar-Heimat Engament des Vatikan im Saarland nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuständige Bezirksevangelist [[Herbert Schmidt]] reichte daraufhin bei den Behörden eine Satzung ein, die er allerdings nicht mit seiner Kirchenleitung abgesprochen hatte. Daraufhin wurde er seines Amtes enthoben. Ab Januar 1949 wurden deshalb die Apostel aus der Schweiz, Ernst und [[Otto Güttinger]] und [[Rudolf Schneider]] mit der Bedienung der saarländischen Gemeinden betraut, was jedoch nicht überall auf Zustimmung stieß. [[Ernst Güttinger]] machte die [[Amtsenthebung]] Herbert Schmidts rückgängig. Im August 1950 besuchten daher im Auftrag des Stammapostels der damalige Stammapostelhelfer [[Peter Kuhlen]] und die Apostel [[Georg Schall]] und [[Walter Schmidt]] die Gemeinden im Saarland. Teile der saarländischen Amtsträger lehnten es ab, mit dem [[Stammapostelhelfer]] und seinen Begleitern in Gegenwart der Apostel aus der Schweiz zu sprechen. Besonders Apostel Ernst Güttinger wurde von deutschnationalen Mitgliedern abgelehnt, woraufhin sein Sohn Otto Güttinger als Leiter eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1951 wurde er dann jedoch abgelöst und kurzfristig durch Apostel Georg Schall ersetzt. Am 5. August 1951 wurde der Gemeindeälteste [[Chrétien Dauber]] aus Frankreich zum Bezirksapostel ordiniert und mit der Betreuung der saarländischen Gemeinden betraut. Unter der Amtsführung dieses Apostels, der in Predigten die Apostel aus der Schweiz diffamiert haben soll, kam es wiederholt zu Tumulten, die sogar Polizeieinsätze notwendig machten. In seinen Predigten beschäftigte sich Apostel [[Chrétien Dauber]] gemäß der gerade aufkommenden [[Botschaft]] des Stammapostels mit der nahen [[Wiederkunft Christi]], was vielfach auf Widerstand stieß. Apostel Dauber versuchte diese Unruhen in den Gemeinden zu beseitigen und Widerstände mit Amtsenthebungen und Ausschlüssen zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Beschlusses der [[Bezirksapostelkonferenz]] der Neuapostolischen Kirche vom 17. Dezember 1951 wurden 1.264 der ca. 4.000 Mitglieder aus der Neuapostolischen Kirche des Saarlandes ausgeschlossen. Bezeichnend ist, dass der Beschluss noch von zwei Aposteln unterschrieben worden ist, die kurze Zeit später selber ausgeschlossen werden sollten: [[Peter Kuhlen]] und [[Gerrit Kamphuis]]. Die ausgeschlossenen Saarländer sammelten sich 1952 in acht Gemeinden, deren Leitung die Bezirksevangelisten Herbert Schmidt und [[Georg Simon]] übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1954 wurde auch Apostel Otto Güttinger aus der Schweiz seines Amtes enthoben und aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen. Er gründete daraufhin mit seinem Vater [[Ernst Güttinger]] die [[Vereinigung Apostolischer Christen]] in der Schweiz mit ca. 1.000 Anhängern. Überdies wandten sie sich an die Saarländer und übernahmen dort im September 1954 als ranghöchste Geistliche die geistige Führung. Am 24. Januar 1955 folgten dann die Ausschlüsse der Apostel [[Peter Kuhlen]], [[Siegfried Dehmel]] und [[Ernst Dunkmann]], die dann am 25. Januar 1955 in Düsseldorf mit etwa 10.000 Anhängern die [[Apostolische Gemeinschaft]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1955 – 1967===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1955 konstituierte sich die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ offiziell als Verein. Zum Vorsitzenden wurde der inzwischen zum [[Bischof]] ordinierte Herbert Schmidt gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgliederung des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland 1957 verließen die ersten Mitglieder die Gemeinschaft und schlossen sich der Gruppe von Apostel [[Eduard Gottfried Gaidies]] in Essen an. Dieser hatte sich schon früher von der Neuapostolischen Kirche gelöst und setzte sein unvergütetes Apostelamt gegen das der bezahlten neuapostolischen Apostel. Diese Gemeinschaft nennt sich [[Ur-apostolische Gemeinde]]. Es besteht heute wohl noch immer eine kleine Restgemeinde im Saarland, die gelegentlich von Günter Jegus aus Essen bedient wird. Die Essener Gemeinde hat sich vor einiger Zeit aus demographischen Gründen aufgelöst. Günter Jegus selbst ist aktuell wieder Mitglied der Neuapostolischen Kirche, deren Gottesdienste in der Gemeinde Essen-Rüttenscheid er gelegentlich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1960 wurde ein eigenes Kirchengebäude in Völklingen errichtet, das am [[Pfingsten|Pfingstsonntag]], dem 5. Juni 1960 von Apostel Kuhlen eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ’’Apostolische Gemeinde des Saarlandes’’ blieb organisatorisch von der Düsseldorfer Gemeinschaft getrennt, wiewohl sie sich geistlich deren Leitung unterstellte. Im Jahre 1967 beantragte Apostel Kuhlen als Vereinsmitglied in die Apostolische Gemeinde des Saarlandes aufgenommen zu werden und forderte zugleich die Wahl zum Vereinsvorsitzenden. Außerdem wollte er eine organisatorische und finanzielle Vereinigung anstreben. Diesen Anträgen wurde allerdings nicht entsprochen, woraufhin Peter Kuhlen die weitere Betreuung der saarländischen Gemeinden ablehnte. Es kam zu einer Spaltung, da mehr als die Hälfte der saarländischen Mitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ hielt und deren heutige saarländische Gemeinde gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren trennten sich einige Mitglieder von der AGdS und gründeten die [[Neue-apostolische Christengemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenständigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der ’’Apostolischen Gemeinde des Saarlandes’’ verbliebenen Amtsträger wählten Herbert Schmidt zum Apostel, der dieses Amt im November 1967 antrat und bis zu seinem Ruhestand im Oktober 1984 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vereinsvorsitz wurde am 18. November 1983 von seinem Sohn [[Ortwin Schmidt]] übernommen, am 16. Juli 1984 wurde er dann mit nur 55% der Stimmen auch zum Apostel gewählt. Er übte beide Ämter bis zu seinem Rücktritt am 8. Dezember 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortwin Schmidt gab der Gemeinschaft, die bis dahin noch eine neuapostolische Theologie vertrat, [[1987]] mit der erstmaligen Herausgabe eines Glaubensbuches eine neue Ausrichtung. Er forderte eine Neuorientierung des Glaubens insbesondere im Hinblick auf Dogmen und die, seiner Meinung nach falschen, Lehren der christlichen Kirchen (z.B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Trinit%C3%A4t Trinität], Jungfrauengeburt). Aufgrund des allgemeinen Mitgliederschwundes der christlichen Kirchen suchte er außerdem Kontakt sowohl zur Neuapostolischen Kirche wie auch zur Apostolischen Gemeinschaft, um über ein Zusammengehen zu sprechen. Die Lehrveränderungen und die Gespräche mit der Neuapostolischen Kirche führten dazu, dass 1988/89 etwa die Hälfte der damaligen Gemeindemitglieder zur ’’Apostolischen Gemeinschaft’’ wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 lud der neuapostolische Stammapostel [[Richard Fehr]] die Leiter der im Laufe der Jahre abgespaltenen Gemeinschaften zu einem Gespräch zur Annäherung nach Zürich ein. Die neuapostolische Kirche bezeichnete dieses Treffen als ’’[[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Konzil]]’’. Dabei wurde deutlich, dass sich Ortwin Schmidt in zentralen christlichen Glaubenssätzen, insbesondere der Trinität und der Gottessohnschaft Christi, von der Mehrheitsmeinung abgesetzt hatte. Eine Verpflichtung auf das  [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] lehnte Schmidt ab. Stammapostel Fehr sagte in einer seiner Ansprachen, dass die AGdS nahe am Unitarismus oder Arianismus sei. An den Folgegesprächen nahm die AGdS dann nicht mehr teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heutige Situation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 ging Apostel Ortwin Schmidt in den Ruhestand und am 8. Dezember 2001 wurde [[Friedhelm Gräßer]] zum Apostel und Leiter der Gemeinschaft gewählt. Im Oktober 2005 verließ Ortwin Schmidt die Gemeinschaft und ist heute konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft zählte 2001 noch etwa 100 bis 150 Mitglieder in zwei Gemeinden in Völklingen und Eschringen. Die Gemeinde Eschringen wurde 2006 geschlossen. Sie gibt eine Vierteljahreszeitschrift namens &#039;&#039;Wahrheit&#039;&#039; heraus, die in der Vergangenheit besonders durch kritische und zum Teil polemische Artikel von Ortwin Schmidt auffiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden homosexuelle Amtsträger bestätigt und 2006 übernahmen auch Frauen ohne Ordination liturgische Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde mit der Neuapostolischen Kirche eine Übereinkunft erzielt, dass die Mitglieder der AGdS künftig am ersten und letzten Sonntag im Monat an Gottesdiensten der NAK teilnehmen. Die NAK hat ihnen dabei die Teilnahme am Abendmahl angeboten. Dennoch will man zunächst seine Eigenständigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 2006 entschuldigte sich in einem Gottesdienst in Saarbrücken der neuapostolische Bezirksapostel [[Hagen Wend]] im Beisein vieler Mitglieder der AGdS erstmals für die Ausschlüsse in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 2011 sprach Apostel Gräßer mit dem Stammapostel der Neuapostolischen Kirche [[Wilhelm Leber]] wegen einer Vertiefung der Beziehungen und weiteren Kooperationsmöglichkeiten. Weiter weckte er den Gedanken eines erneuten [[Konzil apostolischer Gemeinschaften in Europa|Apostolischen Konzils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*Hutten, Kurt: Seher, Grübler, Enthusiasten; 13. Auflage, Stuttgart 1982 [[ISBN 3-7918-2130-X]]&lt;br /&gt;
*Internetseite der Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[http://www.naktuell.de NAKtuell]], Internetmagazin zum neuapostolischen Glauben&lt;br /&gt;
*niederländische Wikipedia zur Apostolischen Gemeinde des Saarlandes&lt;br /&gt;
*[[Der Herold]], Monatsschrift der [[Vereinigung Apostolischer Gemeinden]], Ausgabe Nr. 18 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Externe Links===&lt;br /&gt;
[http://www.apostolische-gemeinde-des-saarlandes.de Apostolische Gemeinde des Saarlandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostolische Gemeinschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Brisant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überarbeitung notwendig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Wiederkunft_Christi&amp;diff=23581</id>
