Neuapostolische Kirche Hohenhaslach

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Die Neuapostolische Kirche Hohenhaslach ist eine Kirchengemeinde und ein Kirchengebäude in der Gebietskirche Süddeutschland (Bezirk Bietigheim-Bissingen).

Geschichte

Die Ursprünge der neuapostolischen Gemeinde in Hohenhaslach (heute ein Stadtteil von Sachsenheim) reichen zurück bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Zum 1. Januar 1925 wurde die zuvor von Sachsenheim aus betreute Gemeinde mit damals nur 16 Mitgliedern zur selbständigen Gemeinde erhoben. Die Gottesdienste fanden mehrere Jahrzehnte lang noch in Privatwohnungen statt, bevor die gewachsene Gemeinde 1976 aus eigenen Mitteln ein eigenes Kirchengebäude errichten konnte, das am 20. Oktober 1976 eingeweiht wurde. Der Bau in der Kirchbergstraße 11 war zunächst flachgedeckt und erhielt 1979 ein schiefergedecktes Spitzdach. Das Gebäude war von einem größeren Grundstück für künftige Erweiterungen umgeben. Im Jahr 2000 zählte die Gemeinde rund 80 Mitglieder. 2003 war die alte Kirche zu klein geworden und wurde abgerissen, woraufhin an der Aischbachstraße 14 ein moderner Neubau erstellt wurde. Die Baukosten betrugen rund 500.000 Euro, Bauherr war die Neuapostolische Kirche Südwestdeutschland. Als Besonderheit besitzt die Kirche einen schalldicht vom Kirchenschiff abgetrennten Mutter-Kind-Raum.

Orgel

Die Kirche besitzt eine Kirchenorgel mit 212 Pfeifen und vier in Bass und Diskant unterteilten Registern. Eine Besonderheit der modernen Orgel ist das rein mechanische Orgelhochpositiv, lediglich Gebläse und Beleuchtung werden elektrisch versorgt. Die Orgelpfeifen wurden aus Zinnlegierungen gefertigt, die Register aus Tannen- und Zwetschgenholz.

Literatur

  • Kurt Mäule: Die neuapostolische Kirchengemeinde. In: Weinort Hohenhaslach, Stadt Sachsenheim 2000

Weblinks