Kindergottesdienst

Der Kindergottesdienst ist ein kindgerechter Gottesdienst. Im Mittelpunkt von Kindergottesdiensten stehen neben gemeinsamen Liedern und Gebeten die Beschäftigung mit biblischen Erzählungen, anhand derer die Grundlagen christlichen Glaubens und Handelns vermittelt werden.

Neuapostolische Kirche

In der Neuapostolischen Kirche gibt es regelmäßige Kindergottesdienste ab den 1960-er Jahren. Die Häufigkeit und der Rhythmus sind jedoch in den Gebietskirchen unterschiedlich geregelt. Aktuell finden diese sonntags meist in monatlichem Rhythmus, oftmals auf Bezirksebene, statt. Zusätzliche Kindergottesdienste auf Gemeindeebene werden in der Regel nur in kinderreichen Gemeinden durchgeführt.

Bis in die 1990-er Jahre wurde der wöchentliche, meist sonntags abgehaltene, Kindergottesdienst zum größten Teil für die biblische Unterweisung der schulpflichtigen Kinder bis zur Konfirmation verwendet. Diese Aufgabe übernimmt seitdem die Sonntagsschule.

Vereinigung Apostolischer Gemeinden

Die religiöse Unterweisung und Bekanntmachung mit der Bibel durch Texte, Bildergeschichten oder auch Basteln hieß in der VAG auch viele Jahre Sonntagsschule. Seit ca. Mitte der 1990er Jahre jedoch wird diese als Kindergottesdienst (KiGo) bezeichnet. Betreuer und Betreuerinnen aus der Gemeinde leiten die Kinder, bei größeren Gemeinden nach 2-3 Altersgruppen getrennt, parallel zum Gemeindegottesdienst an. Für die KiGo-Mitarbeiter finden regelmäßig Wochenendseminare statt. Mutter-/Kind-Räume gibt es in apostolischen Gemeinden nicht, so dass auch die kleinsten Kinder, oft mit ihrer Mutter, im Kindergottesdienst sind. Ab der Konfirmation, auf die in einem zweijährigen eigenständigen Kurs hingearbeitet wird, sollen die Jugendlichen am Gemeindegottesdienst teilnehmen. Zum Abendmahl versammelt sich die ganze Gemeinde, d.h. während eines Chor- und/oder Gemeindeliedes kommen die Kinder und ihre Betreuer zur restlichen Gemeinde, um den Höhepunkt und Schluss des Gottesdienstes zusammen zu feiern.

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