		<title>Wiederkunft Christi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Wiederkunft_Christi&amp;diff=23581"/>
		<updated>2015-07-01T20:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Korrigiert, dass bisher kein StAp je die Göttlichkeit der Botschaft des J.G. Bischoff als Dogma aufgehoben hat. Dies geschah durch die Stellungnahme von StAp Leber im Mai 2013,&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im [[Urkirche|Frühchristentum]] der ersten zwei bis drei Jahrhunderte nach der Zeitenwende wurde - aufgrund entsprechender Aussagen im Neuen Testament - diese zweite Ankunft für zeitlich nah erhofft, was als &#039;&#039;Naherwartung&#039;&#039; bezeichnet wird. Auch später haben einzelne christliche Richtungen die zweite Ankunft (Entrückung der Gemeinde Jesu) zu bestimmten Terminen, jeweils bisher unerfüllt, erwartet.&lt;br /&gt;
In frühchristlicher Zeit drückte das Wort &#039;&#039;[[Maranatha]]&#039;&#039; diese baldige Erwartung des Jesus Christus nach seiner [[Himmelfahrt]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute betonen die meisten [[Kirche (Organisation)|Kirchen]], dass der genaue Zeitpunkt der zweiten Ankunft des [[Messias]] aufgrund des biblischen Zeugnisses nicht vorhersagbar ist. Die Wiederkunft Christi ist bei christlichen Gemeinschaften in der Regel Bestandteil des [[Glaubensbekenntnis]]ses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Thema der Erwartung eines Wiederkommens Jesu ist im Christentum besonders der [[Advent]] gewidmet, was aus dem Lateinischen übersetzt &#039;&#039;Ankunft&#039;&#039; bedeutet.&lt;br /&gt;
== katholisch-apostolisch==&lt;br /&gt;
== neuapostolisch==&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sieht per Selbstdefinition ihre Hauptaufgabe darin, die Gläubigen auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten.&lt;br /&gt;
So heisst es im kirchlichen Selbstbild u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3. Apostel sind unerlässlich, um seine Kirche auf die von ihm verheißene Wiederkunft vorzubereiten.&lt;br /&gt;
* 7. Jesus Christus, von dem die Heilige Schrift zeugt, steht im Mittelpunkt des Glaubenslebens der neuapostolischen Christen. Er wirkt heute in seiner Kirche und wird wiederkommen. Das Glaubensziel der neuapostolischen Christen ist, mit Christus bei seiner Wiederkunft vereint zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nak.org/de/kennenlernen/selbstbild/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neunte Glaubensartikel beschreibt auch die Wiederkunft Christi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche hat insbesondere in den 1950er Jahren mit der [[Botschaft]] des [[Stammapostel]]s [[Johann Gottfried Bischoff]] einen sehr genauen Zeitraum für die Wiederkunft benannt, nämlich die Lebenszeit des Stammapostels. Dieser Glaube wurde ab 1955 sogar zum Dogma erhoben. Aus vielen Predigten und neuapostolischen Zeitschriftenartikeln der damaligen Zeit geht sogar hervor, dass auch ein Sterben des Gläubigen bis zur Wiederkunft ausbleiben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Botschaft&amp;quot; hat sich mit dem Tod des Stammapostels am 6. Juli 1960 nicht erfüllt. Der Offenbarungscharakter der &amp;quot;Botschaft&amp;quot; ist jedoch über viele Jahrzehnte hinweg von keinem Stammapostel zurückgenommen, wohl abgeschwächt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Stammapostel Wilhelm Leber äußerte wenige Tage vor Ende seiner Amtszeit am 13.05.2013 einer offiziellen Stellungnahme der NAK zur Botschaft: &amp;quot;[...]Die Neuapostolische Kirche hält heute nicht mehr daran fest, dass es sich bei der Botschaft von Stammapostel Bischoff um eine göttliche Offenbarung gehandelt hat. Die Frage der Bewertung der Botschaft bleibt offen; es steht jedem frei, sich sein eigenes Urteil darüber zu bilden. Die Neuapostolische Kirche wird auch nicht mehr von der Begründung Gebrauch machen, der Herr habe seinen Willen geändert.[...]&amp;quot; und hob damit die Dogmatisierung der Botschaft fast 53 Jahre nach ihrer Nichterfüllung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apostelamt Juda ==&lt;br /&gt;
Das [[Apostelamt Juda]] erwartet keine Wiederkunft Christi mehr, sondern vertritt die Auffassung, dass die Wiederkunft Christi bereits im &amp;quot;Fleisch des Apostels&amp;quot; [[Julius Fischer]] vollzogen wurde. Dies ist bereits am 2. Mai 1902 im Rahmen eines Gottesdienstes geschehen. &lt;br /&gt;
Nachdem [[Julius Fischer]] durch einen [[Prophet]]en zum Apostel berufen worden war, soll nach Aussage vieler anwesenden Anhänger, Jesus Christus als Lichtgestalt hinter Fischer gestanden haben und ihn gesegnet und den Heiligen Geist gespendet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apostelamt Jesu Christi==&lt;br /&gt;
==Het Apostolisch Genootschap ==&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederkunft_Christi Artikel zur Wiederkunft Christi in Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frank Haselier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NAK Gemeinde Mechernich / Bezirk Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Die Seite wurde neu angelegt: „Frank Haselier NAK Gemeinde Mechernich / Bezirk Bonn“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Frank Haselier&lt;br /&gt;
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		<title>Heinrich Franz Schlaphoff</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Franz Schlapphoff.jpg|thumb|Autogrammkarte Heinrich Franz Schlaphoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Franz Schlaphoff&#039;&#039;&#039; (* 3. August 1894  in East London /Südafrika ; + 20. November 1965 in Kapstadt), war neuapostolischer Geistlicher, [[Apostel]] und zwischen 1933 bis 1954 [[Stammapostelhelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Franz Schlaphoff wurde als Sohn des neuapostolischen Apostels [[Georg Heinrich Wilhelm Schlaphoff]] geboren.&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. Dezember 1928 zum [[Apostel]] ordiniert. Sein Tätigkeitsbereich umfasste [[New Apostolic Church Cape|Südafrika]] und Rhodesien. Unter seiner Amtstätigkeit folgte in Südafrika eine Phase des Wachstums. Er liess unter anderem die erste Kirche in Pretoria - Gemeinde Pretoria Central - mit über 1000 Sitzplätzen errichten, welche von ihm am 2. Dezember 1930 eingeweiht wurde. 1931 bestanden in Südafrika bereits 70 Gemeinden. 1929 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die neuapostolischen Gemeinden in [[Iglesia Nueva Apostolica-Sud America|Argentinen]].&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Stammapostelhelfer eingesetzt. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte die gesamte südliche Weltkugel. Die [[Neuapostolische Kirche]] wurde in dieser Zeit für das südliche Afrika, Südamerika, Australien und den Fernen Osten von Kapstadt aus verwaltet und geleitet. Apostel Schlaphoff bereiste ständig und unermüdlich seinen Arbeitsbereich. Die Reisen waren oft sehr lang und strapaziös. In Südafrika trug ihm dies den Spitznamen &amp;quot;iron apostle&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;eiserner Apostel&#039;&#039;&amp;quot; - wohl aber eher in Anlehnung an &amp;quot;iron man&amp;quot; also einem Marathonläufer) ein. &lt;br /&gt;
Unter Schlaphoff wandte sich die Neuapostolische Kirche in Südafrika auch verstärkt der schwarzen Bevölkerung zu und die ersten Gottesdienste in Xhosa wurden gehalten.&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs 1939 verstärkte Schlaphoff seine Tätigkeit als Stammapostelhelfer. Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff|Bischoff]] war auf Grund des Krieges von vielen Ländern isoliert, so dass Schlaphoff viele Aufgaben auf der Südhalbkugel durchführte und dort die neuapostolische Einheit bewahrte. 1945 hatte sich die Zahl der südafrikansichen Gemeinden auf 145 erhöht und auch in Zimbabwe, [[Neuapostolische Kirche Sambia|Sambia]] und Malawi waren etliche neuapostolische Gemeinden entstanden.&lt;br /&gt;
Schlaphoff [[Ordination|ordinierte]] nach 1945 die Apostel [[Otto Friedrich Wucherpfennig]], [[Philipus Jacobus Erasmus]] und [[Daniel Carel Smuts Malan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AB 1954 ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der Ereignisse ab 1954 in Südafrika gibt es über Apostel Schlaphoff unterschiedliche Aussagen. Fakt ist, dass es ab 1954 in der Neuapostolischen Kirche in Südafrika zu Problemen kam. Die Apostel Erasmus und Malan wurden u.a. auf Grund ihrer Ablehnung der [[Botschaft]] ihres Amtes enthoben und gründeten die [[Apostolic Church of South-Africa - Apostle Unity]]. Daraufhin wurden sie aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sagt, dass Heinrich Franz Schlaphoff von seinem Amt als Stammapostelhelfer zurück trat und sein Apostelamt ruhen ließ. [[Herbert Schmidt]] hingegen berichtet, dass Apostel Schlaphoff nach einer Europareise 1954 in sein Büro in Südafrika zurück kam und dort bereits ein per Telegram neu eingesetzter Apostel [[Arno Abicht]](?) auf ihn wartete und ihm die telegrafische Amtsenthebung von Stammapostel Bischoff überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist seine Position zu Erasmus und Malan. So scheint er zunächst wohl Sympathien zu ihrer Gemeinschaft gehabt haben. Problematisch war hier sicherlich, dass seine Tochter mit Apostel Malan verheiratet gewesen ist und so sicherlich schon auf familärer Ebene Kontakte zur Apostolic Church of South Africa bestanden haben.&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode 1965 besuchte Heinrich Franz Schlaphoff jedoch die Gottesdienste der neuapostolischen Gemeinde Claremont/Kapstadt, so die Meldung der Neuapostolischen Kirche. Andere Quellen sagen, dass er sich wegen Rentenansprüche nie ganz von der NAK getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Stammapostel ===&lt;br /&gt;
