Amsterdam

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Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande und war auch lange eines der Zentren der apostolischen Bewegung in den Niederlanden.

Die apostolische Geschichte beginnt im Jahr 1863. Zahlreiche apostolische Gemeinden befanden und befinden sich auf dem Gebiet der Stadt. Höhepunkt der apostolischen Bewegung scheinen die Ende der 1940er Jahre gewesen zu sein. Die Volkszählung 1947 ergab, dass 6610 Einwohner Amsterdams zu einer der verschiedenen apostolischen Glaubensgemeinschaften zählten.

Inhaltsverzeichnis

Beginn unter Schwarz

Schon im Frühjahr 1863, also wenige Monate nach der Trennung, wurden die jungen „Sendungsevangelisten“ Franz Hübner, Carl Meyersahm und Heinrich August Ahlin aus Hamburg nach Holland zur Mission geschickt. Am 12. April 1863 wurde der Hamburger Diakon Carl Wilhelm Louis Preuß zum ersten Apostel der „neuen Ordnung“ gerufen. Friedrich Wilhelm Schwarz wurde am Pfingstmontag, dem 25. Mai 1863, durch eine Weissagung aus der Gemeinde in Hamburg dann zum zweiten Apostel in der AcaM gerufen. Ihm wurden als Arbeitsgebiet die Niederlande zugewiesen, um auch dort Gemeinden zu gründen. Dieses Gebiet wurde als „Stamm Juda“ bezeichnet. Schwarz erreichte am 27. September 1863 Amsterdam. Er nannte seine Gemeinde "Apostolische Zending".

Die finanzielle Situation war sehr schlecht, weil die Unterstützungen aus Hamburg bereits nach kurzer Zeit eingestellt wurden. So überlegte Schwarz kurze Zeit später, wieder nach Hamburg zurückzukehren.

Um dies zu verhindern verpflichteten sich die Amsterdamer Gemeindemitglieder, zusammen wöchentlich den damals hohen Betrag von 9,00 Gulden zum Unterhalt aufzubringen. Am Himmelfahrtstag 1864 konnte er drei Männer versiegeln, von denen jedoch zwei sich später wieder von der Apostolische Zending abwandten. Aus Achtung vor der „Mutterkirche“ wirkte Schwarz nicht an Orten, wo es bereits katholisch-apostolische Gemeinden gab, die als „alte Ordnung“ bezeichnet wurden. In Amsterdam und in Nord-Holland gab es lange Zeit auch keine katholisch-apostolischen Gemeinden.

Kurze Zeit nach seinem Eintreffen in Amsterdam kam er in Verbindung mit dem Amsterdamer reformierten Pfarrer Ds. Jan de Liefde.De Liefde glaubte an die Möglichkeit göttlicher Offenbarungen in der Kirche. De Liefde stellte Schwarz seine Kapelle in der Amsterdamer Altstadt zur Verfügung, so daß es fur den Apostel möglich war, Vorträge zu halten.

Die kleine Gemeinde wechselte in den ersten zehn Jahre sehr oft ihre Unterkunft:

  • Norderstraat 4 von 1863-64
  • OZ Voorburgwal 3 im Jahr 1864
  • Willemstraat, im Saal (zaal) „Schouten“, 1864
  • Vinkenstraat 61, 1864
  • Haarlemerhouttuinen 81, 1864-1867
  • Lauriergracht 37, zwischen 1867-1870
  • Warmoersstraat 139, von 1870-1872
  • Kromboomsloot 22, von 1872-1874

1874 konnte in Amsterdam nach zahlreichen Umzügen der Gemeinde eine erste eigene Kirche in einem ehemaligen Lagerhaus am Prinzeneiland 103 eingeweiht werden. 1876 gehörten etwa 600 Mitglieder der Gemeinde Amsterdam an.

  • Prinseneiland 103, 1874-1892
Innenansiht des Kirchengebäudes Prinseneiland 89

Am Weihnachtstag 1892 wurde in unmittelbarer Nähe der Kirche in Amsterdam ein für 51.901 NLG gekauftes, größeres, umgebautes Lagerhaus eingeweiht.

  • Prinseneiland 89 1892-1897

Vorsteher der Apostolischen Zending/Hersteld Apostolische Zendingskerk- Gemeente Amsterdam 1863-1897

  • Apostel F.W. Schwarz - 11. Dezember 1863 bis 10. Dezember 1882
  • Hirte H. Meijnders - 10. Dezember 1882 bis 28. Februar 1897

Die Spaltung 1897

Am 6. Dezember 1895 starb Apostel Schwarz. Bis zur Neubesetzung des Apostelamtes für die Niederlande wurde von den Gemeinden der Hersteld Apostolischen Zendingkerk Krebs als „Verwalter-Apostel“ tätig, bis ein Nachfolger durch einen von kirchlichen Propheten in einem speziell gehaltenen Rufungsgottesdienst benannt werden würde.

