Apostolisch Genootschap

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ApGen 2016.jpg

Die Apostolisch Genootschap (ApGen) (Het Apostolisch Genootschap) ist eine religiös-humanistische Glaubensgemeinschaft, die 1947 aus der Neuapostolischen Kirche (NAK) entstanden ist. Sie zählt in den ca. 70 niederländischen und 4 ausländischen Gemeinden etwa 15.000 Mitglieder und ist in den Niederlanden die größte apostolische Gruppe. (Stand 05/2017)

In deutscher Literatur wird "Genootschap" häufig mit Genossenschaft übersetzt, die geeignete Übersetzung lautet jedoch Gesellschaft. Im Englischen wird "Het Apostolisch Genootschap" als "The Apostolic Society" bezeichnet.

Entstehung

Die Apostolisch Genootschap ist offiziell am 28. Dezember 1951 aus der 'Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen (HAZEA)' (dies war der Name der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden!) entstanden. Nach dem Tod des 1946 verstorbenen Apostels Johannes Hendrik van Oosbree kam es zu Unstimmigkeiten über die Nachfolge. Der Apostel selbst hatte Lambertus Slok als seinen Nachfolger bestimmt, während die Kirchenhauptleitung der NAK in Deutschland unter Federführung von Stammapostel Johann Gottfried Bischoff den niederländischen Apostel Jan Jochems als Bezirksapostel und Nachfolger van Oosbrees einsetzte.

Diese Entwidcklung ist jedoch nur auf dem Hintergrund zu verstehen, dass die HAZEA unter Bezirksapostel van Oosbree bereits ab den 1930er Jahren sich immer weiter von der traditionellen Lehre der neuapostolischen Kirche entfernte. Slok führte diese Tradition fort, stand somit in den Augen der Mehrheit der Mitglieder der HAZEA in der Tradition von van Oosbree, während Jochems ganz klar den "klassischen" neuapostolischen Kurs der Gesamtkirche (in Einheit mit dem Stammapostel) fortführte. Dennoch kann seine Lehre als eine Art Fortführung des Erneuerungsgedanken gesehen werden, die in einer Linie Niehaus > van Oosbree > Slok gedacht werden muss. In den 1920er wurden viele Dinge neu gedacht. Nicht umsonst wurde in dieser Zeit der Begriff "neu-"apostolisch eingeführt und auch Neologismen bewusst eingesetzt, so z. B. "Textwort".

Die Mehrheit der Mitglieder (zunächst ca. 26.000) folgte Lambertus Slok, der von ihnen als "wiedergekommener Christus" bezeichnet wurde. Etwa 3.000 bis 5.000 Mitglieder verblieben, wie alle Kirchengebäude und kirchlichen Aktiva bei Apostel Jochems und der NAK. Apostel Jochems verstarb 1947, ihm folgte Apostel Berend Frederik Paasman nach. Dieser verstarb unerwartet nach einem Jahr und ihm folgte Apostel Gerrit Kamphuis nach.

Entwicklung

Seit ihrer Gründung hat die Apostolisch Genootschap eine große Wandlung erfahren. Man begann als Kirchengemeinschaft mit einem äußerst zentralistischen Apostelamt, bei dem man "lebende Worte aus einem Mund Gottes" suchte.

Man führte hier die Gedanken aus der Lehre vom Neuen Licht, die unter dem neuapostolischen Bezirksapostel van Oosbree schon radikalisert und konsequent fortgeführt worden waren, weiter fort. Er wollte, dass der Mensch sich seiner eigenen Möglichkeiten bewusst wird. "Es geht nicht um den Glauben an Jesus, aber um den Glauben von Jesus und Glaube vor allem an dich selbst" sind für ihn kennzeichnende Ausagen. Diese fortschrittlichen Gedanken haben die Nachfolger des Apostels van Oosbree in eigener Weise vertieft und tatkräftig erweitert. Recht schnell verschwanden immer mehr klassisch-christliche Auffassungen, man mied auch recht bald christliche Bezeichnungen und führte andere Begrifflichkeiten ein. So nennt man z.B. die Versammlungsorte in der Apostolisch Genootschap konsequent nicht "Kerk" (Kirche) sondern "plaats van samenkomst" (Versammlungsstätte). Unter Lambertus Slok und Jan Lambertus Slok wandtelte sich die Gemeinschaft von einer die Parusie erwartenden Gemeinde zu einer anthropozentrischen Vereinigung.