Die Person Schlaphoffs ist noch zu wenig erforscht, um eine abschließende Beurteilung seines Verhältnisses zum damaligen Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] abgeben zu können. Jedoch weist – neben den bereits oben zitierten Quellen zu seiner uneindeutigen Haltung im Zuge der Botschaftsauseinandersetzung – ein Bericht in einer Publikation der niederländischen [[Apostolisch Genootschap]] darauf hin, dass Schlaphoff bereits Ende der 1940er Jahre durchaus mit dem Gedanken spielte, sich von Bischoff zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der Tragweite dieser Begebenheit sei darauf verwiesen, dass seinerzeit die Apostelbezirke Südafrika, Niederlande und USA die neben Deutschland mitgliederstärksten Apostelbezirke waren. Zusammen dürften sie wohl etwa die Hälfte der damaligen Gesamtkirche ausgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 zeichnete es sich ab, dass es nach dem Tod des niederländischen Apostels [[Johannes Hendrik van Oosbree]] aufgrund der Nachfolgefrage (siehe Artikel [[Apostolisch Genootschap]]) in den Niederlanden zu einer Spaltung kommen würde, obwohl zunächst von beiden Seiten Anstrengungen unternommen wurden, dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „De zegen van de twijfel“ (Der Segen des Zweifels)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Apostolisch Genootschap: De zegen van de twijfel, Enkhuizen 1976, ohne ISBN, Seite 150&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 30-jährigen Aposteljubiläum des Apostels [[Lambertus Slok]] ([[Apostolisch Genootschap]]) schildert der Autor folgende Begebenheit, die sich im Jahr 1948 zugetragen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erscheint Stammapostelhelfer H. F. Schlaphoff (Südafrika) auf der Bildfläche. Der Mann, der seinerzeit von Apostel van Oosbree als „Mann mit den zwei Gesichtern“ beschrieben wurde, ist mit Apostel J. P. Fendt aus New York auf dem Weg nach Frankfurt. Er „vermittelt“ auf seine eigene Art. Sein erster Vorschlag lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande werden zweigeteilt, [[Berend Frederik Paasman]] (Anm.: der vom Stammapostel eingesetzte Apostel für die Niederlande) übernimmt den Osten und unser Apostel (Anm.: gemeint ist hier der von Van Oosbree als sein Nachfolger benannte Apostel Slok) den Westen. Paasman ist schon alt, wird wohl bald sterben und dann kriegt unser Apostel alles! Er wolle dies Bischoff wohl so raten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die verwunderte Frage unseres Apostels, was die Brüder und Schwester aus dem Osten hiervon wohl halten mögen, reagiert er (Anm.: Schlaphoff) mit: „Ach, die Menschen denken nicht...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt er mit einem zweiten Vorschlag: „Sie haben 30.000 Mitglieder, ich habe 30.000 und er – das betrifft Fendt, der von dem teils in Afrikaans und teils in Niederländisch geführten Gespräch nichts versteht! – hat auch 35.000. Wenn Sie mich nun als Stammapostel anerkennen, dann überrede ich ihn (Anm.: Fendt) und dann gehe ich nicht nach Frankfurt. Dann machen wir zu dritt weiter.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einiger Verwunderung musste Schlaphoff feststellen, dass ihm danach die Tür gewiesen wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eigene Übersetzung aus dem Niederländischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinationen ==&lt;br /&gt;
* 05.12.1928 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 1933 [[Stammapostelhelfer]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Amtsenthebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks / Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schlaphoff, Heinrich Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Heinrich_Franz_Schlaphoff&amp;diff=23152</id>
		<title>Heinrich Franz Schlaphoff</title>
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		<updated>2014-12-10T10:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Franz Schlapphoff.jpg|thumb|Autogrammkarte Heinrich Franz Schlaphoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Franz Schlaphoff&#039;&#039;&#039; (* 3. August 1894  in East London /Südafrika ; + 20. November 1965 in Kapstadt), war neuapostolischer Geistlicher, [[Apostel]] und zwischen 1933 bis 1954 [[Stammapostelhelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Franz Schlaphoff wurde als Sohn des neuapostolischen Apostels [[Georg Heinrich Wilhelm Schlaphoff]] geboren.&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. Dezember 1928 zum [[Apostel]] ordiniert. Sein Tätigkeitsbereich umfasste [[New Apostolic Church Cape|Südafrika]] und Rhodesien. Unter seiner Amtstätigkeit folgte in Südafrika eine Phase des Wachstums. Er liess unter anderem die erste Kirche in Pretoria - Gemeinde Pretoria Central - mit über 1000 Sitzplätzen errichten, welche von ihm am 2. Dezember 1930 eingeweiht wurde. 1931 bestanden in Südafrika bereits 70 Gemeinden. 1929 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die neuapostolischen Gemeinden in [[Iglesia Nueva Apostolica-Sud America|Argentinen]].&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Stammapostelhelfer eingesetzt. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte die gesamte südliche Weltkugel. Die [[Neuapostolische Kirche]] wurde in dieser Zeit für das südliche Afrika, Südamerika, Australien und den Fernen Osten von Kapstadt aus verwaltet und geleitet. Apostel Schlaphoff bereiste ständig und unermüdlich seinen Arbeitsbereich. Die Reisen waren oft sehr lang und strapaziös. In Südafrika trug ihm dies den Spitznamen &amp;quot;iron apostle&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;eiserner Apostel&#039;&#039;&amp;quot; - wohl aber eher in Anlehnung an &amp;quot;iron man&amp;quot; also einem Marathonläufer) ein. &lt;br /&gt;
Unter Schlaphoff wandte sich die Neuapostolische Kirche in Südafrika auch verstärkt der schwarzen Bevölkerung zu und die ersten Gottesdienste in Xhosa wurden gehalten.&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs 1939 verstärkte Schlaphoff seine Tätigkeit als Stammapostelhelfer. Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff|Bischoff]] war auf Grund des Krieges von vielen Ländern isoliert, so dass Schlaphoff viele Aufgaben auf der Südhalbkugel durchführte und dort die neuapostolische Einheit bewahrte. 1945 hatte sich die Zahl der südafrikansichen Gemeinden auf 145 erhöht und auch in Zimbabwe, [[Neuapostolische Kirche Sambia|Sambia]] und Malawi waren etliche neuapostolische Gemeinden entstanden.&lt;br /&gt;
Schlaphoff [[Ordination|ordinierte]] nach 1945 die Apostel [[Otto Friedrich Wucherpfennig]], [[Philipus Jacobus Erasmus]] und [[Daniel Carel Smuts Malan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AB 1954 ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der Ereignisse ab 1954 in Südafrika gibt es über Apostel Schlaphoff unterschiedliche Aussagen. Fakt ist, dass es ab 1954 in der Neuapostolischen Kirche in Südafrika zu Problemen kam. Die Apostel Erasmus und Malan wurden u.a. auf Grund ihrer Ablehnung der [[Botschaft]] ihres Amtes enthoben und gründeten die [[Apostolic Church of South-Africa - Apostle Unity]]. Daraufhin wurden sie aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sagt, dass Heinrich Franz Schlaphoff von seinem Amt als Stammapostelhelfer zurück trat und sein Apostelamt ruhen ließ. [[Herbert Schmidt]] hingegen berichtet, dass Apostel Schlaphoff nach einer Europareise 1954 in sein Büro in Südafrika zurück kam und dort bereits ein per Telegram neu eingesetzter Apostel [[Arno Abicht]](?) auf ihn wartete und ihm die telegrafische Amtsenthebung von Stammapostel Bischoff überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist seine Position zu Erasmus und Malan. So scheint er zunächst wohl Sympathien zu ihrer Gemeinschaft gehabt haben. Problematisch war hier sicherlich, dass seine Tochter mit Apostel Malan verheiratet gewesen ist und so sicherlich schon auf familärer Ebene Kontakte zur Apostolic Church of South Africa bestanden haben.&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode 1965 besuchte Heinrich Franz Schlaphoff jedoch die Gottesdienste der neuapostolischen Gemeinde Claremont/Kapstadt, so die Meldung der Neuapostolischen Kirche. Andere Quellen sagen, dass er sich wegen Rentenansprüche nie ganz von der NAK getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Stammapostel ===&lt;br /&gt;
Die Person Schlaphoffs ist noch zu wenig erforscht, um eine abschließende Beurteilung seines Verhältnisses zum damaligen Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] abgeben zu können. Jedoch weist – neben den bereits oben zitierten Quellen zu seiner uneindeutigen Haltung im Zuge der Botschaftsauseinandersetzung – ein Bericht in einer Publikation der niederländischen [[Apostolisch Genootschap]] darauf hin, dass Schlaphoff bereits Ende der 1940er Jahre durchaus mit dem Gedanken spielte, sich von Bischoff zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der Tragweite dieser Begebenheit sei darauf verwiesen, dass seinerzeit die Apostelbezirke Südafrika, Niederlande und USA die neben Deutschland mitgliederstärksten Apostelbezirke waren. Zusammen dürften sie wohl etwa die Hälfte der damaligen Gesamtkirche ausgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 zeichnete es sich ab, dass es nach dem Tod des niederländischen Apostels [[Johannes Hendrik Van Oosbree]] aufgrund der Nachfolgefrage (siehe Artikel [[Apostolisch Genootschap]]) in den Niederlanden zu einer Spaltung kommen würde, obwohl zunächst von beiden Seiten Anstrengungen unternommen wurden, dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „De zegen van de twijfel“ (Der Segen des Zweifels)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Apostolisch Genootschap: De zegen van de twijfel, Enkhuizen 1976, ohne ISBN, Seite 150&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 30-jährigen Aposteljubiläum des Apostels [[Lambertus Slok]] ([[Apostolisch Genootschap]]) schildert der Autor folgende Begebenheit, die sich im Jahr 1948 zugetragen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erscheint Stammapostelhelfer H. F. Schlaphoff (Südafrika) auf der Bildfläche. Der Mann, der seinerzeit von Apostel van Oosbree als „Mann mit den zwei Gesichtern“ beschrieben wurde, ist mit Apostel J. P. Fendt aus New York auf dem Weg nach Frankfurt. Er „vermittelt“ auf seine eigene Art. Sein erster Vorschlag lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande werden zweigeteilt, [[Berend Frederik Paasman]] (Anm.: der vom Stammapostel eingesetzte Apostel für die Niederlande) übernimmt den Osten und unser Apostel (Anm.: gemeint ist hier der von Van Oosbree als sein Nachfolger benannte Apostel Slok) den Westen. Paasman ist schon alt, wird wohl bald sterben und dann kriegt unser Apostel alles! Er wolle dies Bischoff wohl so raten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die verwunderte Frage unseres Apostels, was die Brüder und Schwester aus dem Osten hiervon wohl halten mögen, reagiert er (Anm.: Schlaphoff) mit: „Ach, die Menschen denken nicht...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt er mit einem zweiten Vorschlag: „Sie haben 30.000 Mitglieder, ich habe 30.000 und er – das betrifft Fendt, der von dem teils in Afrikaans und teils in Niederländisch geführten Gespräch nichts versteht! – hat auch 35.000. Wenn Sie mich nun als Stammapostel anerkennen, dann überrede ich ihn (Anm.: Fendt) und dann gehe ich nicht nach Frankfurt. Dann machen wir zu dritt weiter.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einiger Verwunderung musste Schlaphoff feststellen, dass ihm danach die Tür gewiesen wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eigene Übersetzung aus dem Niederländischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinationen ==&lt;br /&gt;
