Elke Heckmann (* 22. Mai 1967 in Greiz) ist die erste Frau im Amt eines Bischofs und vorher eines Bezirksältesten in der Apostolischen Gemeinschaft.

Bischöfin Elke Heckmann

Biografie

Elke Heckmann geb. Rohleder wurde am 22. Mai 1967 in Greiz als Tochter von Karl und Christa Rohleder geboren. Am 30. Juli 1967 wurde sie getauft. Ihr Vater war Priester und Konfirmandenlehrer der apostolischen Gemeinde Greiz, die zu dieser Zeit eine Gemeinde des Reformiert-apostolischen Gemeindebundes war. Sie machte 1983 ihren Realschulabschluss und fing danach eine Ausbildung als Krankenschwester an, die sie 1988 zur OP-Schwester vertiefte.

Von 1988 bis 1992 war Elke Heckmann in der Jugendarbeit der Gemeinde und des Bezirks tätig. 1992 heiratete sie Thorsten Heckmann, der aus der Gemeinde Dinslaken nach Greiz gezogen war. Dieser wurde 1999 zum Priester ordiniert. Die beiden haben vier Kinder. Bis 1996 arbeitete Elke Heckmann als OP-Schwester und widmete sich danach der Familien- und Gemeindearbeit. Seit ca. 2005 war sie für die Kindergottesdienstarbeit zuständig, ab ca. 2010 dafür allein verantwortlich.

Am 19. Februar 2012 wurde sie von Apostel Gert Loose zur Priesterin mit Aufgabenschwerpunkt Kindergottesdienst ordiniert. Seit dem 1. Januar 2013 war sie nach dem Ruhestand des Ältesten Frank Schenker für die organisatorische Leitung des Bezirks Vogtland zuständig. Nach der Gestaltung besonderer Gottesdienste (z.B. Christvesper) übernahm sie immer mehr gottesdienstliche Aufgaben innerhalb der Gemeinden und wurde am 14. Juni 2015 in einem Apostelgottesdienst anlässlich der europäischen Apostelversammlung der Apostolischen Gemeinschaft in der Gemeinde Greiz zur ersten Ältesten ordiniert. Sie ist damit auch die erste Frau im Vorstand der Apostolischen Gemeinschaft.

Am 12. Februar 2017 wurde Elke Heckmann von Apostel Matthias Knauth in einem Bezirksgottesdienst mit ca. 130 Teilnehmern in Greiz zur ersten Bischöfin ordiniert.

Ordinationen