Als in den niederländischen Gemeinden Stimmen laut wurden, dass Krebs selbst einen neuen untertänigen Apostel ernennen würde, verlangten etliche Ämter der Amsterdamer Hauptgemeinde, dass der "Rufungsgottesdienst" bald entsprechend den vorgeschriebenen Richtlinien gehalten werden würde. Dieser wurde am 17. Januar 1897 angesetzt und durch Krebs und Niehaus geleitet. In diesem Gottesdienst wurde der Amsterdamer Diakon Martinus van Bemmel zum Apostel für die Niederlande (bezeichnet als der Stamm Juda) durch Prophetien und Visionen gerufen. Eine besonders herausragende Rolle spielte hierbei auch der Prophet der Amsterdamer Gemeinde C. J. Vleck. Van Bemmel wurde durch die Gemeinde als Apostel proklamiert und eingesetzt.

Als Van Bemmel nicht Krebs' Oberautorität anerkennen wollte (und es wohl vor allem auch zu lehrmäßigen Differenzen kam), informierte Krebs am 28. Februar 1897 van Bemmel schriftlich, dass er vom Amt des Apostels abgesetzt worden sei. Jacob Kofman aus Hoorn sammelte, gestützt durch Krebs und Niehaus, hinter sich die Mitglieder, welche sich gegen van Bemmel stellten. Es kam in der Folge zu einer landesweiten Spaltung, die auch die Gemeinde Amsterdam betraf. Ungefähr die Hälfte der Mitglieder der Hersteld Apostolischen Zendingkerk trennten sich von van Bemmel. Diese Mitglieder sammelten sich und firmierten sich als „Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen“ (Erneuerte Apostolische Sendungsgemeinde in der Einheit der Apostel). Kofman wurde 1910 Apostel dieser Gemeinden.

Die HAZK 1897-1969

Die Gemeinde, welche weiter Apostel Martinus van Bemmel folgte firmierte weiterhin unter Hersteld Apostolische Zendingkerk. Sie behielten das Kirchenlokal Prinseneiland und hielten dort ihre Gottesdienste bis 1927.

Kirche an der Bloemgracht

Die unter Apostel Kalwij erworbene Kirche in Amsterdam an der Bloemgracht

Diese Kirche wurde unter Apostel J. G. Kalwij angekauft und nach einer Renovierung am 27. Juni 1927 eingeweiht. Die Kirche war ursprünglich die Schifferkirche der reformierten Gemeinde in Amsterdam. Es handelt sich um ein dreischiffiges Gebäude mit an drei Seiten umlaufender Empore. Die Kirche hat eine große J.P. Adema Orgel, die früher über dem Eingang ihren Platz hatte und später über dem Altarbereich ihren Platz fand. Das Gebäude ist im Stil der frühen 1930er Jahre gestaltet. Die Kirche bietet 435 Personen Platz. Die Gemeinde bestand bis 1969 in dieser Form und war in den Spaltungsjahren 1969-71 besonders betroffen. Heute nutzt die Gemeinde der Hersteld Apostolische Zendingkerk - stam Juda das Gebäude.

Die HAZEA 1897 bis 1946

Da der größte Teil der Amsterdamer Gemeinde die Absetzung des Apostels van Bemmel nicht anerkannte, verliessen diejenigen, die sich als Anhänger von Krebs und Kofman in der "Hersteld Apostolische Zendinggemeente in de Eenheid der Apostelen“ (Erneuerte Apostolische Sendungsgemeinde in der Einheit der Apostel) sammelten, das Kirchenlokal in Prinseneiland und hielten zunächst in der

  • Leidschekade 90 / Marnixstraat 396-400 , im Maison Stroucke /Theater Bellevue, 1897.

ihre Gottesdienste. Schon im gleichen Jahr wurde im Overtoom 209 ein neues Kirchenlokal bezogen. Als Vorsteher der Gemeinde fungierte

  • S.J. de Vries - 1. März 1897 bis 2. Januar 1901,

da der Hirte Meijnders bei der Gemeinde unter van Bemmel geblieben war. Die Amsterdamer Gemeinde verzeichnete schnell ein starkes Wachstum. Bereits vier Jahre später, im Jahr 1901, wurde die Gemeinde geteilt. In den Folgejahren entstanden immer mehr Gemeinden der HAZEA in Amsterdam:

Amsterdam 1

Die Gemeinde Amsterdam 1 war die seit 1897 bestehenden HAZEA-Gemeinde. Seit 1901 trug sie den Namen Amsterdam 1. Das Kirchengebäude befand sich im

  • Overtoom 209

im Stadtteil Amsterdam-West, auf der Grenze zwischen den Vierteln Vondelparkbuurt und Helmersbuurt. Dieses Gebiet wurde im Rahmen der Stadterweiterung im Westen von Amsterdam zwischen 1875 und 1900 begonnen. Das Kirchengebäude war eine ehemahlige reformierte Kirche. Sie wurde 1898 angemietet, denn das Gebäude auf dem Prinseneiland blieb im Besitz der Gruppe unter Martinus van Bemmel, so dass die "Krebstreuen" ein neues Kirchenlokal benötigte. In jenem Gebäude fand 1898 die Rufung und Aussonderung des Apostels Kofman statt. Das Kirchengebäude war bis 1910 gemietet und wurde in jenem Jahr von der HAZEA erworben. Die Gemeinde galt als Amsterdamer Muttergemeinde und Hauptkirche bis zum Bau der Kirche Amsterdam 2.

Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1901-1946. 1946 bis 1987 existierte als Nachfolgerin an gleicher Stelle eine Gemeinde der Apostolisch Genootschap (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 1 1901-1946

  • S.J. de Vries 2. Januar 1901 bis 1. Januar 1905
  • J.J. van Dijk 1. Januar 1905 bis 4. März 1923
  • J. Grootveld 4. März 1923 bis 1. September 1930
  • ??? 1. September 1930 bis 10. September 1931
  • J. Wallagh ab 10. September 1931 (optierte 1946/51 für Slok/Apostolisch Genootschap)

Amsterdam 2

Kirchengebäude Amsterdam 2, Henri-Polaklaan, um 1920
Amsterdam 2, Innenausstattung im Ursprungszustand

1901 wurde die HAZEA- Gemeinde Amsterdam geteilt. Die neue Zweiggemeinde hielt ihre Gottesdienste zunächst in der

  • Reinwardtstraat 42, im Jahr 1901, dann in der
  • Vrolikstraat 401-403, von 1901-1913.

1913 wurde ein neues Kirchengebäude bezogen.

  • Henri-Polaklaan 36/38 (früher Plantage Franschelaan)

Architekt dieses markanten Kirchengebäudes war H. F. Sijmons. Die Kirche befindet sich im Plantagebuurt (deutsch: Plantageviertel), auch „Plantage“ oder „Plantage Amsterdam“ genannt, einem Stadtteil in der Innenstadt von Amsterdam. Hier befand sich auch der Wohnsitz des Apostel van Oosbree, sowie die landesweite Verwaltung der Hersteld Apostolischen Zendingsgemeente in de Eeinheid der Apostelen (Centrale Administratie). Die Kirche galt als die Zentralkirche für die gesamten Niederlande. In dieser Kirche kamen die Vorsteher der niederländischen HAZEA-Gemeinden einmal im Monat zusammen.


Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1901 bis 1946. Nach 1946 fanden an dieser Stelle zunächst Gottesdienste der Apostolisch Genootschap, dann der HAZEA/Neuapostolischen Kirche statt. Das Gebäude wurde 1995 aufgegeben (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 2 1901-1946

  • S.J. de Vries 2. Januar 1901 bis 1. Juni 1901
  • H.H. Buitenhuis 1. Juni 1901 bis 23. März 1902
  • J.van der Vliet 23. März 1902 bis 1. Januar 1913
  • E.G.W. Bloemers 1. Januar 1913 bis 4. März 1923
  • L. Westendorff jr. 1. Januar 1924 bis 1. Januar 1935
  • J.L.Verbeek 1. Januar 1935 bis 1. Januar 1939


Amsterdam 3

1905 entstand die dritte Amsterdamer HAZEA-Gemeinde. Diese hielt ihre Gottesdienste in der

  • Fagelstraat 106

im Stadtteil Westerpark(heute Amsterdam-West)im Frederik Hendrikviertel(Frederik Hendrikbuurt).

Diese Gemeinde existere in dieser Form von 1905- 1946; eine Nachfolgegemeinde der ApGen existierte hier bis 1970 (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 3 1905-1946

  • E.G.W. Bloemers von 16.7.1905 bis 23.10.1921
  • J.Grootveld von 23.10.1921 bis 1.9.1930 (Amtsrückgabe)
  • unbekannt von 1.9.1930 bis 15.11.1933
  • J.J.H. Spelman 15.11.1933 bis (17.9.1950)


Amsterdam 4

Aussenansicht der Kirche Amsterdam4 ca 1925)

1910 wurde die vierte Amsterdamer HAZEA-Gemeinde gegründet. Sie versammelte sich zunächst in

  • Lauriergracht 37, von 1910-1912; dann in
  • Nassaukade 342A, 1912-1920/21

1920 wurde die Kirche in der Witte de Withstraat gebaut (Architekten: Theo Rueter und H.F. Sijmons).