* 05.12.1928 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 1933 [[Stammapostelhelfer]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Amtsenthebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks / Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schlaphoff, Heinrich Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Heinrich_Franz_Schlaphoff&amp;diff=23151</id>
		<title>Heinrich Franz Schlaphoff</title>
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		<updated>2014-12-10T10:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Franz Schlapphoff.jpg|thumb|Autogrammkarte Heinrich Franz Schlaphoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Franz Schlaphoff&#039;&#039;&#039; (* 3. August 1894  in East London /Südafrika ; + 20. November 1965 in Kapstadt), war neuapostolischer Geistlicher, [[Apostel]] und zwischen 1933 bis 1954 [[Stammapostelhelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Franz Schlaphoff wurde als Sohn des neuapostolischen Apostels [[Georg Heinrich Wilhelm Schlaphoff]] geboren.&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. Dezember 1928 zum [[Apostel]] ordiniert. Sein Tätigkeitsbereich umfasste [[New Apostolic Church Cape|Südafrika]] und Rhodesien. Unter seiner Amtstätigkeit folgte in Südafrika eine Phase des Wachstums. Er liess unter anderem die erste Kirche in Pretoria - Gemeinde Pretoria Central - mit über 1000 Sitzplätzen errichten, welche von ihm am 2. Dezember 1930 eingeweiht wurde. 1931 bestanden in Südafrika bereits 70 Gemeinden. 1929 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die neuapostolischen Gemeinden in [[Iglesia Nueva Apostolica-Sud America|Argentinen]].&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Stammapostelhelfer eingesetzt. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte die gesamte südliche Weltkugel. Die [[Neuapostolische Kirche]] wurde in dieser Zeit für das südliche Afrika, Südamerika, Australien und den Fernen Osten von Kapstadt aus verwaltet und geleitet. Apostel Schlaphoff bereiste ständig und unermüdlich seinen Arbeitsbereich. Die Reisen waren oft sehr lang und strapaziös. In Südafrika trug ihm dies den Spitznamen &amp;quot;iron apostle&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;eiserner Apostel&#039;&#039;&amp;quot; - wohl aber eher in Anlehnung an &amp;quot;iron man&amp;quot; also einem Marathonläufer) ein. &lt;br /&gt;
Unter Schlaphoff wandte sich die Neuapostolische Kirche in Südafrika auch verstärkt der schwarzen Bevölkerung zu und die ersten Gottesdienste in Xhosa wurden gehalten.&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs 1939 verstärkte Schlaphoff seine Tätigkeit als Stammapostelhelfer. Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff|Bischoff]] war auf Grund des Krieges von vielen Ländern isoliert, so dass Schlaphoff viele Aufgaben auf der Südhalbkugel durchführte und dort die neuapostolische Einheit bewahrte. 1945 hatte sich die Zahl der südafrikansichen Gemeinden auf 145 erhöht und auch in Zimbabwe, [[Neuapostolische Kirche Sambia|Sambia]] und Malawi waren etliche neuapostolische Gemeinden entstanden.&lt;br /&gt;
Schlaphoff [[Ordination|ordinierte]] nach 1945 die Apostel [[Otto Friedrich Wucherpfennig]], [[Philipus Jacobus Erasmus]] und [[Daniel Carel Smuts Malan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AB 1954 ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der Ereignisse ab 1954 in Südafrika gibt es über Apostel Schlaphoff unterschiedliche Aussagen. Fakt ist, dass es ab 1954 in der Neuapostolischen Kirche in Südafrika zu Problemen kam. Die Apostel Erasmus und Malan wurden u.a. auf Grund ihrer Ablehnung der [[Botschaft]] ihres Amtes enthoben und gründeten die [[Apostolic Church of South-Africa - Apostle Unity]]. Daraufhin wurden sie aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sagt, dass Heinrich Franz Schlaphoff von seinem Amt als Stammapostelhelfer zurück trat und sein Apostelamt ruhen ließ. [[Herbert Schmidt]] hingegen berichtet, dass Apostel Schlaphoff nach einer Europareise 1954 in sein Büro in Südafrika zurück kam und dort bereits ein per Telegram neu eingesetzter Apostel [[Arno Abicht]](?) auf ihn wartete und ihm die telegrafische Amtsenthebung von Stammapostel Bischoff überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist seine Position zu Erasmus und Malan. So scheint er zunächst wohl Sympathien zu ihrer Gemeinschaft gehabt haben. Problematisch war hier sicherlich, dass seine Tochter mit Apostel Malan verheiratet gewesen ist und so sicherlich schon auf familärer Ebene Kontakte zur Apostolic Church of South Africa bestanden haben.&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode 1965 besuchte Heinrich Franz Schlaphoff jedoch die Gottesdienste der neuapostolischen Gemeinde Claremont/Kapstadt, so die Meldung der Neuapostolischen Kirche. Andere Quellen sagen, dass er sich wegen Rentenansprüche nie ganz von der NAK getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Stammapostel ===&lt;br /&gt;
Die Person Schlaphoffs ist noch zu wenig erforscht, um eine abschließende Beurteilung seines Verhältnisses zum damaligen Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] abgeben zu können. Jedoch weist – neben den bereits oben zitierten Quellen zu seiner uneindeutigen Haltung im Zuge der Botschaftsauseinandersetzung – ein Bericht in einer Publikation der niederländischen [[Apostolisch Genootschap]] darauf hin, dass Schlaphoff bereits Ende der 1940er Jahre durchaus mit dem Gedanken spielte, sich von Bischoff zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der Tragweite dieser Begebenheit sei darauf verwiesen, dass seinerzeit die Apostelbezirke Südafrika, Niederlande und USA die neben Deutschland mitgliederstärksten Apostelbezirke waren. Zusammen dürften sie wohl etwa die Hälfte der damaligen Gesamtkirche ausgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 zeichnete es sich ab, dass es nach dem Tod des niederländischen Apostels [[Johannes Hendrik Van Oosbree]] aufgrund der Nachfolgefrage (siehe Artikel [[Apostolisch Genootschap]]) in den Niederlanden zu einer Spaltung kommen würde, obwohl zunächst von beiden Seiten Anstrengungen unternommen wurden, dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „De zegen van de twijfel“ (Der Segen des Zweifels) &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Apostolisch Genootschap: De zegen van de twijfel, Enkhuizen 1976, ohne ISBN, Seite 150&amp;lt;/ref&amp;gt;zum 30-jährigen Aposteljubiläum des Apostels [[Lambertus Slok]] ([[Apostolisch Genootschap]]) schildert der Autor folgende Begebenheit, die sich im Jahr 1948 zugetragen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erscheint Stammapostelhelfer H. F. Schlaphoff (Südafrika) auf der Bildfläche. Der Mann, der seinerzeit von Apostel van Oosbree als „Mann mit den zwei Gesichtern“ beschrieben wurde, ist mit Apostel J. P. Fendt aus New York auf dem Weg nach Frankfurt. Er „vermittelt“ auf seine eigene Art. Sein erster Vorschlag lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande werden zweigeteilt, [[Berend Frederik Paasman]] (Anm.: der vom Stammapostel eingesetzte Apostel für die Niederlande) übernimmt den Osten und unser Apostel (Anm.: gemeint ist hier der von Van Oosbree als sein Nachfolger benannte Apostel Slok) den Westen. Paasman ist schon alt, wird wohl bald sterben und dann kriegt unser Apostel alles! Er wolle dies Bischoff wohl so raten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die verwunderte Frage unseres Apostels, was die Brüder und Schwester aus dem Osten hiervon wohl halten mögen, reagiert er (Anm.: Schlaphoff) mit: „Ach, die Menschen denken nicht...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt er mit einem zweiten Vorschlag: „Sie haben 30.000 Mitglieder, ich habe 30.000 und er – das betrifft Fendt, der von dem teils in Afrikaans und teils in Niederländisch geführten Gespräch nichts versteht! – hat auch 35.000. Wenn Sie mich nun als Stammapostel anerkennen, dann überrede ich ihn (Anm.: Fendt) und dann gehe ich nicht nach Frankfurt. Dann machen wir zu dritt weiter.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einiger Verwunderung musste Schlaphoff feststellen, dass ihm danach die Tür gewiesen wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eigene Übersetzung aus dem Niederländischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinationen ==&lt;br /&gt;
* 05.12.1928 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 1933 [[Stammapostelhelfer]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Amtsenthebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks / Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{refs}}&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schlaphoff, Heinrich Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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		<title>Heinrich Franz Schlaphoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Heinrich_Franz_Schlaphoff&amp;diff=23150"/>
		<updated>2014-12-10T10:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Franz Schlapphoff.jpg|thumb|Autogrammkarte Heinrich Franz Schlaphoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich Franz Schlaphoff&#039;&#039;&#039; (* 3. August 1894  in East London /Südafrika ; + 20. November 1965 in Kapstadt), war neuapostolischer Geistlicher, [[Apostel]] und zwischen 1933 bis 1954 [[Stammapostelhelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Heinrich Franz Schlaphoff wurde als Sohn des neuapostolischen Apostels [[Georg Heinrich Wilhelm Schlaphoff]] geboren.&lt;br /&gt;