Seit 1978 hat es größere Reformen in der ApGen gegeben. Sie wird seither als "Stiftung" geführt. Auf Apostel Lambertus Slok folgte sein Sohn Jan Lambertus Slok, der das Apostelamt relativierte und auf mehr Mitwirkung der anderen Ämter setzte. Im Juni 2001 folgte Dick Riemers, zur Zeit wohnend in Eindhoven als Apostel und Leiter der Gemeinschaft. In dieser Funktion war er bis Ostern 2011 tätig. Seitdem ist Albert Wiegman Apostel der ApGen. Man bezeichnet sich selbst nicht als kirchliche Gemeinschaft, sondern sieht sich als religiös-humanistische Gemeinschaft in der jüdisch-christlichen Tradition. Apostolisch ist damit nicht eine Konfession innerhalb der Christenheit, sondern die Fortsetzung einer Linie des religiösen Gefühls: jüdisch > christlich > apostolisch[1]

Lehre

In der Verkündigung der Apostolisch Genootschap steht das Wunder der Schöpfung im Mittelpunkt. Die Schöpfung wird dabei allerdings als andauernd und ständiger Prozess der Verwirklichung verstanden, der erfahren werden muss. Man bekennt keine göttliche Person als Kraft oder Schöpfer. Jeder Mensch ist aus seinem Bewusstsein heraus verantwortlich dem Schöpfungsmysterium (Gott) Gestalt zu geben. Es gibt keine Jenseitserwartungen, himmlische Seligkeit oder ewiges Leben. Begriffe wie Sünde, Sündenfall und Erlösung durch Christus sind in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grunde gibt es kein festes Glaubensbekenntnis und die Denkbilder bezeichnen nur eine vorläufige Vorstellung. Eine große Rolle, auch im Sprachgebrauch der Apostolisch Genootschap, spielt die "Inspiration". Menschen müssen immer wieder neu inspiririert werden, ihr Leben im "apostolischen Sinn" zu führen.

Gottesbild

Das Gottesbild der ApGen ist eher pantheistisch. Gott wird als Schöpfungskraft und Liebe bezeichnet und ist nicht personal. Gott bezeichnet das ewige Schöpfungsmysterium. Gott sei nicht ausserhalb der Schöpfung zu sehen, sondern als treibende Kraft innerhalb der Schöpfung. Hier ist "Gott" wirksam, auch innerhalb von Menschen. Die Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und Mitleid werden nach Auffassung der ApGen allein durch Menschen in die Welt gebracht. Jeder trägt Verantwortung für die Welt und jeder Mensch beseitzt dazu die Eigenschaften, unabhängig von Prägung und Herkunft.

Man glaubt, dass Gott nicht ausserhalb unserer Wirklichkeit zu finden sei, sondern nur innerhalb der menschlichen Wirklichkeit, also zwischen den Menschen und allem was geschaffen ist. Kurz gesagt: Gott sei in jedem Mensch. Gott offenbart sich durch die Liebe (die Nähe Gottes).

Menschenbild

Bibel

Die Bibel ist für die Apostolische Genootschap eine Inspirationsquelle, jedoch wird sie nicht als Gottes Wort angesehen. Das Gottesbild der Bibel sei als ein Versuch zu sehen, das Unausprechliche in Worte zu kleiden. Die Bibel muss deshalb im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden. Die Apostolisch Genootschap sieht in den Evangelien eine nachahmenswerte Nachfolgegesinnung und Lebenshaltung. Allerdings war Jesus von Nazareth ein Mensch unter Menschen. Seine Einstellung zum Menschsein und seine Prinzipien gelten als nachahmenswert. Das Menschenbild, die Einstellung und Lebenshaltung von Jesus in Wort und Tat sind für die Apostolische Genootschap von hohem Wert.

Die Bibel ist eine Zusammenstellung von Schriften mit großem kulturellem und religiösem Wert. Sie beschäftigt sich mit Lebensfragen, die auch heute noch aktuell sein können und die den Menschen schon immer bewegt haben.

Rituale

Dientafel (Diensttisch) in Amsterdam-Slotervaart
Hostienkelch mit Kelchparament in ApGen (Pinzette und Weinbecher innenliegend)
Darreichung der in Wein getränkten Hostie

Die Rituale innerhalb der Apostolisch Genootschap sind schlicht. Sie haben im Ablauf des "Eredienst" einen festen Platz und stellen eine Art Liturgie dar.

