Hostienschale

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Hostienschale Neuapostolische Gemeinde - Berlin Rahnsdorf um 1920 oder älter

Die Hostienschale ist ein rundes Gefäß, welches bis mitte des 20. Jahrhunderts in vielen apostolischen Glaubensgemeinschaften für die Darreichung der Hostien verwendet wurde. Damit eine Hostieschale gut gehalten werden kann, verfügt sie über einen stark strukturierten Fuß. In der Regel ist eine Hostienschale 7 cm hoch, und hat einen Cuppa Durchmesser von 12 bis 16 cm Ø.

Hostienschalen werden entweder mit einem Kelchparament abdeckt oder mit einem Deckel verschlossen. Eine Hostienschale mit aufgesetztem Deckel nennt sich dann Ziborium.

Oft wird die Hostienschale mit einer Hostiendose oder Patene verwechselt, bzw. falsch benannt. Eine Hostiendose oder eine Patene haben jedoch keinen Fuß.

Eine neue Hostienschale wurde in den Katholisch-apostolischen Gemeinden vor der ersten Verwendung innerhalb eines Gottesdienstes geweiht (ggf. zusammen mit einem neuen Kelch; vgl. Die Liturgie sowie die anderen Gottesdienste der Kirche, Seite 511). Das Weihegebet rief das Brotbrechen Jesu beim Abendmahl in Erinnerung und betont die Bestimmung der Hostienschale für die Feier der Eucharistie, welche allein die Hostienschale erst zum liturgischen Gefäß machte.