Er wurde am 5. Dezember 1928 zum [[Apostel]] ordiniert. Sein Tätigkeitsbereich umfasste [[New Apostolic Church Cape|Südafrika]] und Rhodesien. Unter seiner Amtstätigkeit folgte in Südafrika eine Phase des Wachstums. Er liess unter anderem die erste Kirche in Pretoria - Gemeinde Pretoria Central - mit über 1000 Sitzplätzen errichten, welche von ihm am 2. Dezember 1930 eingeweiht wurde. 1931 bestanden in Südafrika bereits 70 Gemeinden. 1929 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die neuapostolischen Gemeinden in [[Iglesia Nueva Apostolica-Sud America|Argentinen]].&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Stammapostelhelfer eingesetzt. Zu seinem Arbeitsbereich gehörte die gesamte südliche Weltkugel. Die [[Neuapostolische Kirche]] wurde in dieser Zeit für das südliche Afrika, Südamerika, Australien und den Fernen Osten von Kapstadt aus verwaltet und geleitet. Apostel Schlaphoff bereiste ständig und unermüdlich seinen Arbeitsbereich. Die Reisen waren oft sehr lang und strapaziös. In Südafrika trug ihm dies den Spitznamen &amp;quot;iron apostle&amp;quot; (&amp;quot;&#039;&#039;eiserner Apostel&#039;&#039;&amp;quot; - wohl aber eher in Anlehnung an &amp;quot;iron man&amp;quot; also einem Marathonläufer) ein. &lt;br /&gt;
Unter Schlaphoff wandte sich die Neuapostolische Kirche in Südafrika auch verstärkt der schwarzen Bevölkerung zu und die ersten Gottesdienste in Xhosa wurden gehalten.&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs 1939 verstärkte Schlaphoff seine Tätigkeit als Stammapostelhelfer. Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff|Bischoff]] war auf Grund des Krieges von vielen Ländern isoliert, so dass Schlaphoff viele Aufgaben auf der Südhalbkugel durchführte und dort die neuapostolische Einheit bewahrte. 1945 hatte sich die Zahl der südafrikansichen Gemeinden auf 145 erhöht und auch in Zimbabwe, [[Neuapostolische Kirche Sambia|Sambia]] und Malawi waren etliche neuapostolische Gemeinden entstanden.&lt;br /&gt;
Schlaphoff [[Ordination|ordinierte]] nach 1945 die Apostel [[Otto Friedrich Wucherpfennig]], [[Philipus Jacobus Erasmus]] und [[Daniel Carel Smuts Malan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AB 1954 ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der Ereignisse ab 1954 in Südafrika gibt es über Apostel Schlaphoff unterschiedliche Aussagen. Fakt ist, dass es ab 1954 in der Neuapostolischen Kirche in Südafrika zu Problemen kam. Die Apostel Erasmus und Malan wurden u.a. auf Grund ihrer Ablehnung der [[Botschaft]] ihres Amtes enthoben und gründeten die [[Apostolic Church of South-Africa - Apostle Unity]]. Daraufhin wurden sie aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuapostolische Kirche sagt, dass Heinrich Franz Schlaphoff von seinem Amt als Stammapostelhelfer zurück trat und sein Apostelamt ruhen ließ. [[Herbert Schmidt]] hingegen berichtet, dass Apostel Schlaphoff nach einer Europareise 1954 in sein Büro in Südafrika zurück kam und dort bereits ein per Telegram neu eingesetzter Apostel [[Arno Abicht]](?) auf ihn wartete und ihm die telegrafische Amtsenthebung von Stammapostel Bischoff überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unklar ist seine Position zu Erasmus und Malan. So scheint er zunächst wohl Sympathien zu ihrer Gemeinschaft gehabt haben. Problematisch war hier sicherlich, dass seine Tochter mit Apostel Malan verheiratet gewesen ist und so sicherlich schon auf familärer Ebene Kontakte zur Apostolic Church of South Africa bestanden haben.&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tode 1965 besuchte Heinrich Franz Schlaphoff jedoch die Gottesdienste der neuapostolischen Gemeinde Claremont/Kapstadt, so die Meldung der Neuapostolischen Kirche. Andere Quellen sagen, dass er sich wegen Rentenansprüche nie ganz von der NAK getrennt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Stammapostel ===&lt;br /&gt;
Die Person Schlaphoffs ist noch zu wenig erforscht, um eine abschließende Beurteilung seines Verhältnisses zum damaligen Stammapostel [[Johann Gottfried Bischoff]] abgeben zu können. Jedoch weist – neben den bereits oben zitierten Quellen zu seiner uneindeutigen Haltung im Zuge der Botschaftsauseinandersetzung – ein Bericht in einer Publikation der niederländischen [[Apostolisch Genootschap]] darauf hin, dass Schlaphoff bereits Ende der 1940er Jahre durchaus mit dem Gedanken spielte, sich von Bischoff zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis der Tragweite dieser Begebenheit sei darauf verwiesen, dass seinerzeit die Apostelbezirke Südafrika, Niederlande und USA die neben Deutschland mitgliederstärksten Apostelbezirke waren. Zusammen dürften sie wohl etwa die Hälfte der damaligen Gesamtkirche ausgemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 zeichnete es sich ab, dass es nach dem Tod des niederländischen Apostels Van Oosbree aufgrund der Nachfolgefrage (siehe Artikel [[Apostolisch Genootschap]]) in den Niederlanden zu einer Spaltung kommen würde, obwohl zunächst von beiden Seiten Anstrengungen unternommen wurden, dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „De zegen van de twijfel“ (Der Segen des Zweifels) &amp;lt;ref&amp;gt; Apostolisch Genootschap: De zegen van de twijfel, Ohne ISBN, Enkhuizen, 1976, S. 150 &amp;lt;/ref&amp;gt; zum 30-jährigen Aposteljubiläum des Apostels [[Lambertus Slok]] ([[Apostolisch Genootschap]]) schildert der Autor folgende Begebenheit, die sich im Jahr 1948 zugetragen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann erscheint Stammapostelhelfer H. F. Schlaphoff (Südafrika) auf der Bildfläche. Der Mann, der seinerzeit von Apostel van Oosbree als „Mann mit den zwei Gesichtern“ beschrieben wurde, ist mit Apostel J. P. Fendt aus New York auf dem Weg nach Frankfurt. Er „vermittelt“ auf seine eigene Art. Sein erster Vorschlag lautet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande werden zweigeteilt, [[Paasman]] (Anm.: der vom Stammapostel eingesetzte Apostel für die Niederlande) übernimmt den Osten und unser Apostel (Anm.: gemeint ist hier der von Van Oosbree als sein Nachfolger benannte Apostel Slok) den Westen. [[Paasman]] ist schon alt, wird wohl bald sterben und dann kriegt unser Apostel alles! Er wolle dies Bischoff wohl so raten... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die verwunderte Frage unseres Apostels, was die Brüder und Schwester aus dem Osten hiervon wohl halten mögen, reagiert er (Anm.: Schlaphoff) mit: „Ach, die Menschen denken nicht...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt er mit einem zweiten Vorschlag: „Sie haben 30.000 Mitglieder, ich habe 30.000 und er – das betrifft Fendt, der von dem teils in Afrikaans und teils in Niederländisch geführten Gespräch nichts versteht! – hat auch 35.000. Wenn Sie mich nun als Stammapostel anerkennen, dann überrede ich ihn (Anm.: Fendt) und dann gehe ich nicht nach Frankfurt. Dann machen wir zu dritt weiter.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einiger Verwunderung musste Schlaphoff feststellen, dass ihm danach die Tür gewiesen wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eigene Übersetzung aus dem Niederländischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordinationen ==&lt;br /&gt;
* 05.12.1928 [[Apostel]]&lt;br /&gt;
* 1933 [[Stammapostelhelfer]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Amtsenthebung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks / Verweise ==&lt;br /&gt;
* [[Apostel der Neuapostolischen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schlaphoff, Heinrich Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Apostel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neuapostolischer Geistlicher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Belgien&amp;diff=23149</id>
		<title>Belgien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Belgien&amp;diff=23149"/>
		<updated>2014-12-10T10:09:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Neuapostolische Kirche in Belgien ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Land&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der römische Kaiser Augustus nannte das von Julius Cäsar unterworfene Gebiet, das das heutige Belgien umfasst und sich bis zur Seine erstreckt, &#039;&#039;Belgica&#039;&#039;. Dort lebte eine Anzahl kleiner keltischer Stämme. Im Mittelalter kam das heutige Belgien unter habsburgische Herrschaft und wurde als &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; bezeichnet. Hauptsächlich um Gent hatte sich der [[Calvinismus]] ausgebreitet. Folge davon war die Inquisition, die unter dem spanischen Herzog von Alba (Alva) ihren traurigen Höhepunkt erreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit regierten fast abwechselnd die Österreicher und Franzosen. Sie &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; strebten immer wieder nach Unabhängigkeit. Im Jahre 1790 wurde ein unabhängiger belgischer Staatenbund ausgerufen, der aber nicht lange bestand. Im Dezember des gleichen Jahres ergriff Österreich erneut die Macht. Am 26. Juni 1799 fiel das Gebiet wieder an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall Napoleons drang England darauf, die Niederlande wieder zu vereinigen, um dadurch einen Puffer zu Frankreich zu schaffen. Diese Vereinigung wurde am 21. September 1815 vollzogen. Willem I. regierte über beide Landesteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 183 kam es in Brüssel zu kleinen Demonstrationen, die völlig überraschend dazu führten, dass sich die Süd-Niederlande von den Nord-Niederlanden löste. So wurde am 04. Oktober 1830 abermals die Unabhängigkeit ausgerufen und von den Großmächten am 20. Dezember 1830 anerkannt. Der Kongress wählte am 04. Juni 1831 Leopold von Sachsen-Coburg zum König der Belgier. Seine Vereidigung am 21. Juli 1831 ist der Gründungstag des Staates Belgien. Schon am 07. Oktober des gleichen Jahres trat das neue Grundgesetzt in Kraft. Das heutige Königreich Belgien umfasst 32 545 Quadratkilometer und hat etwas mehr als zehn Millionen Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Staatraison wurde eine Staatenkonförderation geschaffen, die sich wie folgt zusammensetzt: die flämische Gemeinschaft ca. 5 585 00 Einwohner; die Wallonische Gemeinschaft mit ca. 3 225 000; die Brüsseler Gemeinschaft mit ca. 1 200 000 Einwohnern. Zur wallonischen Gemeinschaft zählen auch die ca. 112 500 deutschsprachigen Belgier der Ostkantone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 80 Prozent der Belgier gehören der römisch-katholischen Kirche an; daneben sind noch als Religion anerkannt: die protestantische Kirche mit ca. 60 000  Mitgliedern; zum Judentum bekennen sich ca. 35 000 Mitglieder und zum Islam ca. 350 000 Mitglieder. Neben diesen staatlich anerkannten Religionen gibt es noch einige kleinere Gruppen, die den Status einer religiösen Vereinigung haben. Dazu gehört auch die Neuapostolische Kirche als wohl - bislang - die kleinste.