Vor dem "Eredienst" treffen sich die meisten Teilnehmer schon eine halbe Stunde vorher und bereiten sich musikalisch vor. Dazu singt entweder die Gemeinde, ein gemischter Chor, eine Männerchor oder die Kinder. Dies wird meist instrumental (Orgel, Klavier o.ä.) begleitet (siehe auch Zangkoorliederen). Weiter erfolgen noch Bekanntgaben und Grüße.

"De klop an de deur" stellt den Beginn dar, (ähnlich dem Einschalten einer Lampe in anderen apostolischen Gemeinschaften, hier hat dies jedoch eher pragmatische Gründe, um den Organisten zu informieren). Der Vorsteher/ die Vorsteherin klopft laut an die Eingangstür des Kirchensaales. Dies soll an Offenbarung 3,20 erinnern. Es stellt das Anklopfen des wiedergekommenden Christus dar und wurde vermutlich von Apostel L. Slok eingeführt. Zitat aus dem "Weekbrief" vom 25.02.1964 :"Von dem ersten Tag an, da ich mich als Gesalbter-Gottes beim Volk Gottes meldete, ist in mir das Verlangen dort als der "Klopfende" zu dienen. Manchmal kann ich der Lust nicht widerstehen dies auch in der Tat zu tun und klopfe vor dem Eintreten an die Tür, hinter der sich das Volk Gottes befindet. "Sieh, ich steh vor der Tür und klopfe an..." ". Nach dem Anklopfen tritt der Dienstleister an die "dientafel" (Diensttisch).

Das wichtigste Ritual ist der Rundgang ('rondgang'), eine gemeinschaftliche rituelle Mahlzeit zum Start der neuen Woche. Dort isst man eine in Wein getunkte Hostie. Der Rundgang verweist, nach Auffassung der ApGen, ebenfalls wie Kommunion und Abendmahl auf das letzte Abendmahl Jesu Christi mit seinen Jüngern. Innerhalb der ApGen liegt hier jedoch die Bedeutung auf dem dadurch vermittelten Gemeinschaftsgefühl und dem Gefühl eines Neubeginns.

Dem Rundgang geht ein Gebet voran, worin zusammengefasst wird, was zuvor im Gottesdienst gesagt wurde und nimmt mit neuer Inspiration am Rundgang teil. Beim Rundgang geht die Gemeinde nach vorne. In der Regel steht der Vorsteher/ die Vorsteherin hinter der dientafel (entspricht dem Altar), die austeilenden Priester davor. Ebenso steht ein Mitarbeiter mit einem Klingelbeutel davor, in dem die liefdesanbieding eingeworfen werden kann. (Überweisungen sind auch möglich) Vor der Empfangnahme wird ein kurzer Blickkontakt mit dem Vorsteher hergestellt. Der Priester nimmt die Hostie mit einer Pinzette und taucht sie in den Wein ein. Dann legt er sie mit den Worten: "Uw zielsaanbieding is aanvaard en wordt met dit teken bevestigd." (Ihr/ Dein Seelensangebot wurde angenommen und wird mit diesem Zeichen bestätigt.) auf den Handrücken des Empfangenden. Dieser erwidert mit "Amen" und nimmt die Hostie mit dem Mund von dem Handrücken. Diese Bestätigung erinnert an den "Quittungsgedanken" von Stammapostel Hermann Niehaus, der in der Empfangnahme der Hostie eine Art Quittung der Sündenvergebung sah (In der ApGen wurde noch über Jahrzehnte ebenfalls die Sündervergebung ausgesprochen).

Unter der liefdesanbieding wird sowohl das finanzielle als auch das ideelle Opfer verstanden. Allerdings wird der Opferbegriff nicht mehr verwendet. Unter Slok wurde die Tradition abgeschafft, den Zehnten in einen mit dem eignene Namen versehenen Umschlag zu stecken, der dann in den Klingelbeutel eingeworfen wurde. Viele konnten in den Nachkriegsjahren diesen nicht aufbringen, so dass die Höhe des Betrages freigestellt und auch kein Name mehr vermerkt wurde. (Letztendlich stieg die Summe der Spenden in der Folge, was wohl auch daran lag, dass aus Solidiarität und Dankbarkeit dem Apostel gegenüber, mehr gespendet wurde, um neue Gebäude errichten zu können. Noch heute profitiert die ApGen von den Spenden aus der Gründungszeit) Der Begriff ist schwer zu übersetzen, könnte mit "Liebesangebot"/ "Liebesopfer"/ "Liebesdienst" ins Deutsche übertragen werden