  • Witte de Withstraat 96

Das Kirchengebäude liegt im Stadtteil De Baarsjes. Dieses Viertel wurde zwischen 1920 und 1930 aufgrund des „Planes West“ im Stil der Amsterdamer Schule (Amsterdamse School) erweitert. Auch das Kirchengebäude das Kirchengebäude ist ein typisches Beispiel der Architektur der Amsterdamer Schule: Wichtigstes Baumaterial waren der Backstein (Ziegel) sowie Klinker. Große Beliebtheit, gerade für die Gestaltung von Fassaden, erreichte der hartgebrannte Klinker. Besonderes Merkmal ist die allein durch gezielte Setzung des Backsteins zu Mustern erreichte Lebendigkeit von Fassaden. So ließen sich große Wandflächen beleben. Teilweise wurden sogar fehlgebrannte Klinker-Steine wegen ihres individuellen Aussehens als dekorative Elemente verwendet. Man setzte die kantigen Steine in vielen Spielarten aneinander und schuf vielfältige Ornamentik bis hin zu skulpturaler Gestaltung.

1938-1939 scheinen auch (ersatzweise?) Gottesdienste in der Vasco da Gamastraat 19 gehalten worden zu sein.

Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1910 bis 1946. Nach 1946 fanden an dieser Stelle zunächst Gottesdienste der Apostolisch Genootschap, dann der Neuapostolischen Kirche statt. Das Gebäude wurde 1985 aufgegeben (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 4 1910-1946

  • J.J. van Dijk vom 1.6.1910 bis 13.03.1921
  • J.C.F. Knapp vom 13.03.1921 bis 1.3.1925
  • J.J. van Dijk vom 1.3.1925 bis 30.09.1931
  • W. Kröner vom 30.9.1931 bis 21.5.1945 (Amtsrückgabe, hielt Kontakt zu Apostel Jochems)

Amsterdam 5

Kirchengebäude Amsterdam 5 von 1934 in der Clematisstraat

Die fünfte Amsterdamer HAZEA-Gemeinde wurde 1921 gegründet. Zunächst wurden die Gottesdienste im

  • Valkenweg 5/Meeuwenlaan, von 1921-1925; dann in der
  • Hamerstraat 7 (später 11), von 1925-1934

abgehalten.

1934 wurde das Kirchengebäude in der

  • Clematisstraat 25 (früher 15)

eingeweiht. Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1921 bis 1946. Seit 1946 finden an dieser Stelle Gottesdienste der Apostolisch Genootschap statt (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 5 1921-1946

  • E.G.W. Bloemers 23.10.1921 bis 27.9.1925
  • C.J. van Voorthuijsen 27.9..1925 bis 4.4.1935
  • G. Tijdeman 4.4.1935 (schloss sich Slok an)

Amsterdam 6

1931 wurde die sechste Gemeinde gegründet. Diese erhielt sofort ein eigenes Kirchengebäude im

  • Archimedesweg 97

Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1931 bis 1946. Seit 1946 finden an dieser Stelle Gottesdienste der Apostolisch Genootschap statt (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 6 1931-1946

  • L. Westendorff jr. 25.1.1931 bis 1.1.1938
  • J.P.C. Stroosnijder 1.1.1938 bis 14.3.1942
  • J.C. Kröner 14.3.1942 (schloss sich Slok an)

Amsterdam 7

Amsterdam 7 Planciusstraat 69

Die siebte HAZEA-Gemeinde Amsterdams entstand 1933. Gottesdienste fanden in der

  • Planciusstraat 69

statt. Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1933 bis 1946. 1946 bis 1957 fanden an dieser Stelle Gottesdienste der Apostolisch Genootschap statt (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 7 1933-1946

  • J.J.H. Spelman 1.1.1933 bis 17.4.1949
  • J.F. de Koninck ab 17.4.1949 (schloß sich Slok an)

Amsterdam 8

Die achte HAZEA-Gemeinde Amsterdams entstand ebenfalls 1933. 1935 scheint jedoch diese Gemeinde erst selbständig geworden zu sein. Gottesdienste fanden in der

  • 3e Schinkelstraat 9

statt. Diese Gemeinde existierte in dieser Form von 1933 bis 1946. 1946 bis 1967 fanden an dieser Stelle Gottesdienste der Apostolisch Genootschap statt (siehe unten).

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 8 1933-1946

  • J. Wallagh vom 18.01.1933 bis 17.10.1945
  • J.G. Scherpenisse sr. vom 17.10.1945 bis 4.6.1950

Amsterdam 9

Vorsteher der Gemeinde Amsterdam 9 1938-1946

  • W. Kröner vom 26.1.1938 bis 21.5.1945
  • N.J.H. Reinold vom 27.05.1945 bis 4.10.1950