&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der NAK in Belgien ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 kamen - aufgrund wirtschaftlicher Not - einige junge Brüder nach Brüssel, um dort ihr tägliches Brot zu verdienen. Dabei versuchten sie auch gleich eine [[Gemeinde]] zu gründen, was jedoch misslang. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fasste das Werk Gottes in Belgien Fuß. Belgische Soldaten, die in Deutschland neuapostolische junge Frauen kennen gelernt und geheiratet hatten, brachten diese mit nach Belgien. Die Schwestern wünschten Seelenpflege und Gottesdienste. So wurden Amtsträger aus den Niederlanden nach Brüssel, Antwerpen, Genk, Heusden, Lüttich und Eupen gesandt, um diese Schwestern seelsorgerisch zu versorgen. Im Laufe der Zeit wollten einige Ehemänner neuapostolisch werden. Hinzu kamen noch ehemalige deutsche neuapostolische kriegsgefangene, die sich in Belgien niederließen und ihrerseits belgische Frauen heirateten. Viele davon erkannten ebenfalls das Werk Gottes und wurden neuapostolisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Gottesdienste fanden in Wohnungen statt. Als der Platz nicht mehr ausreichte, wurden Räumlichkeiten angemietet; so entstanden kleine Gemeinden, als erste Lüttich, gegründet am 18. Oktober 1949. Es folgten 1952 die Gemeinde Antwerpen und 1954 die Gemeinde Brüssel. 1955 und 1956 kamen noch Genk und Eupen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luxemburg aus wurden die Gotteskinder in Charleroi gepflegt. Dort fand die Gründung 1953 der kleinen Gemeinde statt. Ebenfalls durch treue Zeugenarbeit von Luxemburger Brüdern konnte 1964 die Gemeinde Arlon gegründet werden, aus der 1977 die Gemeinde Athus hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurden die Gemeinden Antwerpen und Genk von den Niederlanden aus bedient, während die Gemeinden Brüssel, Lüttich, Eupen, Charleroi und Arlon von Luxemburg aus und damit von der heutigen Gebietskirche [[Gebietskirche|Hessen]] versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Teilung zu beenden und die Gemeinden in einem Bezirk zu vereinen, wurden alle Geschwister am 15. Juni 1975 in einem Gottesdienst im Bouweentrum zu Antwerpen, der von den beiden Bischöfen [[Gijsbert Pos]] und [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] gehalten wurde, dem Apostelbezirk Hessen angegliedert. Zu diesem Datum hatten die Gemeinden einen Mitgliederstand von 287 Seelen und wurden von 23 Amtsträgern betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 19. Oktober Stammapostel [[Richard Fehr]] im Saal &amp;quot;Magdalena&amp;quot; als erster Stammapostel in Belgien einen Gottesdienst hielt, war nach viel Beten und mühevoller Arbeit die Zahl der Gotteskinder auf 577 Seelen angewachsen; 30 Amtsträger dienten ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Sätzen seines Dienens sagte der Stammapostel: &amp;quot;Mit dem heutigen Tag beginnt eine neue Zeit für Gottes Volk in Belgien. Dies möchte ich untermauern mit einem Erleben von gestern. Ich habe im Hotelzimmer den lieben Gott um ein besonderes Wort für den morgigen Tag gebeten. Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und mein Blick fiel auf Apostelgeschichte 13,49, wo es heißt: &amp;quot;Und das Wort des Herrn ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.&amp;quot; Das möge die Zukunft zeigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hat sich in den vergangenen zwölf Jahren buchstäblich erfüllt: Seit jenem ersten Besuch des Stammapostels in Belgien ist das Werk Gottes von 577 auf 830 Seelen angewachsen. Das ist ein Zuwachs von insgesamt 253 oder 21 Seelen jährlich. Der Bestand an Amtsträgern beträgt 35 Brüder. (Stand 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 der Bezirksapostel [[Klaus Saur]] Nachfolger des Bezirksapostels [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] geworden war, führte er in enger Verbindung mit dem Stammapostel das Volk Gottes sicher weiter dem [[Tag des Herrn]] entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Dezember 1995, als Apostel [[Hagen Wend]] zum Bezirksapostel für die [[Gebietskirche]] [[Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland|Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland]] berufen wurde, betreut er die Geschwister in Belgien. Er wurde dabei von Apostel [[Heinz Kreuzberger]] (1996-2006) unterstützt. Als am 05. Mai 2002 Bischof Günter Corvinius  in den Ruhestand trat, ordinierte der Stammapostel den Bezirksältesten Clément Haeck zum Bischof. Er betreut unter anderem die Länder Belgien und Luxemburg. [[Bischof]] Haeck blieb außerdem Bezirksvorsteher von Luxemburg und ist seit 10. März auch Bezirksvorsteher für Belgien, nachdem [[Bezirksälteste]] Walter Freisleben in den Ruhestand getreten ist. [[Clément Haeck]] wurde am 11. Januar 2009 durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]] zum Apostel [[Ordination|ordiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 22. April 2012 wurde die Gemeinde Eupen, die als einzige NAK-Gemeinde im deutschsprachigen Teil Belgiens liegt, aufgrund der räumlichen Nähe (Eupen und Aachen liegen nur etwa 20 km auseinander) dem Bezirk Aachen (Gebietskirche NRW) zugeordnet. Die flämischsprachige Gemeinde Genk wird seit diesem Tag durch den Bezirk Sittard (Gebietskirche Niederlande) betreut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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		<title>Belgien</title>
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		<updated>2014-12-09T12:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Neuapostolische Kirche in Belgien ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Land&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der römische Kaiser Augustus nannte das von Julius Cäsar unterworfene Gebiet, das das heutige Belgien umfasst und sich bis zur Seine erstreckt, &#039;&#039;Belgica&#039;&#039;. Dort lebte eine Anzahl kleiner keltischer Stämme. Im Mittelalter kam das heutige Belgien unter habsburgische Herrschaft und wurde als &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; bezeichnet. Hauptsächlich um Gent hatte sich der [[Calvinismus]] ausgebreitet. Folge davon war die Inquisition, die unter dem spanischen Herzog von Alba (Alva) ihren traurigen Höhepunkt erreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit regierten fast abwechselnd die Österreicher und Franzosen. Sie &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; strebten immer wieder nach Unabhängigkeit. Im Jahre 1790 wurde ein unabhängiger belgischer Staatenbund ausgerufen, der aber nicht lange bestand. Im Dezember des gleichen Jahres ergriff Österreich erneut die Macht. Am 26. Juni 1799 fiel das Gebiet wieder an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall Napoleons drang England darauf, die Niederlande wieder zu vereinigen, um dadurch einen Puffer zu Frankreich zu schaffen. Diese Vereinigung wurde am 21. September 1815 vollzogen. Willem I. regierte über beide Landesteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 183 kam es in Brüssel zu kleinen Demonstrationen, die völlig überraschend dazu führten, dass sich die Süd-Niederlande von den Nord-Niederlanden löste. So wurde am 04. Oktober 1830 abermals die Unabhängigkeit ausgerufen und von den Großmächten am 20. Dezember 1830 anerkannt. Der Kongress wählte am 04. Juni 1831 Leopold von Sachsen-Coburg zum König der Belgier. Seine Vereidigung am 21. Juli 1831 ist der Gründungstag des Staates Belgien. Schon am 07. Oktober des gleichen Jahres trat das neue Grundgesetzt in Kraft. Das heutige Königreich Belgien umfasst 32 545 Quadratkilometer und hat etwas mehr als zehn Millionen Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Staatraison wurde eine Staatenkonförderation geschaffen, die sich wie folgt zusammensetzt: die flämische Gemeinschaft ca. 5 585 00 Einwohner; die Wallonische Gemeinschaft mit ca. 3 225 000; die Brüsseler Gemeinschaft mit ca. 1 200 000 Einwohnern. Zur wallonischen Gemeinschaft zählen auch die ca. 112 500 deutschsprachigen Belgier der Ostkantone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 80 Prozent der Belgier gehören der römisch-katholischen Kirche an; daneben sind noch als Religion anerkannt: die protestantische Kirche mit ca. 60 000  Mitgliedern; zum Judentum bekennen sich ca. 35 000 Mitglieder und zum Islam ca. 350 000 Mitglieder. Neben diesen staatlich anerkannten Religionen gibt es noch einige kleinere Gruppen, die den Status einer religiösen Vereinigung haben. Dazu gehört auch die Neuapostolische Kirche als wohl - bislang - die kleinste.&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der NAK in Belgien ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 kamen - aufgrund wirtschaftlicher Not - einige junge Brüder nach Brüssel, um dort ihr tägliches Brot zu verdienen. Dabei versuchten sie auch gleich eine [[Gemeinde]] zu gründen, was jedoch misslang. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fasste das Werk Gottes in Belgien Fuß. Belgische Soldaten, die in Deutschland neuapostolische junge Frauen kennen gelernt und geheiratet hatten, brachten diese mit nach Belgien. Die Schwestern wünschten Seelenpflege und Gottesdienste. So wurden Amtsträger aus den Niederlanden nach Brüssel, Antwerpen, Genk, Heusden, Lüttich und Eupen gesandt, um diese Schwestern seelsorgerisch zu versorgen. Im Laufe der Zeit wollten einige Ehemänner neuapostolisch werden. Hinzu kamen noch ehemalige deutsche neuapostolische kriegsgefangene, die sich in Belgien niederließen und ihrerseits belgische Frauen heirateten. Viele davon erkannten ebenfalls das Werk Gottes und wurden neuapostolisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Gottesdienste fanden in Wohnungen statt. Als der Platz nicht mehr ausreichte, wurden Räumlichkeiten angemietet; so entstanden kleine Gemeinden, als erste Lüttich, gegründet am 18. Oktober 1949. Es folgten 1952 die Gemeinde Antwerpen und 1954 die Gemeinde Brüssel. 