Zum Abschluss folgt ein Dankgebet für die Begegnung untereinander. In diesem Gebet klingt auch ein Ansporn an sein Leben als Auftrag für die Menschenwürde zu sehen. Gemeinsam singt man zum Abschluss ein dreifaches Amen, worin die Gemeinde ihren Glauben an diesen Dienst bekräftigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht mehr um das in den apostolischen Gemeinschaften verbreitete dreifache Amen, sondern um eine Neukomposition.

Es gibt jedoch auch Rituale die nicht wöchentlich stattfinden und die Heilshandlungen (de heilshandelingen ) genannt werden. Die ApGen kennt vier solche Rituale: Taufe (doop), diese allerdings nicht in rite, da die Dreieinigekeit nicht dem Gottesbild der ApGen entspricht, Konfirmation (confirmatie), Ehe- oder Partnerschaftsbefestigung (huwelijks- of partnerschapsbevestiging) für hetero - und homesexuelle Paare und das Schließen des Lebensbuches (sluiten van het levensboek). Die Heilshandlungen kennzeichnen symbolisch die besondere Übergänge in einen anderen Lebensabschnitt (Geburt, Erwachsen werden, Partnerschaft und Sterben) und verbinden diese Übergänge mit dem "Schöpfungsprozess" und der "apostolischen Kultur".

Das Unser Vater findet keine Verwendung, weil es nicht mehr dem aktuellen Gottesbild entspricht. Ebenso erfolgt keine Sündenvergebung, da Sünde im Sinne einer permanenten Trennung von Gott nicht besteht. Die Schöpfungskraft ist auch in den Menschen, somit ist Gott Teil des eigenen Ichs (Ik-God). (Ein ähnlicher Gedanke findet sich in dem umstrittenen Versiegelungsverständnis wieder, wenn Heiliger Geist gespendet wird und der Versiegelte so Teil an Gott hat/ einen Teil Gottes besitzt.)

Ein jähliches Ritual ist die "Verbondsvernieuwing" (Verbundserneuerung), die seit 1948 immer am zweiten Ostertag durchgeführt wird. (An diesem Tag wurde L. Slok als Apostel testamentarisch benannt.) Dies erfolgt in einem grossen landesweiten Aposteldienst mit Übertragung in die ausländischen Gemeinden. Hier wird der Bund, der der Einzelne mit Gott geschlossen hat, erneuert. In den Anfängen wurde dieses insbesondere auch auf den "Mond Gods" (Mund Gottes) also dem Apostel (Slok) bezogen. Gerade in den ersten Jahren der Trennung erscheint dieses Ritual als eine Art Solidaritätsbezeugung mit dem Apostel. In der heutigen Sichtweise handelt es sich um den Bund der Mensch untereinander und mit der göttlichen Schöpfungskraft.[2]

Organisation

Amts-/ Funktionsträger

Die Apostolisch Genootschap hat sich im Laufe der Zeit vom traditionellen apostolischem Amtsverständnis entfernt. Dennoch wird der Begrif Amt weiterhin verwendet. Die Rufung erfolgt gabenorientiert und nicht durch hierarchischen Aufstieg. So sind die Ämter zwar organisatorisch aufbauend, dennoch nebeneinander wirkend zu verstehen. Also kann theoretisch jemand ohne Amt auch direkt als Vorsteher gerufen werden. Die verschiedenen Ämter sind:

  • Apostel: Leiter der ApGen (In der Geschichte gab es jeweils nur einen, trotz Überlegungen für die Überseegemeinden einen eigenen Apostel zu beauftragen)
  • Bischof/ Opziener: direkter Helfer des Apostels
  • Ältester/ Oudster: Bezirksleiter von acht bis zwölf Gemeinden (2017: 9 Bezirke in NL)
  • Vorsteher/ Voorganger: Leiter/ -in einer Gemeinde; wird mit "Herder/ Hirte" angesprochen
  • Priester: direkter Helfer des Vorstehers
  • Dienende: Helfer des Vorstehers, ähnlich den Diakonen

Seit dem 19. Mai 1991 (Beauftragung des ersten weiblichen Vorstehers für die Gemeinde Nijkerkerveen) können diese Aufgaben von Männern und Frauen übernommen werden, wobei die Bezeichnung nicht zwischen männlicher und weiblicher Form unterscheidet. Aktuell gibt es einen weiblichen Bischof (Stand 05/2017). Einige Gemeinden haben zwei Vorsteher, in der Regel einen Mann und eine Frau.