Spaltungsjahre 1946 bis 1951

Die HAZEA zählte Ende der 1940er Jahre in Amsterdam über 5.700 Mitglieder (Volkszählung 1947). Am 22. März 1946 starb Bezirksapostel van Oosbree. In seinem Testament hatte er den Bezirksältesten Lambertus Slok zum Nachfolger benannt. Diese Nachfolgeregelung wurde jedoch nicht vom Stammapostel (und dem internationalen Apostelkollegium) gebilligt. Diese sahen in Apostel Jan Jochems den einzig möglichen Nachfolger. Die Mehrheit der niederländischen Bezirksämter lehnten diese Nachfolgeregelung jedoch ab. Für sie war der testamentarische Wille des verstorbenen Bezirksapostels wichtiger als die Auffassung des Stammapostels und der anderen Apostel. Bischoff ernannte am 9. Mai 1946 Jan Jochems zum Bezirksapostel für die Niederlande. In der Folge kam es zur Kirchenspaltung in der HAZEA, die Mehrheit der Bezirksämter und der Mitglieder sahen in Lambertus Slok ihren neuen Bezirksapostel. Die Gruppen formierten sich. In Amsterdam, mit über 5.700 Mitgliedern (1947), standen nur etwa 150 Mitglieder auf der Seite von Jochems und dem Stammapostel. Hinzu kommt sicherlich der Umstand, dass der Bezirksälteste des Bezirks Amtersdam, Elberts, Slok anerkannte. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass in den Gemeinden Amsterdam 2, 4 und 9 sich die Vorsteher bereits um 1945 von van Oosbree distanzierten und Verbindung zu Apostel Jan Jochems hielten. Diese Gemeinden bildeten bei der Trennung ab 1946 die Keimzelle der stammaposteltreuen Gruppen in Amsterdam (etwa 150 Personen) aus denen die späteren neuapostolischen Gemeinden Amsterdams erwuchsen.

Neuapostolisch/HAZEA nach 1948

Wie bereits angesprochen, blieben nach 1946 nur rund 150 Gemeindemitglieder in Amsterdam mit dem Stammapostel verbunden und folgten Slok nicht. Diese besassen bis zum Gerichtsurteil 1951 über keine Kirchengebäude mehr, sondern versammelten sich wohl in Wohnungen o.ä.

Nach 1951 bekamen diese Gemeindemitglieder wieder Kirchengebäude zugewiesen. Man knüpfte an die alte Gemeindelandschaft vor 1946 an, nummerierte aber die Gemeinden, wohl in Abgrenzung zu den Gemeinden der Apostolisch Genootschap, mit römischen Ziffern. Im Verlauf der Zeit wurde die Benennung der Gemeinden nach Ziffern aufgegeben und die Gemeinden erhielten Bezeichnungen nach Lage in der Stadt.

Amsterdam I

Innenansicht der NAK Amsterdam I

Die ehemalige Gemeinde Amsterdam 4 in der

  • Witte de Withstraat

wurde nach der Spaltung 1946/51 Amsterdam I genannt. Hier versammelte sich zunächst bis 1951 noch die Anhänger Sloks (spätere Apostolische Genootschap). Nach 1951 wurde das Gebäude an die HAZGEA übertragen (spätere NAK). Hier fanden bis 31.12.1984 Gottesdienste statt, dann wurde die Gemeinde geschlossen und mit Amsterdam IV zusammengelegt. Heute befindet sich in dem ehemaligen Kirchengebäude eine Moschee.

Amsterdam II/Amsterdam-Centrum

Innenansicht der Kirche Amsterdam-Centrum Mitte der 1990er

Die ehemalige Gemeinde Amsterdam 2 in der

  • Henri Polaklaan

wurde nach der Spaltung 1946/51 Amsterdam II genannt. Hier versammelte sich zunächst bis 1951 noch die Anhänger Sloks (spätere Apostolische Genootschap). Nach 1951 wurde das Gebäude an die HAZGEA übertragen (spätere NAK). Mit Wirkung zum 1.Mai 1995 wurde die Gemeinde aufgelöst und mit Amsterdam-Osdorp fusioniert. Das historische Kirchengebäude wurde verkauft und zu Luxusappartments umgebaut.

Amsterdam III/Slotermeer

Die Gemeinde Amsterdam III / Slotermeer entstand in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu jenem Zeitpunkt war der Stadtteil im sog. Neuen Westen Amsterdams im enstehen: Nach dem Allgemeinen Ausbreidungsplan („Algemeen uitbreidungsplan“) von 1935 wurden die ersten Pläne 1939 für das spätere Wohnviertel entworfen. Durch den Zweiten Weltkrieg kam der Bau des Gebietes nicht zustande. 1951 begannen die ersten Arbeiten für den Wohnungsbau. Am 1. September 1952 waren die ersten Wohnungen fertiggestellt.

Durch den Zuzug einiger Familien erwies sich Slotermeer als neues Missionsfeld für die gebeutelte neuapostolische Gemeinde in Amsterdam. Die Zahl der Gemeindemitglieder in Slotermeer stieg beträchtlich. Man suchte nach einem geeigneten Platz, um Gottesdienste abzuhalten und fand ein Gottesdienstlokal auf

  • Albrecht Rodenbachof

gefunden. Größere Gottesdienste bei Hochzeiten oder Taufen wurden in einer Halle in der Dirk Sonoystraat gehalten. Ein paar Jahre später zog die Gemeinde in ein Theater in der

  • Paul Scholtenstraat.