1955 und 1956 kamen noch Genk und Eupen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luxemburg aus wurden die Gotteskinder in Charleroi gepflegt. Dort fand die Gründung 1953 der kleinen Gemeinde statt. Ebenfalls durch treue Zeugenarbeit von Luxemburger Brüdern konnte 1964 die Gemeinde Arlon gegründet werden, aus der 1977 die Gemeinde Athus hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurden die Gemeinden Antwerpen und Genk von den Niederlanden aus bedient, während die Gemeinden Brüssel, Lüttich, Eupen, Charleroi und Arlon von Luxemburg aus und damit von der heutigen Gebietskirche [[Gebietskirche|Hessen]] versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Teilung zu beenden und die Gemeinden in einem Bezirk zu vereinen, wurden alle Geschwister am 15. Juni 1975 in einem Gottesdienst im Bouweentrum zu Antwerpen, der von den beiden Bischöfen [[Gijsbert Pos]] und [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] gehalten wurde, dem Apostelbezirk Hessen angegliedert. Zu diesem Datum hatten die Gemeinden einen Mitgliederstand von 287 Seelen und wurden von 23 Amtsträgern betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 19. Oktober Stammapostel [[Richard Fehr]] im Saal &amp;quot;Magdalena&amp;quot; als erster Stammapostel in Belgien einen Gottesdienst hielt, war nach viel Beten und mühevoller Arbeit die Zahl der Gotteskinder auf 577 Seelen angewachsen; 30 Amtsträger dienten ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Sätzen seines Dienens sagte der Stammapostel: &amp;quot;Mit dem heutigen Tag beginnt eine neue Zeit für Gottes Volk in Belgien. Dies möchte ich untermauern mit einem Erleben von gestern. Ich habe im Hotelzimmer den lieben Gott um ein besonderes Wort für den morgigen Tag gebeten. Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und mein Blick fiel auf Apostelgeschichte 13,49, wo es heißt: &amp;quot;Und das Wort des Herrn ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.&amp;quot; Das möge die Zukunft zeigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hat sich in den vergangenen zwölf Jahren buchstäblich erfüllt: Seit jenem ersten Besuch des Stammapostels in Belgien ist das Werk Gottes von 577 auf 830 Seelen angewachsen. Das ist ein Zuwachs von insgesamt 253 oder 21 Seelen jährlich. Der Bestand an Amtsträgern beträgt 35 Brüder. (Stand 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 der Bezirksapostel [[Klaus Saur]] Nachfolger des Bezirksapostels [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] geworden war, führte er in enger Verbindung mit dem Stammapostel das Volk Gottes sicher weiter dem [[Tag des Herrn]] entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Dezember 1995, als Apostel [[Hagen Wend]] zum Bezirksapostel für die [[Gebietskirche]] [[Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland|Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland]] berufen wurde, betreut er die Geschwister in Belgien. Er wurde dabei von Apostel [[Heinz Kreuzberger]] (1996-2006) unterstützt. Als am 05. Mai 2002 Bischof Günter Corvinius  in den Ruhestand trat, ordinierte der Stammapostel den Bezirksältesten Clément Haeck zum Bischof. Er betreut unter anderem die Länder Belgien und Luxemburg. [[Bischof]] Haeck blieb außerdem Bezirksvorsteher von Luxemburg und ist seit 10. März auch Bezirksvorsteher für Belgien, nachdem [[Bezirksälteste]] Walter Freisleben in den Ruhestand getreten ist. [[Clément Haeck]] wurde am 11. Januar 2009 durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]] zum Apostel [[Ordination|ordiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dem 22. April 2012 wurde die Gemeinde Eupen, die als einzige NAK-Gemeinde im deutschsprachigen Teil Belgiens liegt, aufgrund der räumlichen Nähe (Eupen und Aachen liegen nur etwa 20 km auseinander) dem Bezirk Aachen (Gebietskirche NRW) zugeordnet. Die flämischsprachige Gemeinde Genk wird seit diesem Tag durch den Bezirk Sittard (Gebietskirche Niederlande) betreut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Belgien&amp;diff=23133</id>
		<title>Belgien</title>
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		<updated>2014-12-09T12:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Korrektur Gesamtzahl Mitglieder (830, nicht 83), Ergänzung Bezirkszuordnung Gent (jetzt zu Sittard/NL) u. Eupen (jetzt zu Aachen/NRW)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Neuapostolische Kirche in Belgien ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Land&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der römische Kaiser Augustus nannte das von Julius Cäsar unterworfene Gebiet, das das heutige Belgien umfasst und sich bis zur Seine erstreckt, &#039;&#039;Belgica&#039;&#039;. Dort lebte eine Anzahl kleiner keltischer Stämme. Im Mittelalter kam das heutige Belgien unter habsburgische Herrschaft und wurde als &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; bezeichnet. Hauptsächlich um Gent hatte sich der [[Calvinismus]] ausgebreitet. Folge davon war die Inquisition, die unter dem spanischen Herzog von Alba (Alva) ihren traurigen Höhepunkt erreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit regierten fast abwechselnd die Österreicher und Franzosen. Sie &amp;quot;Süd-Niederlande&amp;quot; strebten immer wieder nach Unabhängigkeit. Im Jahre 1790 wurde ein unabhängiger belgischer Staatenbund ausgerufen, der aber nicht lange bestand. Im Dezember des gleichen Jahres ergriff Österreich erneut die Macht. Am 26. Juni 1799 fiel das Gebiet wieder an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall Napoleons drang England darauf, die Niederlande wieder zu vereinigen, um dadurch einen Puffer zu Frankreich zu schaffen. Diese Vereinigung wurde am 21. September 1815 vollzogen. Willem I. regierte über beide Landesteile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 183 kam es in Brüssel zu kleinen Demonstrationen, die völlig überraschend dazu führten, dass sich die Süd-Niederlande von den Nord-Niederlanden löste. So wurde am 04. Oktober 1830 abermals die Unabhängigkeit ausgerufen und von den Großmächten am 20. Dezember 1830 anerkannt. Der Kongress wählte am 04. Juni 1831 Leopold von Sachsen-Coburg zum König der Belgier. Seine Vereidigung am 21. Juli 1831 ist der Gründungstag des Staates Belgien. Schon am 07. Oktober des gleichen Jahres trat das neue Grundgesetzt in Kraft. Das heutige Königreich Belgien umfasst 32 545 Quadratkilometer und hat etwas mehr als zehn Millionen Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Staatraison wurde eine Staatenkonförderation geschaffen, die sich wie folgt zusammensetzt: die flämische Gemeinschaft ca. 5 585 00 Einwohner; die Wallonische Gemeinschaft mit ca. 3 225 000; die Brüsseler Gemeinschaft mit ca. 1 200 000 Einwohnern. Zur wallonischen Gemeinschaft zählen auch die ca. 112 500 deutschsprachigen Belgier der Ostkantone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 80 Prozent der Belgier gehören der römisch-katholischen Kirche an; daneben sind noch als Religion anerkannt: die protestantische Kirche mit ca. 60 000  Mitgliedern; zum Judentum bekennen sich ca. 35 000 Mitglieder und zum Islam ca. 350 000 Mitglieder. Neben diesen staatlich anerkannten Religionen gibt es noch einige kleinere Gruppen, die den Status einer religiösen Vereinigung haben. Dazu gehört auch die Neuapostolische Kirche als wohl - bislang - die kleinste.&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der NAK in Belgien ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 kamen - aufgrund wirtschaftlicher Not - einige junge Brüder nach Brüssel, um dort ihr tägliches Brot zu verdienen. Dabei versuchten sie auch gleich eine [[Gemeinde]] zu gründen, was jedoch misslang. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fasste das Werk Gottes in Belgien Fuß. Belgische Soldaten, die in Deutschland neuapostolische junge Frauen kennen gelernt und geheiratet hatten, brachten diese mit nach Belgien. Die Schwestern wünschten Seelenpflege und Gottesdienste. So wurden Amtsträger aus den Niederlanden nach Brüssel, Antwerpen, Genk, Heusden, Lüttich und Eupen gesandt, um diese Schwestern seelsorgerisch zu versorgen. Im Laufe der Zeit wollten einige Ehemänner neuapostolisch werden. Hinzu kamen noch ehemalige deutsche neuapostolische kriegsgefangene, die sich in Belgien niederließen und ihrerseits belgische Frauen heirateten. Viele davon erkannten ebenfalls das Werk Gottes und wurden neuapostolisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Gottesdienste fanden in Wohnungen statt. Als der Platz nicht mehr ausreichte, wurden Räumlichkeiten angemietet; so entstanden kleine Gemeinden, als erste Lüttich, gegründet am 18. Oktober 1949. Es folgten 1952 die Gemeinde Antwerpen und 1954 die Gemeinde Brüssel. 1955 und 1956 kamen noch Genk und Eupen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luxemburg aus wurden die Gotteskinder in Charleroi gepflegt. Dort fand die Gründung 1953 der kleinen Gemeinde statt. Ebenfalls durch treue Zeugenarbeit von Luxemburger Brüdern konnte 1964 die Gemeinde Arlon gegründet werden, aus der 1977 die Gemeinde Athus hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit wurden die Gemeinden Antwerpen und Genk von den Niederlanden aus bedient, während die Gemeinden Brüssel, Lüttich, Eupen, Charleroi und Arlon von Luxemburg aus und damit von der heutigen Gebietskirche [[Gebietskirche|Hessen]] versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Teilung zu beenden und die Gemeinden in einem Bezirk zu vereinen, wurden alle Geschwister am 15. Juni 1975 in einem Gottesdienst im Bouweentrum zu Antwerpen, der von den beiden Bischöfen [[Gijsbert Pos]] und [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] gehalten wurde, dem Apostelbezirk Hessen angegliedert. Zu diesem Datum hatten die Gemeinden einen Mitgliederstand von 287 Seelen und wurden von 23 Amtsträgern betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 19. Oktober Stammapostel [[Richard Fehr]] im Saal &amp;quot;Magdalena&amp;quot; als erster Stammapostel in Belgien einen Gottesdienst hielt, war nach viel Beten und mühevoller Arbeit die Zahl der Gotteskinder auf 577 Seelen angewachsen; 30 Amtsträger dienten ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Sätzen seines Dienens sagte der Stammapostel: &amp;quot;Mit dem heutigen Tag beginnt eine neue Zeit für Gottes Volk in Belgien. Dies möchte ich untermauern mit einem Erleben von gestern. Ich habe im Hotelzimmer den lieben Gott um ein besonderes Wort für den morgigen Tag gebeten. Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und mein Blick fiel auf Apostelgeschichte 13,49, wo es heißt: &amp;quot;Und das Wort des Herrn ward ausgebreitet durch die ganze Gegend.