Friedrich Wilhelm Krause: Unterschied zwischen den Versionen

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Friedrich Wilhelm Krause wurde am 23. Januar 1870 in Tillendorf, Kreis Bunzlau/Schlesien, als letztes von sieben Kindern in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er in einer Spinnerei und ließ sich zum Lithografen ausbilden. In der Folge arbeitete er in Druckereien in verschiedenen deutschen und europäischen Städten, bis er eine Anstellung in Leipzig fand.  
 
Friedrich Wilhelm Krause wurde am 23. Januar 1870 in Tillendorf, Kreis Bunzlau/Schlesien, als letztes von sieben Kindern in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er in einer Spinnerei und ließ sich zum Lithografen ausbilden. In der Folge arbeitete er in Druckereien in verschiedenen deutschen und europäischen Städten, bis er eine Anstellung in Leipzig fand.  
  
Mit 26 Jahren (1896) kam Krause in Berührung mit der Apostolischen Gemeinde. Im Oktober 1896 wurde er versiegelt. Am 2. November 1902 wurde er morgens von Stammapostel Krebs ins Priesteramt gesetzt, nachmittags heiratete er seine Frau Mina (geb. Pilz). Zwischen 1904 und 1911 bekamen die beiden drei Mädchen und zwei Jungen. Die Familie zog zum 1. Juli 1909 an die Adresse Leipziger Oststraße 63.
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Mit 25 Jahren (1895) kam Krause in Berührung mit der Apostolischen Gemeinde. Am 13. Oktober 1896 wurde er durch Apostel [[Friedrich Krebs]] versiegelt. Am 2. November 1902 wurde er morgens von Stammapostel Krebs ins Priesteramt gesetzt, nachmittags heiratete er seine Frau Mina (geb. Pilz). Zwischen 1904 und 1911 bekamen die beiden drei Mädchen und zwei Jungen. Die Familie zog zum 1. Juli 1909 an die Adresse Leipziger Oststraße 63.
  
 
Ende 1908 erhielt Friedrich Wilhelm Krause den Auftrag, die Schriftleitung des Wochenblattes "[[Neuapostolische Rundschau]]" zu übernehmen, das ab Januar 1909 erschien. Er übernahm wohl auch die Gesamtleitung des [[Neuapostolischer Verlag|Neuapostolischen Verlags]], der seinen Sitz von 1909 bis zur Fertigstellung des Leipziger Kirchenneubaus 1912 in seiner Wohnung hatte.
 
Ende 1908 erhielt Friedrich Wilhelm Krause den Auftrag, die Schriftleitung des Wochenblattes "[[Neuapostolische Rundschau]]" zu übernehmen, das ab Januar 1909 erschien. Er übernahm wohl auch die Gesamtleitung des [[Neuapostolischer Verlag|Neuapostolischen Verlags]], der seinen Sitz von 1909 bis zur Fertigstellung des Leipziger Kirchenneubaus 1912 in seiner Wohnung hatte.
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==Ordinationen==
 
==Ordinationen==
  
* XX. Dezember 1897 [[Unterdiakon]]
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* 27. Dezember 1897 [[Unterdiakon]]
* XX. XX. 1899 [[Diakon]]
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* 31. Oktober 1899 [[Diakon]]
 
* 02. November 1902 [[Priester]] und Chorleiter für Leipzig
 
* 02. November 1902 [[Priester]] und Chorleiter für Leipzig
 
* XX. November 1906 [[Gemeindeevangelist]] für Leipzig, ab 1914 in Stuttgart-Süd, ab 1921 wieder Leipzig
 
* XX. November 1906 [[Gemeindeevangelist]] für Leipzig, ab 1914 in Stuttgart-Süd, ab 1921 wieder Leipzig

Version vom 27. Juni 2016, 10:41 Uhr

Friedrich Wilh. Krause

Friedrich Wilhelm Krause (* 23. Januar 1870, + 18. Dezember 1962) war neuapostolischer Drucker und Verleger und maßgeblicher Leiter des Neuapostolischen Verlags. Im Zeitraum 1909 bis 1921 war er (mit Unterbrechung) Verleger und Schriftleiter der Neuapostolischen Rundschau.