Im März 1972 wurde das neue erbaute Kirchengebäude in der

  • Jacques Perkstraat

eingeweiht. 1993 wurde diese Gemeinde aufgegeben und mit Osdorp vereinigt. Heute ist in dem Kirchengebäude eine indonesische Freikirche (Molukse Evangelische Kerk) zu Hause.

Amsterdam IV/Osdorp

Die Gemeinde Amsterdam Osdorp wurde im September 1958 als 9. (!!!) Amsterdamer Gemeinde gegründet. Diese Zählung knüpft noch an die Zählung der Gemeinden vor der großen Spaltung 1946/51 an. In Osdorp entstand ab 1957 ein neuer Stadtteil im sog. Neuen Westen Amsterdams im Rahmes des Allgemeinen Ausbreidungsplans („Algemeen uitbreidungsplan“). Der damalige Priester van den Berg aus Amsterdam 1 (Witte de With) erhielt den Auftrag in dem neu entstehenden Stadtteil eine Gemeinde zu gründen. Zunächst fanden die Gottesdienste nur am Sonntagnachmittag im

  • Gemeindezentrum "Die Heem" im Comeniusstraat

statt. Im September 1958 wurde die Gemeinde als Amsterdam IV selbständig. Nun fanden auch Sonntagsvormittags Gottesdienste statt. Diese Zeit war für die Gemeinde von großen Wachstum geprägt. Zum einen wurden etliche Familien aufgenommen und versiegelt, aber es zogen auch viele Familien aus der Kernstadt nach Osdorp und Slotervaart. Da die Gemeinde immer weiter wuchs, wurde ein neues Gottesdienstlokal gesucht. Die Suche gestaltete sich jedoch als besonders schwierig, so dass der Bezirksapostel Bischoff beschloß, dass eine Kirche gebaut werden sollte. Hierfür wurde ein Grundstück zwischen Osdorp und Slotervaart gefunden. Am 27. September 1963 fand durch Bezirksapostel Tjark Bischoff die Grundsteinlegung statt. Der Kirchenbau nahm etwa ein Jahr in Anspruch, so dass am 26. November 1964 die Kirchenweihe stattfinden konnte. Der Apostel verwendete hierbei das Wort aus Haggai 2.09: "Für die künftige Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die der ersten war, spricht der HERR der Heerscharen, und ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der HERR der Heerscharen ". Bereits sechs Jahre nach Gründung hatte die Gemeinde ein Kirchengebäude. Das Kirchengebäude ist ein Kubus und im Stile der Funktionalität entworfen.


Seit 1995 ist die Gemeinde Osdorp die einzige neuapostolische Kirchengemeinde in Amsterdam. Heute nennt sich die Gemeinde schlicht Amsterdam, da eine Unterscheidung nicht mehr notwendig ist.

Hoofddorp

Hoofddorp ist der Hauptort der Gemeinde Haarlemmermeer in der Provinz Nordholland (Niederlande). Es liegt südwestlich am Stadtrand von Amsterdam in unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen Schiphol. Auch wenn es nicht mehr zur politischen Gemeinde Amsterdam gehört, so ist Hoofdorp als Filiale oder Station von Amsterdam IV hier erähnt.

Seit den 1980er Jahren und später zogen viele Familien, vor allem aus Amsterdam, nach Hoofddorp. Um Gottesdienste zu besuchen mußten die Gemeindemitglieder weitfahren, so dass hier eine Filiale von Amsterdam IV eingerichtet wurde. Die Kirche wurde im Jahr 1982 von der Doopgezinte Gemeente auf der Hauptstraße in Hoofddorp gemietet:

  • Hoofdweg 691

Obwohl die Hoofddorp nie kirchenrechtlich eine eigene Gemeinde war, sondern immer zu Amsterdam IV gehörte, entwickelte sie sich im Lauf der Jahre zu einer recht eigenständigen Gemeinde.Ein Männerchor wurde gegründet, Sonntagsschule gehalten und die meisten Angelegenheit selbst geregelt. Im Jahr 1999 wurde entschieden, dass mit Wirkung zum 1. Januar 2000 die Miete der Kirche der Baptistengemeinde in Hoofddorp beendet werden sollte und die Gemeinde Hoofdorp mit Osdorp verschmolzen werden soll.