Mitgliederstruktur

Im Rahmen der Öffnung der Apostolisch Genootschap wurde im Herbst 2010 die Mitgliederstruktur neu gestaltet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass es unter den Mitgliedern eine unterschiedliche Nähe zur Glaubensgemeinschaft gibt. Es sollte eine gewissen Flexibilität damit erreicht werden. Diese Struktur unterscheidet in

  • Jeugdlid/ Jungmitglied: Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation (erst mit Volljährigkeit)
  • Lidmaat/ Vollmitglied
  • Aspirant-lid/ Anwärter: Gäste, die beitreten wollen
  • Sympathisant/ Unterstützer: Menschen, die die Arbeit der ApGen unterstützen wollen, sich dafür interssieren ohne Mitglied werden zu wollen

In dieser Struktur bilden die Vollmitglieder und Jungmitglieder den Kern der Gemeinschaft, Anwärter wollen diesem Kern beitreten und um diese Gruppe bilden die Sympathisanten den Rand herum.[3]

Baarnkring

Sitz der Verwaltung der Stiftung ist die Villa "Berg en Dal" in Baarn, Provinz Utrecht, im Zentrum der Niederlande. Dort treffen sich jeden Donnerstag der Apostel mit den Bischöfen und Ältesten, um organisatorische Fragen zu klären und den Wochenbrief zu vertiefen. Dieser wird mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Apostel geschrieben. Diesen Kreis nennt man den Baarn-Kreis (Baarnkring). Am Freitag treffen sich dann die Ältesten (Bezirksleiter) mit den Vorstehern und besprechen den Wochenbrief in Vorbereitung auf die Versammlung am Sonntagmorgen.

Emblem/ Logo der ApGen

Das Emblem zeigt eine Hand vor einer Weltkugel, die eine brennende Fackel an eine andere Hand weitergibt. Damit wird symolisiert, dass schöne Gedanken und Gefühle, wie auch ein vorbildliches Miteinander weitergegeben werden sollen. Ältere können Jüngeren viel mitgeben und auch umgekehrt. Das Feuer der Fackel soll stets brennen (ähnlich dem Gedanken der Olympischen Fackel). Das Emblem befindet sich häufig sowohl aussen an den Versammlungsgebäuden als auch im Inneren (hier meist mit beleuchteter Fackel). Im Jahr 2015 empfahl eine Werbeagentur im Rahmen es neuen Öffentlichkeitsauftrittes, das Emblem nicht mehr zu verwenden, da dies zu symbolträchtig und optisch überladen sei. Seitdem wird der Schriftzug mit einem großen O verwendet, das immer noch den Weltkreis darstellen soll. Das Wort "Het" entfiel.

Kontakte zur NAK

In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Kontakten von Mitgliedern der NAK und der ApGen. Meist waren dies Senioren-Treffen bzw. Seniorenchorproben, teilweise auch unter Beteiligung von Mitgliedern der GvAC. Am 17. September 2016 kam es an historischer Stätte zur ersten offiziellen gemeinschaftlichen Veranstaltung. In der NAK Hilversum, in der es zu Ostern 1946 zur Bekanntgabe des Nachfolgers des verstorbenen Bezirksapostels J. H. van Oosbree kam, fand eine Veranstaltung unter der Überschrifft „Erneuerung und Tradition in der Apostolischen Gesellschaft und der Neuapostolischen Kirche 1946-2016" statt. Anwesend waren seitens der NAK Apostel Peter Klene und seitens der ApGen Apostel Albert Wiegmann, sowie der Apostel i.R. Jan L. Slok, Sohn von L. Slok.[4]

Bericht auf der Homepage NAK NL

Videos auf der Homepage der Van Oobreestichting

siehe auch

Weblinks

  • vgl. "De Stroom" Nummer 7; September 2007; S. 9
  • De Stroom 04 ; Mai 2010 S. 30
  • De Stroom 07; September 2010 S. 5ff
  • http://nac.today/de/a/400441