Biographisches

Friedrich Wilhelm Krause wurde am 23. Januar 1870 in Tillendorf, Kreis Bunzlau/Schlesien, als letztes von sieben Kindern in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach seiner Schulzeit arbeitete er in einer Spinnerei und ließ sich zum Lithografen ausbilden. In der Folge arbeitete er in Druckereien in verschiedenen deutschen und europäischen Städten, bis er eine Anstellung in Leipzig fand.

Mit 25 Jahren (1895) kam Krause in Berührung mit der Apostolischen Gemeinde. Am 13. Oktober 1896 wurde er durch Apostel Friedrich Krebs versiegelt. Am 2. November 1902 wurde er morgens von Stammapostel Krebs ins Priesteramt gesetzt, nachmittags heiratete er seine Frau Mina (geb. Pilz). Zwischen 1904 und 1911 bekamen die beiden drei Mädchen und zwei Jungen. Die Familie zog zum 1. Juli 1909 an die Adresse Leipziger Oststraße 63.

Ende 1908 erhielt Friedrich Wilhelm Krause den Auftrag, die Schriftleitung des Wochenblattes "Neuapostolische Rundschau" zu übernehmen, das ab Januar 1909 erschien. Er übernahm wohl auch die Gesamtleitung des Neuapostolischen Verlags, der seinen Sitz von 1909 bis zur Fertigstellung des Leipziger Kirchenneubaus 1912 in seiner Wohnung hatte.

1910 erstellte Krause wohl nahezu eigenständig das Neuapostolische Gesangbuch von 1910, was zu einem schweren Nervenzusammenbruch führte. Er arbeitete trotzdem weiter am Notengesangbuch und am Melodienbuch für die Instrumentalbegleitung, so dass er sich erst nach Monaten wieder erholte. Das Gesangbuch und die Begleitbücher wurden fertiggestellt, allerdings gab es schon einige Jahre später zahlreiche Korrekturanmerkungen.

Frühjahr 1914 bekam Krause wegen seiner schwachen Gesundheit einen zweimonatigen Erholungsurlaub bewilligt. Nach diesem Urlaub wurde er mit der gleichen Begründung aus dem Kirchendienst entlassen. Die Familie verzog nach Stuttgart, wo er in der Gemeinde Stuttgart-Süd als Evangelist diente. Sein Nachfolger im Neuapostolischen Verlag wurde Karl Wilhelm Mütschele.

Infolge der Zerwürfnisse in Sachsen während der Entstehung des reformiert-apostolischen Gemeindebundes wurde Friedrich Wilhelm Krause auf Anraten von Johann Gottfried Bischoff von Stammapostel Hermann Niehaus Anfang 1921 wieder nach Leipzig zum Neuapostolischen Verlag gerufen. 1923 bezog die Familie Krause wieder eine Wohnung auf dem Kirchengrundstück in Leipzig. Dort übernahm er auch die Herausgabe der "Wächterstimmen aus Zion", bis diese von 1926 an von Frankfurt aus herausgegeben wurden. Beim Neuapostolischen Verlag wurden jedoch noch Formulare und Gesangbücher gedruckt.

Mit knapp 60 Jahren (also 1929/1930) ließ sich Friedrich Wilhelm Krause in den Ruhestand versetzen. Ob dies mit seiner gesundheitlichen Situation zusammenhing oder die Streitigkeiten um den Neuapostolischen Verlag eine entscheidende Rolle spielten ist bislang unbekannt.

Im Jahr 1952 konnte das Ehepaar Krause noch Goldene Hochzeit feiern. F.W. Krause verstarb am 18. Dezember 1962.

Bemerkenswertes

Vermutlich aufgrund einer Bekanntschaft von Krause und Reinhold Braun zog das Gedicht Die Kronen tragen 1911 in die Literatur der Neuapostolischen Kirche ein.

21.1.1923 - Bezirksevangelist und Vorsteher für Leipzig 1929/1930 - Ruhestand

Ordinationen

Postkarte Krauses an seine Frau