Apostolische Genootschap nach 1946

Über 5.000 Mitglieder der HAZEA in Amsterdam, unter anderem der dortige Bezirksälteste Elberts, erkannten in Lambertus Slok den legitimen Nachfolger von Bezirksapostel van Oosbree. Man sah sich in der legitimen Nachfolge der HAZEA. 1951, nachdem die jahrelangen Gerichtsprozesse beendet waren, und das Vermögen und die Kirchengebäude der "stammaposteltreuen" Gruppe der HAZEA zugesprochen worden war, mussten einige Kirchegebäude geräumt werden. Man firmierte nun unter der Stichting Het Apostolisch Genootschap. Einige wurden von der HAZEA/NAK gemietet, andere sehr schnell von dieser abgekauft. Die Gemeindestruktur der Vorkriegsjahre wurde zunächst fortgesetzt. Nach 1946 sah die Gemeindelandschaft der Apostolisch Genootschap wie folgt aus:

Amsterdam 1

Diese Gemeinde blickte auf eine Tradition seit 1897 an Ort und Stelle zurück. Die Gemeinde der Apostolisch Genootschap versammelte sich weiterhin am

  • Overtoom 209

1987 wurde diese Gemeinde geschlossen. Heute befindet sich in diesen Räumen eine Billiardhalle.

Amsterdam 2

Zunächst versammtelte sich die Gemeinde Amsterdam 2 im Kirchengebäude

  • Henri-Polaklaan 36/38 (früher Plantage Franschelaan)

1951 musste dieses Gebäude verlassen werden. Die Gemeinde versammelte sich daraufhin in der

  • Plantage Middenlaan 41

1975 wurde die Gemeinde geschlossen.

Amsterdam 3

Die Gemeinde Amsterdam 3 setzte ihre Gottesdienste in der Fagelstraat 106 an gewohnter Stelle bis 1970 fort. Anschliessend versammelte man sich am

  • Albrecht Rodenbachhof

1972 wurde die Gemeinde aufgelöst. Gegenwärtig versammeln sich in den Räumlichkeiten in der Fagelstraat die Zeugen Jehovas.

Amsterdam 4

Ehemaliges Gebäude Apostolische Genootschap Amsterdam-4

1946 bis 1951 fanden die Gottesdienste in der Kirche Witte de Withstraat statt. Diese fiel 1951 der HAZEA/NAK zu. Man versammelte sich darauf hin in der

  • Vasco da Gamastraat 19, 1951-1952
  • Rozengracht 207-213, 1952-56
  • In Amsterdam 1, Overtoom 209, 1956/57

1957 konnte ein Neubau in

  • Derkinderenstraat 90

errichtet und bezogen werden. 1982 wurde die Gemeinde aufgelöst. Heute befindet sich hier eine Pfingstgemeinde unter dem Namen Calvariekerk (Kalvarienkirche).

Amsterdam 5 /Amsterdam- Nord

Die Gemeinde versammelt sich nach wie vor in dem 1934 errichteten Kirchengebäude in der Clematisstraat 25 (früher 15). Seit 1994 trägt sie den Namen Amsterdam-Nord.

Amsterdam 6 /Amsterdam-Watergraafsmeer

Die Gemeinde versammelt sich nach wie vor in dem 1931 errichteten Kirchengebäude in der Archimedesweg 97. Heute trägt die Gemeinde den Namen Amsterdam-Watergraafsmeer. Die Gemeinde wird regelmässig für landesweite Ämter- oder andere Festdienste gebraucht. Das Gebäude hat rund 500 Sitzplätze und verfügt über eine Pfeifenorgel mit 1388 Pfeifen, verteilt über zwei Werke: eines auf der Empore, nebst dem Spieltisch, das andere Werk ist über dem Altar angebracht.

Amsterdam 7

Die Gemeinde Amsterdam 7 versammelte sich nach 1946 weiterhin an der ansgestammten Stelle in der Planciusstraat 69, im Gebäude „Salem“. Die Gemeinde wurde 1957 geschlossen.

Amsterdam 8/Amsterdam-Slotervaart

Die Gemeinde Amsterdam 8 versammelte sich nach 1946 weiterhin an der ansgestammten Stelle in der 3e Schinkelstraat 9. Später wurde sie mit anderen Gemeinden zusammengelegt und trug dann den Namen Amsterdam-4. 1967 wurde ein neues Gebäude in der

  • L. Bouwmeesterstraat 214

errichtet und bezogen. Zwischen 1987 bis 1994 hieß die Gemeinde Amsterdam-1. Seit 1994 trägt die Gemeinde den Namen Amsterdam-Slotervaart.

Katholisch-apostolische Gemeinde

Die Ursprünge der KAG in Amsterdam liegen deutlich in der Zeit nach den neuapostolischen Gemeindegründungen. Angenommen werden kann, dass sich eine Gemeinde in den 1880er Jahren bildete. Diese versammte sich bis 1890 in der 3e Helmersstraat 29. 1893 erfolgte ein Kirchenneubau. Als 1941 der letzte Engel der Niederlande, Van der Waals,starb, zog der letzte übriggebliebende Priester, Landsman, von Amsterdam nach Den Haag.

1981 berichtet Tang noch von einer katholisch-apostolischen Gemeinde in Amsterdam. Heute besteht keine katholisch-apostolische Gemeinde in Amsterdam mehr.