&amp;quot; Das möge die Zukunft zeigen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hat sich in den vergangenen zwölf Jahren buchstäblich erfüllt: Seit jenem ersten Besuch des Stammapostels in Belgien ist das Werk Gottes von 577 auf 830 Seelen angewachsen. Das ist ein Zuwachs von insgesamt 253 oder 21 Seelen jährlich. Der Bestand an Amtsträgern beträgt 35 Brüder. (Stand 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 der Bezirksapostel [[Klaus Saur]] Nachfolger des Bezirksapostels [[Hermann Gottfried Rockenfelder]] geworden war, führte er in enger Verbindung mit dem Stammapostel das Volk Gottes sicher weiter dem [[Tag des Herrn]] entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Dezember 1995, als Apostel [[Hagen Wend]] zum Bezirksapostel für die [[Gebietskirche]] [[Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland|Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland]] berufen wurde, betreut er die Geschwister in Belgien. Er wurde dabei von Apostel [[Heinz Kreuzberger]] (1996-2006) unterstützt. Als am 05. Mai 2002 Bischof Günter Corvinius  in den Ruhestand trat, ordinierte der Stammapostel den Bezirksältesten Clément Haeck zum Bischof. Er betreut unter anderem die Länder Belgien und Luxemburg. [[Bischof]] Haeck blieb außerdem Bezirksvorsteher von Luxemburg und ist seit 10. März auch Bezirksvorsteher für Belgien, nachdem [[Bezirksälteste]] Walter Freisleben in den Ruhestand getreten ist. [[Clément Haeck]] wurde am 11. Januar 2009 durch Stammapostel [[Wilhelm Leber]] zum Apostel [[Ordination|ordiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 22. April 2012 wird die Gemeinde Eupen, die als einzige NAK-Gemeinde im deutschsprachigen Teil Belgiens liegt, aufgrund der räumlichen Nähe (Eupen und Aachen liegen nur etwa 20 km auseinander) dem Bezirk Aachen (Gebietskirche NRW) zugeordnet. Die flämischsprachige Gemeinde Genk wird seit diesem Tag durch den Bezirk Sittard (Gebietskirche Niederlande) betreut.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Apostelbezirk_S%C3%BCd-West&amp;diff=23125</id>
		<title>Apostelbezirk Süd-West</title>
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		<updated>2014-12-08T14:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FrankH: Änderung Gemeindeanzahl im Bezirk Düren / Löschung der Gemeinde Eschweiler. Die Gemeinde Eschweiler wurde vor einiger Zeit aufgelöst. Ihre ehemalige Versammlungsstätte wird heute von der Freien Apostolischen Gemeinde genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|border=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; rules=&amp;quot;all&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; clear:right; margin:1em 0 1em 1em; border-style: solid; border-width: 1px; border-collapse:collapse; font-size:95%; empty-cells:show; &amp;quot;&lt;br /&gt;
|Apostel: 	||[[Armin Groß]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|gegründet:|| 1955&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bezirke:|| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gemeinden:|| 31 (31. Dez. 2011)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mitglieder:|| 2.743 (31. Dez. 2011)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Website:|| [http://www.duesseldorf.apostolisch.de/ www.duesseldorf.apostolisch.de]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Apostelbezirk Süd-West&#039;&#039;&#039; der [[Apostolische Gemeinschaft|Apostolischen Gemeinschaft]] (AG) ist einer von drei Apostelbezirken und aktuell der größte Apostelbezirk der Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er umfasst die Bezirke Düren (380 Mitglieder von 5.105 Gesamtmitgliedern*), Düsseldorf (1.172 Mitglieder), Köln (214 Mitglieder), Saarland (220), Süddeutschland (354 Mitglieder) und Wesel (403 Mitglieder). Vor Oktober 2006 hieß er laut Adressbuch der Gemeinden: Apostelbezirk Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Bestehen der Apostolischen Gemeinschaft hat sich die Anzahl der Bezirke (bis auf wenige Ausnahmen) kaum verändert. Im Laufe der letzten 50 Jahren hat ihre Zuordnung zu Apostelbezirken jedoch häufiger gewechselt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Apostolischen Gemeinschaft 1955 bestand der Apostelbezirk Düsseldorf aus den Bezirken Düsseldorf und Essen. Dessen Leitung hatte Apostel [[Peter Kuhlen]]. Im sonstigen Ruhrgebiet wirkte Apostel [[Siegfried Dehmel]] und im Köln-Düren-Aachener-Raum wirkte Apostel [[Ernst Dunkmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Apostel [[Hubert Geuer]] 1973 kamen die Bezirke Düren und Köln unter der Leitung von Apostel [[Rudolf Gaßmeyer]] zu Düsseldorf hinzu. 1981, nach dem Tod des Stuttgarter Apostels  [[Werner Kahlert]], kamen auch die Bezirke Süddeutschland (damals noch Nürnberg und Stuttgart) und Saarland (damals noch Völklingen) dazu. Zur Zeit der Apostel Gaßmeyer und Lenser war West-Deutschland quasi &amp;quot;zweigeteilt&amp;quot; in einen Nord- und einen Südbezirk. Die Grenze verlief quer durch das Ruhrgebiet, wo die beiden Duisburger Bezirke zu Apostel Lensers Bereich und Essen zu Apostel Gaßmeyers Bereich gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ordination der Apostel [[Wilfried Baron]] und [[Detlef Lieberth]] wurde der Apostelbezirk Düsseldorf unter diesen geteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apostel Baron betreute Düsseldorf, das Saarland und Süddeutschland. Außerdem erhielt er vom Apostelbezirk Duisburg/Norddeutschland den Bezirk Wesel, da er von dort stammte. Apostel Lieberth aus Köln übernahm die Bezirke Düren, Essen und Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 legte Apostel Lieberth seine Bezirksaufgaben nieder und widmet sich seither Verwaltungs- und Gemeindeentwicklungsaufgaben für ganz Deutschland. Die Betreuung des Bezirks Essen ging auf Apostel [[Matthias Knauth]] über, der am 13. September 1998 den [[Apostelbezirk Nord-West|Apostelbezirk Duisburg/Norddeutschland]] von Apostel [[Ernst Lenser]] übernommen hatte. Die beiden anderen Bezirke Düren und Köln gingen auf Apostel Baron über. Seit November 2006 steht dem Apostel mit Bischof [[Ulrich Hykes]] aus Düsseldorf ein Helfer zur Seite. Zum 1. Juli 2007 wurde das Saarland der geistlichen Leitung von Apostel [[Norbert Schaeffer]] aus [[Union des Chrétiens Apostoliques|Frankreich]] unterstellt, obwohl es organisatorisch weiterhin zum Apostelbezirk Süd-West zählt. Seither gab es, auch unter dem Baron-Nachfolger [[Armin Groß]], keine Veränderung mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Düren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Düren umfasst derzeit vier Gemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aachen&lt;br /&gt;
*Düren&lt;br /&gt;
*Euskirchen&lt;br /&gt;
*Übach-Palenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird vom Ältesten Harald Stahlschmidt geleitet. Die Gemeinden Düren, Euskirchen und Übach-Palenberg verfügen über eigene Kirchengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Düsseldorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mitgliederstärkste Bezirk der Apostolischen Gemeinschaft in Deutschland ist der Bezirk Düsseldorf mit seinen 1.332 Mitgliedern in acht Gemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Düsseldorf-Eller&lt;br /&gt;
*Düsseldorf-Mitte&lt;br /&gt;
*Hagen&lt;br /&gt;
*Hilden&lt;br /&gt;
*Krefeld&lt;br /&gt;
*Langenfeld&lt;br /&gt;
*Nettetal&lt;br /&gt;
*Wuppertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden die Gemeinden Düsseldorf-Benrath (2008), Düsseldorf-Gerresheim (2009), Mönchengladbach (2008), Ratingen (2008) und Kamp-Lintfort (Juli 2013) geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird vom Ältesten Ulrich Keller geleitet. Eigene Kirchengebäude haben die Gemeinden Düsseldorf-Eller und -Mitte; der ehemalige Versammlungsraum in Kamp-Lintfort ist ebenfalls Eigentum der Gemeinschaft und steht zum Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Köln==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell kleinste Bezirk der Gemeinschaft mit nur noch zwei Gemeinden ist der Bezirk Köln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bonn&lt;br /&gt;
*Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Gummersbach (2007), Leverkusen (2009) und Hachenburg (?) wurden geschlossen. Seit längerem wird eine Vereinigung mit dem Bezirk Düren diskutiert, was aber bisher nicht zu einer Verwirklichung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk wird vom Ältesten Herbert Schmidt geleitet. In Köln hat die Gemeinde eine eigene Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Saarland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bezirk hiess ursprünglich Völklingen und hier gab es einige Besonderheiten durch mehrere apostolische Gemeinschaften, die sich zusammen fanden und wieder trennten. Insbesondere ist hier die [[Apostolische Gemeinde des Saarlands]] zu nennen. 2005 erfolgte die Umbenennung des Bezirks Völklingen in Saarland. Er umfasst aktuell drei Gemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neunkirchen&lt;br /&gt;
*Saarbrücken&lt;br /&gt;
*Völklingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Merzig wurde 2008 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk wird geleitet vom Ältesten Hartmut Dahmen. In Völklingen hat die Gemeinde eine eigene Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Süddeutschland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Süddeutschland ist wegen seiner Größe in drei Regionen eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region Süd umfasst die Gemeinden:&lt;br /&gt;
*Augsburg (geschlossen 2010)&lt;br /&gt;
*München&lt;br /&gt;
*Ulm&lt;br /&gt;
*Weißenbach in Österreich (aufgegeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region Südost umfasst die Gemeinden:&lt;br /&gt;
*Darmstadt&lt;br /&gt;
*Nürnberg&lt;br /&gt;
*Schweinfurt&lt;br /&gt;
*Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region Südwest umfasst die Gemeinden:&lt;br /&gt;
*Freiburg (geschlossen)&lt;br /&gt;
*Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk bestand bis 2005 aus den Bezirken Nürnberg und Stuttgart. Sie werden vom Ältesten Ronald Bonsema geleitet. Die Räumlichkeiten der Stuttgarter Gemeinde sind Eigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bezirk Wesel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Wesel umfasst 5 Gemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bocholt&lt;br /&gt;
*Borken&lt;br /&gt;
*Dinslaken&lt;br /&gt;
*Emmerich&lt;br /&gt;
*Voerde&lt;br /&gt;
*Wesel (2012 geschlossen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;* Stand: 31.12.2011 ohne nichtkonfirmierte Kinder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navigationsleiste Apostelbezirke der Apostolischen Gemeinschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigung Apostolischer Gemeinden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FrankH</name></author>
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