Ndomba Camunga

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Apostel N. Camunga

Ndomba Camunga (* 15.02.1949; † 24.04.2006) war der 532. Apostel der Neuapostolischen Kirche. Sein Arbeitsgebiet umfasste Angola.

Biografie

Frühe Lebensjahre

Er wurde als Sohn eines evangelischen Pastors und einer Diakonissin in Angola geboren. Später wurde er katholisch, um die Schule besuchen zu können und wurde nach abgeschlossenem Studium Bauingenieur. Er hat oftmals berichtet, dass er mit großer Begeisterung in der Apostelgeschichte gelesen habe und dabei die Frage stellte: "Wo sind heute die Apostel?".

Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche

Anfang 1983 erhielt er durch seinen Freund Sukami Landu Ronsard Zeugnis von der Neuapostolischen Kirche, die er freudig aufnahm, mit einer Gruppe gläubiger Christen nahm er damals an den ersten Zusammenkünften teil. Am 06. August 1983 wurde er versiegelt. Seit dem 13. August 1983 diente er als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche. Er verstarb während einer Missionsreise nach Ondjiva (Provinz Cunene, Angola) an Herzversagen. Er hinterlässt Frau und sechs Kinder. Die Trauerfeier wurde von Apostel Manuel Eduardo Mbuta im Beisein von Apostel Manuel Luiz und den angolanischen Aposteln durchgeführt.

Kleiner Einblick in die Tätigkeit als Apostel

Aus einer Veröffentlichung in der Zeitschrift "Unsere Familie" im Bischof- Verlag Nr. 22 / 2002 ist aus einem Reisebericht des Apostels Armin Brinkmann folgendes zu entnehmen. Über die zweitätige Reise, die Apostel Armin Brinkmann gemeinsam mit den Aposteln Manuel Eduardo Mbuta und Victor Makiadi unternahm, berichtet der Apostel: "Unerbitterlich klingelt der Wecker am Samstag 20. Juli, um 3 Uhr in der Frühe. Eigentlich müssten wir schon am Flughafen sein, weil zu dieser Zeit das Einchecken beginnen sollte. Als wir um 4.30 Uhr dort eintreffen, ist die erste Information eine allseits bekannte: die Maschine hat Verspätung. Um 8 Uhr startet endlich unser Flugzeug nach Menongue." Zu der Region im Südosten von Angola, in der vor einigen Jahren die größte Panzerschlacht auf dem afrikanischen Kontinent nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand, schreibt Apostel Brinkmann: "In der Provinz Cuando Cubango hatte während des Bürgerkrieges die Rebellenbewegung ihr Hauptquartier. Die Region war zu jener Zeit "Terra incognita" (unbekanntes Land). Als der damalige Priester Fernando Muliata seine dritte Missionsreise unternahm, wurde ihm gesagt, dass er nicht mehr zurück könne. Drei Jahre war er dort wie gefangen. Diese Zeit nutzte er aber, um eine Gemeinde zu gründen, aus der sich später dieser Bezirk entwickelte. Fernando Muliata dient seit dem 30. November 2008 im Apostelamt. Nach 80-minütigem Flug erreichen die Apostel die kleine Stadt, die auf einer Hochebene liegt. Apostel Ndomba Camunga und die Bezirksämter aus Südangola, sowie viele Brüder und Schwestern begrüßen sie sehr freudig. "Eine offizielle Kirchendelegation aus Luanda war auch für die Bevölkerung etwas Besonderes. So etwas passiert in dem verschlafenen Ort nicht häufig. Bis am Nachmittag der Ämtergottesdienst in unserer sehr einfachen Kirche in Bairro (Vorort) Castilho stattfand, führten die Besucher zahlreiche Gespräche und tauschen viele Erlebnisse mit den Geschwistern aus. Der Abend vergeht in ebenso angeregter Unterhaltung. In der Nacht erstirbt in der Provinz alles Leben, sodass die Nachtruhe ungestört blieb. Schon früh am Sonntagmorgen kommen die Geschwister aus allen Himmelsrichtungen zum einzigen Kino am Ort, in dem der letzte Film bereits Jahre zuvor vorgeführt worden ist. Der Gottesdienst steht unter dem Wort Matthäus 5, Vers 16. Die Apostel dienen mit. Der Gottesdienst wird Satz für Satz in den Dialekt Nganguela übersetzt, in dem die Gemeinde auch das "Vater unser" betet. 55 Seelen empfangen das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Ferner werden einige Bezirksämter für die verschiedenen Gebiete Südangolas eingesetzt. Am Nachmittag findet noch ein Seminar mit den Bezirksämtern statt. Manche Gespräche werden geführt, bevor dieser schöne Tag zu Ende geht. Am Montag 22. Juli, geht es zurück nach Luanda.

Ordinationen