Gemeente van apostolischen Christenen

Es besteht ferner in Amsterdam auch eine Gemeinde der GvaC. Diese versammeln sich in einem Gottesdienstlokal im Hoofdweg 495. Diese Gemeinde ist Ende der 1920er als Hersteld Evangelische Apostolische Gemeente entstanden. Am 27. August 1933 wurde Smit in Amsterdam von Apostel Brückner ins Bischofsamt ordiniert.

Hersteld Apostolische Zendingsgemeente

Lutherkapel in Amsterdam - Kirche der HAZG

Die HAZG in Amsterdam ist in den Jahren nach 1931 entstanden. Wie allgemein zur Hersteld Apostolischen Zendingsgemeente Informationen sehr schwierig zu erlangen sind, so bezieht sich dies auch auf die Ortsgemeinde in Amsterdam.

Die HAZG Amsterdam versammelt sich in der Lutherkapel in Gerrit van der Veenstraat 28 in Amsterdam. Hierbei handelt es sich jedoch kurioserweise um ein Kirchengebäude, welches von der Hersteld Apostolische Zendingskerk II bis 1992 benutzt wurde. Die Gemeinde hält doch Sonntags 10 und 17.30 Uhr ihre Gottesdienste.

Das Gebäude wurde 1920 als evangelisch-lutherische Kirche gebaut und wurde als solche bis 1983 genutzt. Mitte der 1980er Jahre wurde, wie erwähnt die Kirche von der HAZK II bis 1992 genutzt.

Hersteld Apostolische Zendingskerk nach den Krisenjahren 1969/71

HAZK- stam Juda

Die letzte noch bestehende Gemeinde der HAZK- Stam Juda befindet sich in Amsterdam. Diese Gemeinde nutzt weiterhin die Kirche an der Bloemgracht.

HAZK II

Die Spaltung 1969 führte auch dazu, dass sich die HAZK-Gemeinde in der Bloemgracht spaltete. Die Anhänger von Apostel Schaap verliessen das Kirchengebäude dort. Ab ca 1983 versammelte sich die Gruppe in der

  • Gerrit van der Veenstraat 38 - Lutherkapel

einer ehemaligen lutherischen Kirche. 1992 verliess man dies Gebäude, seitdem befindet sich die Gemeinde in in der

  • Burg. Roellstraat 199

in einer umgebauten, ehemaligen Bankfiliale.

Katholiek Apostolische Kerk (van der Poorten)

Innenansicht von De Zaaier,heute als Moschee genutzt
Außenansicht von De Zaaier

1971 spaltete sich die Gruppe unter Apostel J. van der Poorten von der HAZK ab und firmierte sich neu unter dem Namen Katholiek Apostolische Kerk. Auch in Amsterdam folgten viele Gemeindemitglieder aus der HAZK J. van der Poorten. Zu Spitzenzeiten (erste Hälfte der 1970er Jahre) soll diese neu entstandene Gruppe in Amsterdam rund 100 Mitglieder gezählt haben.

Durch verschiedene Offenbarungen (wohl Gesichte und Weissagungen) von Gemeindemitgliedern wurde auf das leere römisch-katholische Kirchengebäude " De Zaaier" ("Der Sämann") auf der Rozengracht in Amsterdam hingewiesen. Nachdem Informationen ergaben, dass man die Krypta der Kirche für Gottesdienste mieten konnte, fanden ab dem 3. Oktober 1971 Gottesdienste der Katholiek Apostolische Kerk dort statt. Der Versuch der Gemeinschaft das Kirchengebäude "De Zaaier" zu erwerben scheiterte. Stattdessen erwarb eine türkische Stiftung das Gebäude und baute es zu einer Moschee um. Mitte 1983 sollte die KAK-Gemeinde die Krypta des Gebäudes verlassen, doch Worte der Prophetie verboten der Gemeinde dieses Gebäude aufzugeben. Auch ein angestrebter Rechtsstreit seitens der KAK, um ein Bleiberecht in der Krypta von de Zaaier zu erwirken, ging verloren. Auf Grund von Worten der Weissagung führte die Gemeinde von nun an täglich(!!!) Gottesdienste auf dem Bürgersteig in der Bloemstraat, vor der Tür, welche in die Krypta von "De Zaaier" führte, durch. Auf diese Aktionen wurde auch die Presse aufmerksam und berichtete darüber. Diese täglichen Gottesdienste vor der Tür wurden etliche Jahre (wohl bis 1986) durchgeführt.

Amsterdam war (neben Enkhuizen)eine der beiden letzten Gemeinden der KAK-vdP. Man hat sich wohl im privaten Kreis noch versammelt. Es ist nicht davon auszugehen, dass es noch Anhänger der KAK-vdP in Amsterdam gibt.

Apostolische Persönlichkeiten aus Amsterdam

Geboren in Amsterdam

Gewohnt in Amsterdam

Weblinks