Neuapostolische Schulen in Deutschland

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Neuapostolische Schulen in Deutschland bestanden zwischen den 1950er und 1970er Jahren an einigen Orten in Rheinland-Pfalz. Hierbei handelte es sich um Grund- und (Teil-)Hauptschulen.

Geschichte

Seit den 1950er Jahren bis in die 1970er gab es in Deutschland einige neuapostolische Schulen. Diese lagen zumeist in Rheinland-Pfalz und lagen wohl in der Konfessionalisierung des (Volks-)Schulwesens der frühen Bundesrepublik begründet. Die Schulen wurden überwiegend von neuapostolischen Kindern besucht. Es handelte sich dabei nicht um Privatschulen, sondern wie bei dem konfessionalisierten Schulwesen der damaligen Zeit begründet, um öffentliche, vom Staat finanzierte, Schulen für Schüler des neuapostolischen Bekenntnisses. Nachdem in Rheinland-Pfalz die Konfessionsschulen zu Gunsten der sogenannten Gemeinschaftsschulen vom Land Rheinland-Pfalz aufgehoben wurden, endete auch die Geschichte der neuapostolischen Schulen in Deutschland.

Trier

Die Neuapostolische Volksschule Trier war eine konfessionelle Schule in Trier. Sie wurde 1951 gegründet. Wegen der Neuordnung des Schulsystems 1970 und mit der Einführung von Grund- und Hauptschulen wurde sie wegen zu geringer Schülerzahl wieder geschlossen.

Pellingen

Auch in Pellingen/Rheinland-Pfalz gab es eine neuapostolische Schule.

siehe auch

Weblinks

Chronik der Gemeinde Trier-Pallien mit Erwähnung der dortigen Volksschule