Geschichte der Neuapostolischen Kirche: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Zeitstrahl NAK 1890.svg.png|mini|Eine Übersicht von Ereignissen in der Apostolischen Gemeinde von 1890 bis 1930]]
 
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1881 wurde Friedrich Krebs zum Apostel für Nord- und Ostdeutschland gerufen. Er entwickelte 1895 das Konzept des Stammapostels, eines Apostels, der über den Aposteln steht und wurde damit zum eigentlichen Gründer der Neuapostolischen Kirche<ref>{{Internetquelle |autor= |url=http://www.manfred-gebhard.de/NauapoDiskussion.htm |titel=Text einer Diskussionsveranstaltung  zum Thema: Neuapostolische Kirche |werk= |hrsg=Manfred Gebhard |datum=1997-02-09 |abruf=2019-11-24 |sprache=de}}</ref>. Nach dem Tod von Schwarz 1895 stellten sich die Apostel mehr und mehr unter die Führung des Apostels Friedrich Krebs und bildeten den sogennanten "[[Apostelring]]". Seit 1897 wurde dieser als [[Stammapostel]] bezeichnet<ref>http://www.nak.org/de/katechismus/11-aus-der-geschichte-des-christentums/113-wiederbesetzung-des-apostelamts-in-der-katholisch-apostolischen-kirche/1133-fortfuehrung-des-apostelamts-in-der-neuapostolischen-kirche/</ref><ref>{{Literatur |Autor=Dominik Schmolz |Titel=Kleine Geschichte der Neuapostolischen Kirche |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Edition Punctum Saliens |Ort=Heidelberg |Datum=2013 |ISBN= |Seiten=45-48}}</ref>. Nach dem Tode von Menkhoff setzte Krebs am 21. Juli 1896 [[Hermann Niehaus]] zum Apostel für den Bielefelder Bereich ein. 1898 bestimmte er ihn dann in einem Gottesdienst in Berlin als seinen Nachfolger als Stammapostel. Am 20. Januar 1905 starb Krebs, und Niehaus übernahm das Amt. Er galt vielen Gemeindemitgliedern damals als direkter „Träger des Geistes des verstorbenen Stammapostels Krebs“<ref>Obst, H. (1996). Neuapostolische Kirche: die exklusive Endzeitkirche?. Friedrich Bahn Verlag. S. 42–43.</ref>. Seine Bedeutung für die Entwicklung der NAK im Hinblick auf innere Festigung, Ausbreitung und Profilgebung ist außerordentlich groß.
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1881 wurde Friedrich Krebs zum Apostel für Nord- und Ostdeutschland gerufen. Er entwickelte 1895 das Konzept des Stammapostels, eines Apostels, der über den Aposteln steht und wurde damit zum eigentlichen Gründer der Neuapostolischen Kirche<ref>[http://www.manfred-gebhard.de/NauapoDiskussion.htm Text einer Diskussionsveranstaltung  zum Thema: Neuapostolische Kirche] (Manfred Gebhard, abgerufen am 24.11.2019)</ref>. Nach dem Tod von Schwarz 1895 stellten sich die Apostel mehr und mehr unter die Führung des Apostels Friedrich Krebs und bildeten den sogennanten "[[Apostelring]]". Seit 1897 wurde dieser als [[Stammapostel]] bezeichnet<ref>http://www.nak.org/de/katechismus/11-aus-der-geschichte-des-christentums/113-wiederbesetzung-des-apostelamts-in-der-katholisch-apostolischen-kirche/1133-fortfuehrung-des-apostelamts-in-der-neuapostolischen-kirche/</ref><ref>Kleine Geschichte der Neuapostolischen Kirche (Dominik Schmolz, Edition Punctum Saliens) Seiten: 45-48</ref>. Nach dem Tode von Menkhoff setzte Krebs am 21. Juli 1896 [[Hermann Niehaus]] zum Apostel für den Bielefelder Bereich ein. 1898 bestimmte er ihn dann in einem Gottesdienst in Berlin als seinen Nachfolger als Stammapostel. Am 20. Januar 1905 starb Krebs, und Niehaus übernahm das Amt. Er galt vielen Gemeindemitgliedern damals als direkter „Träger des Geistes des verstorbenen Stammapostels Krebs“<ref>Obst, H. (1996). Neuapostolische Kirche: die exklusive Endzeitkirche?. Friedrich Bahn Verlag. S. 42–43.</ref>. Seine Bedeutung für die Entwicklung der NAK im Hinblick auf innere Festigung, Ausbreitung und Profilgebung ist außerordentlich groß.
  
 
Die anfänglich tief ökumenische Überzeugung, die in den katholisch-apostolischen Gemeinden und auch noch von Heinrich Geyer gepflegt wurde, wich mit den Jahren der starken Abgrenzung gegenüber den anderen christlichen Konfessionen. Hierfür sind sicherlich mehrere Gründe verantwortlich: Ausschlaggebend wird gewesen sein, dass die theologische Bildung der Geistlichen der Mutterkirche nicht mehr vorhanden war; nur wenige Geistliche hatten noch in den katholisch-apostolischen Gemeinden Dienst getan.
 
Die anfänglich tief ökumenische Überzeugung, die in den katholisch-apostolischen Gemeinden und auch noch von Heinrich Geyer gepflegt wurde, wich mit den Jahren der starken Abgrenzung gegenüber den anderen christlichen Konfessionen. Hierfür sind sicherlich mehrere Gründe verantwortlich: Ausschlaggebend wird gewesen sein, dass die theologische Bildung der Geistlichen der Mutterkirche nicht mehr vorhanden war; nur wenige Geistliche hatten noch in den katholisch-apostolischen Gemeinden Dienst getan.

Version vom 16. Februar 2020, 20:37 Uhr

Diese Seite behandelt die Kirchengeschichte der Neuapostolischen Kirche. Zum gleichnamigen Buch siehe Geschichte der Neuapostolischen Kirche (Buch).