Schlusssegen

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Version vom 31. Mai 2011, 12:19 Uhr von Matze (Diskussion | Beiträge) (katholisch-apostolisch)

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Der Schlusssegen beendet in den meisten apostolischen Gemeinschaften den Gottesdienst.

katholisch-apostolisch

Neuapostolische Kirche

In der Neuapostolischen Kirche wird der Gottesdienst (auch Trau- und Trauergottesdienste) mit dem Segen aus 2 Kor 13,13 EU beendet: "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen." Die Gemeinde antwortet und bekundet ihren Glauben daraufhin mit dem gemeinsam gesungenen Dreifachen Amen. Dieser Segen bildet den Gegenpart zur Einleitung des Eröffnungsgebets, das mit den Worten: "In dem Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" begonnen wird.

Andere Segensformeln sind mittlerweile nicht mehr üblich.
Teilweise hört man noch den Zusatz: ...und die trostreiche Gemeinschaft des...

In früheren Jahren gab es sehr blumig ausgestaltete Formulierungen, wie z.B.: Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, die Liebe von Gott, unserem Vater und die an Trost so reiche Gemeinschaft des guten und heiligen Geistes, sei und bleibe bei euch jetzt und immerdar. Amen.

Vereinigung Apostolischer Gemeinden

In der VAG wird offiziell zum Abschluss des Gottesdienstes der Aaronitische Segen verwendet:

Der Herr segne dich und behüte dich;
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Er wird mit einem dreifach gesungenen Amen abgeschlossen.

Der Segen ist, wie im orthodoxen Judentum, den priesterlichen Ämtern vorbehalten.

Während des Mittelalters wurde der Text in der Kirche nur selten benutzt. Erst als Martin Luther den Segen 1525 in den evangelischen Gottesdienst einführte, übernahmen ihn auch Johannes Calvin und Ulrich Zwingli.

Nichtordinierte Gläubige und Diakone sprechen ihn inklusiv, d. h. als Segensbitte, wobei „dir/dich“ durch „uns“ ersetzt wird.

Laut Gottesdienst- und Gemeindeordnung der VAG wird der aaronitische Segen auch nach bei einer Taufe nach dem Taufsegen und während Trauerfeiern bei der Aussegnung des Verstorbenen gesprochen. Lediglich in einem eventuellen Gebet für die Angehörigen nach der Aussegnung wird der Segensspruch nach 2 Kor 13,13 EU "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen." benutzt.